Behringer ist bekannt dafür, den Status quo zu erschüttern – und mit dem Ring Stinger zielen sie direkt auf Gitarristen, Synth-Fans und Produzenten, die es ungestüm mögen. Im neuesten Video stellt Behringer dieses Pedal als wilde, regelbrechende Ergänzung vor, die eine Mischung aus Ringmodulation und Oktav-Fuzz verspricht – alles andere als brav. Mit massivem Metallgehäuse, einem Wald aus Reglern und Schaltern sowie CV/Expression-Pedal-Integration wird der Ring Stinger als Werkzeug für alle präsentiert, die Grenzen verschieben wollen – live oder im Studio. Wir werfen einen analytischen Blick darauf, was Behringers offizielles Demo über diese analoge Bestie verrät und wie sie sich in kreative Signalwege einfügen könnte.

12. Februar 2026
MILES
Behringer Ring Stinger: Analoge Klang-Anarchie im Metallgehäuse
Regelbruch als Prinzip: Der Ring Stinger ist da
Behringer macht von Anfang an klar: Der Ring Stinger ist ein Pedal, das für Unruhe sorgt. Das Video beginnt mit einer augenzwinkernden Warnung an Gitarristen, Synth-Spieler und Produzenten, sich auf ein physisches und emotionales Erlebnis einzustellen – eines, das sowohl eine Hommage an die Vergangenheit als auch ein Schuss frischer Energie ist. Der Ring Stinger wird als Neuinterpretation eines Klassikers aus den 90ern vorgestellt, eines Geräts, das einst die Pedalwelt aufmischte und heute kaum noch gebraucht zu finden ist.
Die Erzählweise betont, dass dieses Pedal nicht einfach eine vernünftige Ergänzung ist, sondern ein bewusster Regelbruch. Behringers Präsentationsstil ist so markant wie der Name des Pedals und verspricht mehr als nur ein Reissue. Der Ring Stinger wird als wilder Ritt ins Unbekannte inszeniert, der jedem, der ihn anschließt, im Gedächtnis bleibt.

"They took the rules and used them as toilet paper."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Ringmod trifft Oktav-Fuzz: Klangliches Feuerwerk

"Simply saying it's a ring modulator with octave fuzz is not doing this box the justice it deserves."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Im Kern vereint der Ring Stinger zwei ungestüme Effekte: Ringmodulator und Oktav-Fuzz. Doch wie der Moderator betont, wird ihm diese Beschreibung kaum gerecht. Hier geht es nicht um einen dezenten Hintergrundeffekt – eher Carolina Reaper als schwarzer Pfeffer. Das Pedal wird als Werkzeug für alle präsentiert, die ihrem Signalweg ordentlich Chaos einimpfen wollen.
Der Klangcharakter wird als wild und experimentell beschrieben, mit der Fähigkeit, den Sound in außerirdische Gefilde zu katapultieren. Die Demo deutet auf unvorhersehbare, obertonreiche Texturen hin, wie sie nur analoge Ringmodulation und Fuzz liefern können – und lädt dazu ein, vertraute Klangpfade zu verlassen.
Regler, Schalter, Metall: Die Hardware im Fokus
Optisch ist der Ring Stinger ein echter Hingucker: massives Metallgehäuse, auffällige Grafik und eine Vielzahl an Reglern und Schaltern. Das Design zitiert seinen 90er-Vorfahren, mit kräftigen Farben und klarer Formsprache. Die vielen Bedienelemente zeigen: Hier geht es um ernsthafte Klanggestaltung zum Anfassen.
Behringer hebt den komplett analogen Signalweg und die Detailarbeit der Ingenieure und Tester hervor. Das Pedal wirkt robust und bühnentauglich, das Interface lädt zum Experimentieren ein. Klar ist: Der Ring Stinger will in Echtzeit getweakt werden – egal ob live oder im Studio.
Expression & CV: Modulation auf Abruf
Für alle, die ihren Sound gerne spontan formen, bietet der Ring Stinger sowohl Expression-Pedal- als auch CV-Eingänge. Damit lassen sich Parameter wie LFO-Tiefe und VCO-Frequenz in Echtzeit steuern – ein Paradies für Performer. Im Video wird betont: Während Synth-Spieler direkt an den Reglern drehen, können Gitarristen und Bassisten externe Controller nutzen, um beide Hände am Instrument zu lassen.
Diese Integration macht den Ring Stinger zu mehr als einem statischen Effekt – er wird zum dynamischen Werkzeug für Live-Modulation. Ob Frequenzfahrten im Riff oder Automationen aus dem Modularsystem: Die Anschlussvielfalt lädt zu interaktiver Klanggestaltung ein.

"You can plug in an expression pedal or CV to control LFO depth and change the VCO frequency."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Von Bühne bis Studio: Kreatives Chaos entfesselt

"It's more about experimenting, exploring and unlocking new sounds rather than trying to recall sounds you've already heard."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Der Ring Stinger ist nicht nur für die Bühne gemacht – auch im Studio spielt er seine Vielseitigkeit aus. Die Eingangsstufe wird als äußerst flexibel beschrieben und lädt dazu ein, verschiedenste Klangquellen anzuschließen und zu experimentieren. Im Video wird etwa gezeigt, wie ein Kickdrum ein Sinus-Signal über den Carrier-Eingang triggert und so Effekte erzeugt, die sich perfekt ins Timing der Produktion einfügen.
Der Moderator betont, dass die Bedienung bewusst unkonventionell ist – das Pedal will entdeckt, nicht einfach abgerufen werden. Mit einem Quick-Start-Guide, der alle Bedienelemente erklärt und Preset-Ideen liefert, wird der Ring Stinger als Kreativitäts-Booster positioniert, der Musiker zu neuen Klängen anstiftet, statt alte Rezepte zu wiederholen.
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