Wer denkt, Overdrive-Stacking sei nur was für Unentschlossene, bekommt von Bounce Chord einen schnellen Dämpfer. In diesem flotten, angenehm ruppigen Video zeigt unser Pedalboard-Tüftler drei seiner Lieblingskombos – kein Boutique-Quatsch, sondern Setups, die du locker gebraucht zusammenkaufst. Egal ob klassischer Crunch, Mitten-Punch oder fuzzige Klarheit: Hier lernst du, wie dein Signalweg dreckiger und smarter wird. Am Ende zählt dein eigenes Ohr – nachmachen ist langweilig, selbst entdecken ist Pflicht.

16. September 2026
SPARKY
Bounce Chords Overdrive-Stacking: Drei geniale Pedal-Kombos, die wirklich funktionieren
Black Mass Electronics 1312, Boss BD-2 Keeley modified, Boss DS-1, Malaise Forever Golden Guillotine, T. Rex Gristle King
Dirt-Stacking: Das geheime dritte Pedal
Bounce Chord verschwendet keine Zeit mit Nettigkeiten – er steigt direkt ein, warum Overdrive-Stacking Sinn macht. Es geht nicht nur um mehr Gain: Kombinierst du zwei Zerrpedale, entsteht ein dritter, hybrider Sound, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Wie ein geheimes Pedal auf deinem Board, das du nirgends kaufen kannst.
Sein Ansatz ist klar: Kein Boutique-Kram, nur Klassiker, die du auch gebraucht findest. Das Ziel ist, mit Kombinationen zu experimentieren, Reihenfolgen zu tauschen und auf das eigene Setup zu hören. Es geht nicht ums Nachmachen – dein Ohr gibt die Regeln vor. Wer Presets sucht, ist hier falsch.

"Zwei Pedale sind eigentlich drei, weil du ein Haupt-Dirt, ein leichtes Dirt und die Kombi aus beiden hast."
© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)
Klassischer Crunch: Blues Driver in den Rat

"Das ist das Black Mass Electronics 1312, ein fantastischer Rat mit acht Clipping-Optionen."
© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)
Als Erstes bringt Bounce Chord den alten Klassiker: Ein Boss BD-2 Blues Driver schiebt in einen Black Mass 1312 Rat-Style-Distortion. Der Blues Driver ist eher clean eingestellt, bringt etwas Glanz, bevor er in den Rat knallt, der auf klassischen Silizium-Clipping steht. Es geht nicht nur um Gain-Stacking – jedes Pedal färbt den Sound des anderen.
Das Ergebnis? Ein etwas hellerer, offenerer Ton, der trotzdem die typische Rat-Dreckigkeit behält. Dieser Sound war auf jedem Board des Machers – aus gutem Grund. Der Biss ist vertraut, aber die Klarheit und Flexibilität machen das Setup besonders. Wer eine zuverlässige, schnörkellose Drive-Kombo sucht, findet hier das Grundrezept. Wie das wirklich klingt? Video anschauen – Worte bringen den Amp nicht zum Rattern wie diese beiden Kisten zusammen.
Mitten-Magie: Tube Screamer trifft Blues Driver
Jetzt kommt ein T. Rex Gristle King – im Prinzip ein Tube Screamer mit Extra-Fleisch – vor den Blues Driver. Hier geht’s nicht um mehr Dreck, sondern um den legendären Mitten-Boost. Der Blues Driver läuft mit mehr Gain und weniger Volume, der Tube Screamer sitzt vorne und schiebt an.
Die Magie ist hier das Durchsetzungsvermögen, nicht der Crunch. Diese Kombi sorgt dafür, dass deine Gitarre im Bandmix nach vorne springt. Auch wenn du Tube Screamer-Skeptiker bist: Probier’s mal, wenn du dich im Mix besser hören willst. Bounce Chord hat alles getestet – Earthquaker Plumes, Klone ohne Ende – aber für Präsenz kommt er immer wieder auf dieses Rezept zurück. Wer einen Sound sucht, der sich durch Nebel schneidet, wird hier fündig.

"Das hier ist viel mehr zum Durchsetzen im Mix."
© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)
Fuzz-Klarheit: DS-1 und Golden Guillotine

"Der DS-1 ist schrill. Klar, dafür ist er bekannt."
© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)
Die letzte Kombi wird etwas abgefahrener – im besten Sinne. Die Malaise Forever Golden Guillotine (ein DOD 250-Style Preamp, EQ und Boost komplett aus) läuft unter dem klassischen Boss DS-1. Das Ergebnis: Ein wolliger Vintage-Fuzz-Vibe mit schärferer Kante dank der berüchtigten DS-1-Höhen.
Es geht nicht nur um Dreck, sondern um Textur und Klarheit. Der DS-1 bringt Punch ins sonst Matschige. Die Golden Guillotine liefert den Oldschool-Wollsound, der DS-1 hält alles lebendig. Selbst das simpelste Distortion-Pedal klingt mit dem richtigen Partner frisch. Wer noch einen alten DS-1 in der Schublade hat: Hier ist sein Weckruf.
Jetzt bist du dran: Stacken im Rave-Bunker
Bounce Chord verabschiedet sich mit einer Challenge: Hol deine Pedale raus und probier rum. Nicht nur nachmachen – verrückte Kombos testen, Reihenfolge tauschen, auf die eigenen Ohren hören. Die besten Stacks passen zu deinem Setup, deiner Band und deinem eigenen Sound-Chaos. Die Magie steckt im Dreck zwischen den Noten – also los, mach Lärm.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/BounceChord
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