Bass Beats mit Bthelick: Der Tech House Groove

21. Oktober 2025

RILEY

Bass Beats mit Bthelick: Der Tech House Groove

Tauche in die Groovy-Welt des Tech House mit Bthelick ein, während er die Geheimnisse hinter der ikonischen, von CID inspirierten Bassline enthüllt. In diesem Video gibt Bthelick seinen eigenwilligen Spin, um den ultimativen Bass-Sound für deinen nächsten Dance-Hit zu kreieren. Es geht um den Groove, den Funk und ein paar freche Tricks, um den Sound laut und klar in jedem Club hörbar zu machen.

Die Suche nach dem ultimativen Tech House Bass

Bthelick begrüßt uns in seinem Klangreich mit ansteckender Begeisterung und deutet auf die bevorstehende Reise hin – die Schaffung des ultimativen Tech House Bass-Sounds, der gerade jetzt alle Blicke auf sich zieht. Er bereitet die Bühne für eine wilde Fahrt vor, indem er die heilige Dreifaltigkeit des Bassbaus umreißt: den Klang erzeugen, ihn in eine Basslinie integrieren und die Kunst meistern, ihn club-reif zu machen. Es geht nicht nur darum, Knöpfe zu drücken; es geht darum, einen Bass zu schaffen, der sich unter deine Haut schleicht und sich in deinem Kopf festsetzt.

Los geht's!

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Die Magie der Sägezahnwellen

Der Teufel steckt im Detail.

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Auf klassische Bthelick-Art bleibt er realistisch, wenn er über die wenig beeindruckende Natur dieses nun ikonischen Basses spricht – es ist einfach ein gefilterter Subbass, oder? Aber der Teufel steckt im Detail, und er ist hier, um die Bohnen zu verschütten. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch die Klangerzeugung, beginnend mit einer Sägezahnschwingung aus einem kostenlosen Echo Soundworks Pack. Dies ist nicht dein gewöhnlicher Sägezahn aus einem staubigen Synth; es hat die Wärme eines Vintage-Jupiter mit einem Twist, perfekt um diesen Klang aus der Mittelmäßigkeit herauszuheben. Du möchtest, dass dieses Envelop eine percussive Bounce hinzufügt, nicht nur ein eintöniges Dröhnen. Es ist ein Spiel, bei dem die richtige Menge an subtilen Anpassungen den Unterschied ausmacht.

Dann ist es an der Zeit, die großen Geschütze rauszuholen – ein steiler Tiefpassfilter, um diese Harmonischen präzise zu polieren. Stell dir vor, du gehst auf einem Drahtseil, bei dem deine Filterwahl den Unterschied zwischen „Bounce“ oder „Bust“ ausmacht. Bthelick erklärt, wie man mit diesen Frequenzen spielt, indem man sie knapp unter 43 Hz in Harmonie mit dem Schlüssel deines Tracks einstellt. Es sind diese kleinen Tricks, die einen lockeren Ton an den Tisch bringen, aber eine Schatztruhe voller Klangformen enthüllen. Dies ist nichts für schwache Nerven, sondern für einen musikalischen Macher mit einem Geschmack für Grooves.

Den Groove bauen

Halte nun deine Kopfhörer fest, denn Bthelick geht ins Detail der Oszillatorabstimmung. Alles muss an seinem Platz sein mit den richtigen Harmonischen, und genau das tut er mit einem sekundären Synthisaw von Moog. Dieser Kerl kennt sich aus mit dem Aufbau eines Basses, der nicht nur pocht; er singt! Durch das sorgfältige Kombinieren von Wellenformen und die Beachtung der Phasenverriegelung sorgt Bthelick dafür, dass nichts verloren geht, wenn du Beats hart und schnell abfeuerst.

Der Groove dreht sich alles um Balance – diese erste Harmonische um mit einer weiteren Sinuswelle eine Oktave höher zu verstärken und dann die subtilen Grundlagen mit einer Wellenform zu legen, die eher cremig als klobig ist. Hier trifft Kunst auf technisches Wissen. Er verwendet Tricks wie das Ausschalten der Phasenrandomisierung, um den Bass konsistent zu halten, denn niemand hat Zeit für zufällige Phasenänderungen, wenn du die Clubwellen hart triffst.

Aber was den Deal abschließt, ist der Hauch mittlerer EQ und ein Stich von Sättigung, wie ein Koch, der seinen Eintopf perfekt würzt. Es ist eine Meisterklasse in rhythmischer Subtilität, bei der Bthelick dich mit der Leichtigkeit einer Jazz-Improvisationssitzung durchführt.

Wie ein Koch, der seinen Eintopf perfekt würzt.

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Kleine Anpassungen und süße Verabschiedungen

Feintuning unterscheidet Profis von Möchtegerns. Bthelick beendet die Lektion mit einem Hauch von Glide – geschmeidig und dennoch präzise, damit deine Noten ineinander gleiten wie ein Bluesgitarristenriff bei einer Sonntagssession. Dieser Musikzauberer erinnert uns schnell an die Bedeutung der Kontrolle über Notenmodulation, damit deine wertvollen Frequenzen nicht zu weit von zu Hause weg wandern.

Die Session endet damit, dass Bthelick das nächste Kapitel neckt: Basslines basteln, die Fett und Finesse vereinen. Er verabschiedet sich freundlich und lädt die Zuschauer ein, ihm ein Like zu geben, zu abonnieren und ihm vielleicht einen Kaffee für sein Wissen und seine künstlerische Anmut zu spendieren. Es reicht aus, um im Kalender die Fortsetzung der nächsten Woche zu markieren, wo die Reise von Konzept zu Clubkracher weitergeht. Wenn Bthelick eins weiß, dann dass das Teilen dieses groove-reichen Evangeliums jedermanns Bassspiel eng und richtig machen kann.

Man verlässt das Video und weiß, dass man genau die richtige Menge an Anleitung und Geheimnis hat, um immer wieder zurückzukommen, bereit, diese neu gefundenen Juwelen in den Sound der Tanzflächen von morgen zu verwandeln.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/bass-beats-with-bthelick-the-tech-house-groove/
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