Behringer BM-14M Analog Delay: Mehr als nur Bucket Brigade

5. September 2025

MILES

Behringer BM-14M Analog Delay: Mehr als nur Bucket Brigade

Das BM-14M Analog Delay von Behringer ist weit mehr als eine weitere Echo-Kiste – es ist ein echtes Klanglabor für Patch-Fans und Sound-Abenteurer. Wie man es von Behringer kennt, bringt dieses Pedal einen begehrten BBD-Schaltkreis mit modernen Extras zurück und bietet tiefe Modulationsmöglichkeiten sowie erweiterte Kontrolle. Im offiziellen Video werden der rein analoge Signalweg, der harmonische Preamp und eine Vielzahl an Features vorgestellt, die das Gerät zu mehr als einer Nostalgie-Reise machen. Wer auf Chorus, Vibrato oder experimentelle Delay-Spielereien aus ist, findet im BM-14M einen neuen Modulations-Allrounder.

Ein Delay mit Sammler-Genen

Das Behringer BM-14M Analog Delay wird als alles andere als ein gewöhnliches Effektgerät vorgestellt. Es knüpft an das Erbe eines Kult-Pedals aus den frühen 2000ern an und wird als vielseitige Klangformungsmaschine für alle präsentiert, die Delay nicht nur als Echo-Effekt sehen. Das Video macht schnell klar: Hier geht es nicht um ein simples Reissue, sondern um eine Wiedergeburt – mit dem Anspruch, den Geist eines eingestellten Klassikers mit einzigartigem Charakter und schwer zu findendem BBD-Chip einzufangen.

Behringer richtet sich mit dem BM-14M an kreative Musiker und Klangforscher, die mehr als Standard-Repeats wollen. Mit Verweisen auf seinen Einfluss bei Produzenten, Synth-Spielern und Gitarristen wird das Pedal als Werkzeug für alle positioniert, die klangliche Grenzen verschieben möchten – und nicht nur in Erinnerungen schwelgen.

Dieses hier wird dich schnell eines Besseren belehren.

© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)

Vollanalog und LFO-Zauberei

Im Zentrum des BM-14M steht ein komplett analoger Signalweg, beginnend mit einem harmonisch reichen Preamp, der alles Weitere vorbereitet. Das Video betont, dass es sich nicht um eine digitale Emulation mit etwas Analog-Charme handelt, sondern um ein echtes Bucket-Brigade-Design – inklusive aller Wärme und Eigenheiten. Das Gehäuse besteht aus einer robusten Mischung aus Holz und Metall und bringt ordentlich Gewicht aufs Pedalboard oder den Desktop.

Das eigentliche Highlight ist jedoch der eingebaute LFO, der die Delay-Zeiten moduliert und so eine breite Palette an Effekten ermöglicht. Die Bedienelemente sind vertraut, aber die Möglichkeiten gehen weit über Slapback oder einfache Wiederholungen hinaus. Durch die Modulation von Zeit und Tonhöhe eröffnet das BM-14M Klangwelten, die sonst eher Rack-Geräten oder Modular-Setups vorbehalten sind. Im Video wird gezeigt, wie das Verdrehen des Time-Reglers oder das Einschalten des LFOs von klassischem Vibrato bis zu experimentellen Pitch-Shifting-Texturen führt.


Versteckte Tricks und Tap-Tempo-Taktik

Im Spillover-Modus läuft dein Delay weiter, wenn du es bypassed – das ist wirklich praktisch, wenn du vom Solo zurück in den Rhythmus…

© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)

Das BM-14M begnügt sich nicht mit den Standards – unter der Oberfläche warten versteckte Funktionen. Der Bypass-Schalter etwa bietet zwei Modi: Im Normalmodus wird das Delay beim Abschalten sofort gekappt, im Spillover-Modus laufen die Wiederholungen weiter. Das ist besonders für Live-Musiker praktisch, die sanfte Übergänge zwischen Solo und Rhythmus brauchen.

Noch cleverer wird es mit der Tap-Tempo-Funktion, die doppelt belegt ist. Hält man sie gedrückt, kann man statt der Delay-Zeit die LFO-Rate eintappen – und so Modulationen in Echtzeit ändern, ganz ohne Menü-Gewühle. Diese erweiterten Steuerungsmöglichkeiten machen das Pedal flexibel wie selten ein analoges Delay und interessant für Minimalisten wie für Modular-Fans.

Patchpunkte und kreative Konnektivität

Seine wahren Stärken spielt das BM-14M bei den Anschlüssen aus. Im Video sieht man eine Rückseite voller Audio-I/Os, CV-Steuerung und MIDI – eine Seltenheit bei Pedalen dieser Art. Damit lässt sich das BM-14M problemlos in komplexe Modular-Racks, DAW-freie Setups oder als Zentrum in Feedback-Experimenten einbinden.

Gezeigt werden Patchings mit externem LFO (aus einem Behringer Neutron), Expression-Pedal und Wet/Dry-Splitting. Klar ist: Behringer will, dass dieses Pedal mehr als ein Gitarren-Effekt ist – es ist ein modularfreundliches Werkzeug für alle, die analoges Delay auf neue Ebenen heben wollen.

Diese Kontrolle über ein analoges Pedal ist ein perfekter Spielplatz für kreative Experimente.

© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)

Von Chorus bis Chaos: Die erweiterte Klangpalette

Das BM-14M liefert alles von sattem Chorus und Vibrato bis zu individuellen Feedback-Mustern – dank Modulation und Routing. Im Video wird deutlich: Dieses Pedal ist nicht nur für Echoes da, sondern für sich entwickelnde Texturen, rhythmische Muster und experimentelle Klanglandschaften.

Wer mehr als das Erwartbare sucht, findet im BM-14M ein analoges Delay-Spielzeug, das mit den eigenen Patch-Ambitionen immer wieder neue Wege eröffnet.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/behringer-bm-14m-analog-delay-beyond-the-bucket-brigade/
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