AudioPilz ist zurück im Rave-Bunker und wirft die Akai Force auf den Bad Gear-Prüfstand. Ist sie ein missverstandener Groovebox-Held oder nur ein weiterer überhypter Plastikklotz mit mehr Updates als ein wackliges Windows-Setup? Erwarte bissige Sprüche, eine ordentliche Portion Sarkasmus und das übliche Meme-Chaos, während AudioPilz der Force auf den Zahn fühlt. Falls du dich je gefragt hast, ob man einer Maschine trauen sollte, die nicht weiß, ob sie MPC oder ein Ableton-Fiebertraum sein will – das ist dein Video. Hier gibt’s keinen Liebesbrief – sondern den ehrlichen, urkomischen Breakdown, den nur AudioPilz liefert.

30. Mai 2026
SPARKY
AudioPilz vs. The Force: Groovebox oder überteuerter Türstopper?
MPC trifft Ableton im Rave-Bunker
AudioPilz verliert keine Zeit: Die Akai Force landet bei Bad Gear als seltsames Hybridwesen, ein Mix aus MPC-Power und Ableton-Grid-Logik. Von Anfang an ist klar: Das hier ist keine typische Groovebox – eher ein Sci-Fi-Kitbash, das nicht weiß, ob es Berghain headlinen oder deine Ableton-Session crashen will. Die Entstehungsgeschichte der Force ist genauso verworren wie ihr Design, und AudioPilz zeigt direkt, wie der ständige Strom an Firmware-Updates das Gerät immer wieder neu erfindet.
Ist das jetzt eine Next-Gen-MPC? Ein Launchpad auf Steroiden? Das 64-Pad-Grid will Ableton Push nacheifern, aber erwarte keine Erleuchtung. Mit seinem trockenen Humor und den Meme-Referenzen macht AudioPilz klar: Hier gibt’s keinen Liebesbrief an das Force-Design. Von Anfang an ein Kopfschüttler – wer Klarheit sucht, muss das Video schauen, denn die Force ist so orientierungslos wie ein Morgen nach der Lagerhallen-Party.

"Die Mission dieses unheiligen 2019er-Liebeskinds aus MPC und Ableton war von Anfang an nebulös."
© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
Track-Limits und Plugin-Kopfschmerzen

"Du kannst nur bis zu 8 Plugins und/oder Ableton-Style-Audiotracks laden."
© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
Hier wird’s zäh: Ja, du bekommst 128 Tracks, aber nur 8 Plugins oder Audiotracks gleichzeitig. AudioPilz nennt das einen Dealbreaker für alle, die auf DAW-in-a-Box-Freiheit hoffen. All die Grid-Power – und trotzdem stößt du an Plugin-Grenzen. Klassisch Akai.
Das Datenblatt liest sich wie Retro-Gear im Tarnanzug: 8×8-Grid, Q-Link-Encoder, eine CPU, die schon beim Anblick schwitzt, und nur 2GB RAM. Disk-Streaming gibt’s inzwischen, aber erwarte keine Wunder. Wer dachte, mit Hardware den Computer-Limitierungen zu entkommen, bekommt hier die Erinnerung: Der Toaster-Fight hört nie auf.
Anschluss-Chaos und Bauqualität
Wer auf Anschlüsse steht, bekommt bei der Force das volle Buffet – SD-Slot, SSD-Bay, WiFi, Bluetooth, USB-Host, sogar Tastatur-Support (aber keine Maus, was beim Editieren nervt). AudioPilz hebt die erweiterte Konnektivität hervor, besonders für MIDI- und Audio-Gadgets, und die Modular-Fraktion freut sich über CV/Gate-Outs.
Trotz einiger Hardware-Macken (defekte Main-Outs, irgendwer?) ist die Bauqualität richtig robust – kein Plastikspielzeug-Feeling. Keine Speaker, kein Akku, aber ein Crossfader und genug Ausgänge, um selbst den abgebrühtesten Live-Rig-Bauer zufriedenzustellen. Ergonomietraum? Eher nicht.

"Abgesehen von den genannten Defekten ist die Bauqualität robust."
© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
Jams: Von Rave bis Micro House
Jetzt wird’s ernst: AudioPilz jammt sich durch die Force – von 2010er-Rave über Downtempo bis Micro House. Das Ergebnis? Solide Werksounds, Pads mit sattem Punch und jede Menge Ableton-Workflow-Quirks. Im Grunde ein klobiger, weniger potenter MPC mit schicken Grid-Lichtern – gut zum Pattern-Basteln, aber Inspiration kommt nicht von allein.
Wer hören will, wie die Force wirklich klingt, muss das Video schauen – kein Wortwitz bringt das Knacken und Knarzen dieser Jams rüber. Der Workflow ist gemischt: Externes Gear steuern geht easy, aber am Laptop bist du vielleicht trotzdem schneller. Macht Spaß, aber ist keine Revolution.
Updates, Unsicherheit und der DAWless-Traum

"Es klingt vielleicht seltsam, aber ich hatte Mühe herauszufinden, was die Force aktuell kann und was nicht – und wie sie sich von anderen MPCs unterscheidet."
© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
AudioPilz schließt mit einem fetten Fragezeichen: Nach all den Updates und Tweaks – lohnt sich die Force noch, oder ist sie nur ein ausrangiertes Relikt, das sich an die MPC-Familie klammert? Akai supportet noch, aber wie lange hält die Liebe bei den alternden Specs?
2026 könnte DAWless-Produktion endlich Sinn machen – wenn du deiner Musik einem Gerät anvertraust, das selbst nicht weiß, was es sein will. Die Force ist Spielplatz und Rätsel zugleich – ob Klassiker oder Warnung, musst du selbst entscheiden.
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