Behringer wagt mit der BM-17 Frequency Box einen kühnen Schritt: Ein analoger VCO im Pedalformat, der sowohl Gitarristen als auch Synthesizer-Enthusiasten aus ihrer Komfortzone locken soll. Im Launch-Video demonstriert Adam Husk von Behringer, dass der BM-17 kein gewöhnliches Effektpedal ist – sondern eine komplette Synthesizer-Stimme in einer Box, die dein Spiel verfolgt oder als eigenständiger Oszillator loslegt. Es gibt eine praxisnahe Erkundung von Waveshaping, Envelope-Following, FM-Modulation und kreativer Integration mit anderem Equipment. Egal ob du auf der Suche nach außerirdischen Klanglandschaften bist oder einfach eine neue Ebene in dein Setup bringen willst: Der BM-17 verspricht eine Welt voller Klangmöglichkeiten.

13. Februar 2026
MILES
Behringer BM-17 Frequency Box: Analoger VCO für Gitarristen und Synth-Fans entfesselt
Eine Synth-Stimme zu deinen Füßen: Die ungewöhnliche Pedal-Idee des BM-17
Die Behringer BM-17 Frequency Box ist nicht einfach ein weiteres Pedal, das deinem Sound ein bisschen Hall oder Verzerrung hinzufügt. Stattdessen handelt es sich um einen vollwertigen analogen VCO – das Herzstück eines Synthesizers – verpackt im Stompbox-Format. Das Video macht von Anfang an klar: Hier geht es nicht um subtile Klangveredelung, sondern darum, deinem Setup ein ganz neues Instrument hinzuzufügen – egal ob du Gitarre oder Keyboard spielst.
Für Gitarristen fungiert der BM-17 als zweite Stimme, die von deinem Spiel getriggert und moduliert werden kann. Synth-Spieler erkennen ihn als zusätzlichen Oszillator, der Texturen verdichtet oder als eigenständige Lead-Stimme agiert. Der Moderator vergleicht es mit einem Flaschengeist, der zwar keine Wünsche erfüllt, dafür aber abgedrehte, teils außerirdische Klänge liefert, die dich weit über das Terrain klassischer Effekte hinausführen. Der BM-17 wird als Gerät positioniert, das zur Klangforschung und zum mutigen Experimentieren einlädt.

"Essentially, this is the voice of a synthesizer, captured and crammed into a box like an unwilling genie."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Wellenformen, Envelope-Following und Layering: Die Kernfeatures im Einsatz

"There's a whole bunch of different ways you can use this box. And it's somewhat down to how creative you want to be."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Das Herzstück des BM-17 ist die Waveshape-Steuerung, mit der sich die Oszillatorform stufenlos verändern lässt. Es geht dabei nicht nur um statische Klänge: Das Video zeigt, wie das Pedal als kontinuierlicher Drone, als synchronisierter Pitch-Follower oder als zusätzliche Ebene im Synth-Setup dienen kann. Die Flexibilität ergibt sich daraus, wie man mit der Box interagiert – es gibt kein Patentrezept.
Envelope-Following ist ein weiteres Highlight: Das Pedal verfolgt dynamisch die Amplitude deines Spiels und übersetzt sie in Tonhöhenbewegungen. Spielst du leise, bleibt die Tonhöhe tief; spielst du kräftig, schießt die Frequenz nach oben. Der BM-17 kann deinem Synth-Setup eine neue Ebene hinzufügen oder einfach durch extremes Drehen aller Regler wilde, unvorhersehbare Geräusche erzeugen. Die Vielseitigkeit wird durch die augenzwinkernden Vorschläge des Moderators unterstrichen – vom Erwecken von Kellerkreaturen bis (scherzhaft) zum Öffnen der Haustür.
Modulation und dynamisches Tracking: Der kreative Motor des BM-17
Bei der Modulation zeigt der BM-17 sein wahres Gesicht. Mit dem Envelope Amount-Regler bestimmt man, wie stark der Envelope-Follower die VCO-Frequenz beeinflusst – so erhält man eine ausdrucksstarke Kontrolle über die Tonhöhe, abhängig von der Dynamik des Spiels. Besonders auffällig ist das im Hard-Sync-Modus, wo die Tonhöhe an das Eingangssignal gekoppelt wird und ein growliger Wah-Effekt entsteht, wenn man kräftig anschlägt.
Der FM-Regler (Frequency Modulation) bringt eine unerwartete Wendung ins Spiel – er sorgt für klangliche Unberechenbarkeit und Komplexität. Je nach Modulationsquelle und Einstellung reicht das Spektrum von dezentem Vibrato bis zu völlig außerirdischen Texturen. Der trockene Humor des Videos bleibt dabei nicht auf der Strecke, aber klar ist: Der BM-17 belohnt Experimentierfreude mit Amplituden-Tracking und Modulation und wird so zum mächtigen Werkzeug für kreative Klanggestaltung.

"This means it dynamically tracks the amplitude of your playing and translates it into pitch movement."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
I/O-Spielwiese: Integration des BM-17 mit Modular & Co.

"The back of this box is a treasure trove of IO. Experimentation is where frequency box thrives and these options open up a world of possibilities."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Die Rückseite des BM-17 wird als wahre Schatztruhe an Anschlussmöglichkeiten beschrieben und eröffnet zahlreiche Integrationsoptionen. Im Video wird demonstriert, wie der LFO-Ausgang eines Behringer Neutron in verschiedene CV-Eingänge des BM-17 gepatcht wird – zur Steuerung von FM Amount, Frequenz oder zum Durchfahren der Wellenformen. Diese Art modularer Patchbarkeit ist im Pedalformat selten und macht den BM-17 zu einer flexiblen Ergänzung für Pedalboards wie auch Eurorack-Setups.
Experimentieren ist hier das Gebot der Stunde. Dank der vielseitigen Anschlüsse lassen sich Cross-Modulationen, externe Steuerungen und komplexe Signalflüsse realisieren, die weit über das hinausgehen, was man von einem klassischen Pedal erwartet. Ob als eigenständige Synth-Stimme oder als Teil eines größeren Modularsystems – der BM-17 lädt dazu ein, mit Patchkabeln bewaffnet zu erforschen, wie weit dieses „freakige kleine Biest“ wirklich gehen kann.
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