Bounce Chords Spooky Pedalboard: Ein Halloween-Rig, das deinen Amp zum Schreien bringt

Wenn du denkst, dein Pedalboard hat Charakter, warte, bis du Bounce Chords gruseliges Spezial siehst. Das ist kein gewöhnliches Board – es ist eine gespenstische Effektkette, gebaut für eine Halloween-Session, vollgestopft mit Fuzz, verrückten Filtern und Effekten, die deine Signalkette das Fürchten lehren. Bounce Chords nerdig-trockener Rundgang ist eine wilde Fahrt durch ein Board, das für Gänsehaut sorgt, nicht nur für Soli. Achtung: Die besten Schauer gibt’s direkt im Video.

Spukhaus auf einem Pedaltrain

Bounce Chord legt los wie ein Opossum auf Futtersuche und wirft direkt einen Blick auf das berüchtigte Spooky Pedalboard. Das ist kein Standard-Gig-Setup; es ist ein Pedaltrain Classic Junior, bereit für den Geisterkrieg. Für Strom sorgt ein Strymon Zuma – genug Saft für eine lange Nacht voller gespenstischer Jams.

Das Besondere? Dieses Biest wurde für eine Halloween-Studio-Session eines Kumpels zusammengeschustert – keine Zeit für Spielereien. Die Junction Box von Smokin‘ Amp Co ist das Tor rein und raus und bereitet die Bühne für Effekte, die so seltsam und unberechenbar sind wie das Wetter in Melbourne. Wer denkt, das sei nur eine weitere Effektkette, wird sich wundern.


Fuzz, Filter und Freakouts

Zuerst bringt der Seeker Supa Fuzz Töne, die blühen und knurren wie ein verfluchtes Didgeridoo. Germanium, bissig, und der Sound könnte Tote auf einem Bush Doof erwecken. Weiter geht’s zur Electro-Harmonix Talking Machine – so albern, dass sie schon wieder genial ist, mit Anzeige, die dich vor dem klassischen „nicht eingesteckt“-Gesichtspalmen bewahrt. Bounce Chord meint: ein Pedal für Mutige.

Overdrive übernimmt der Boss OD-3, auf sanften Drive eingestellt, bevor der Keeley Super Phat Mod für mehr Wumms sorgt. Dann geht’s zum Guptech VD Vibe – ein Univibe mit Lautstärkeregler, damit du nicht mitten im Set in den Lautstärke-Keller fällst. Oben drauf: Strymon Deco und Meris Polymoon, liefern Flanger, Delay und mehr Verrücktheit als ein Känguru auf Zucker. Versuch gar nicht erst, alle Alt-Einstellungen im Text zu verstehen – das volle Soundchaos gibt’s nur im Video.

Nichts anderes ist so abgefahren und klingt dabei so gut.

© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

Geisterhafte Töne im Studio

Im Herzen der Spuk-Session ging’s ums Schichten von schaurigen Texturen. OD-3, Polymoon und Deco haben die Hauptarbeit gemacht und arpeggierte, schimmernde Parts geliefert, die perfekt zu einer Mitternachtsseance passen. Es gibt jede Menge Doubling und dreckige Akkorde, mit dem Supa Fuzz für die Extraportion Biss.

Manchmal wurden Univibe und Flanger für geisterhafte Wirbel eingesetzt, und der Strymon Flint mit Spring Reverb ließ alles klingen, als würde man in einer verlassenen Surfhütte jammen. Dieses Pedalboard verfolgt dich noch nach dem Song mit Echos. Glaub mir, den vollen Gruselfaktor gibt’s nur im Video – Kopfhörer empfohlen.


Live-Gremlins und Spooky-Sound-Pläne

Der 60s-Modus ist viel lockerer, wie ein Vintage-Fender-Amp.

© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

Mit diesen unheimlichen Sounds einen Livestream hinzubekommen, war schwieriger als Fliegen vom Grill zu halten. Bounce Chord meint, die Algorithmen zerhacken das Gitarrensignal, daher gibt’s die Demos aktuell nur aus dem Studio. Trotzdem will er eine längere, laberfreie Version der Spooky Sounds basteln – wenn er die Technik-Gremlins in den Griff bekommt.

Ein paar Tweaks am Strymon Flint, wie der Wechsel in den 60s-Modus für einen spritzigeren Spring, haben dem Ganzen einen Hauch Vintage-Horror verpasst. Die Talking Machine, trotz Widerstand vom Songwriter, hätte mit ihren goblinartigen Vocals fast die Show gestohlen. Ein Pedal, das man entweder liebt oder sich lieber unter der Bettdecke versteckt.

Funktion und Gruselfaktor im Gleichgewicht

Beim Bau dieses Pedalboards ging’s nicht nur um Grusel – es muss auch funktionieren, wenn das Licht ausgeht. Bounce Chord hat für diese Session nur ein paar wichtige Pedale ergänzt und das Board schlank, aber tödlich gehalten. Das Ergebnis? Ein Setup, das so funktional wie furchteinflößend ist, mit Reglern, die sich auch mitten im Schrecken noch bedienen lassen.

Dieses Setup bleibt erstmal so, und wer will’s ihm verdenken? Es ist ein Songwriting-Board mit Extra-Biss, gruseliger als ein Mitternachtstrip zur Tanke. Wer ein Rig sucht, das für Halloween genauso bereit ist wie für die nächste Garagenprobe, ist bei Bounce Chord richtig – und die besten Momente muss man sowieso selbst hören.


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