Bereit, deinen Techno-Grooves mehr Bounce zu verpassen als ein Känguru auf dem Trampolin? Die Underdog Electronic Music School ist zurück und stürzt sich diesmal kopfüber in die wilde Welt der „flappy“ Sechzehntelnoten. Oskar versteht es, trockene Theorie in einen praxisnahen Rave-Workshop zu verwandeln – und nimmt’s dabei mit dem Rhythmus nicht allzu ernst. Wenn sich deine Beats steifer anfühlen als ein aufgebackenes Servo-Sandwich, lockert diese Lektion sie garantiert auf. Kopfhörer auf, Mate – hier gibt’s mehr Groove als in einer Melbourner Gasse nach Mitternacht.

10. Februar 2026
TAS
Bounce wie ein Känguru: Underdog Electronic Music School’s Flappy 16th Note Techno-Trick
Flappy 16ths: Das geheime Gewürz
Oskar von der Underdog Electronic Music School startet direkt mit dem Konzept der „flappy“ Sechzehntelnoten – ein Name, der genauso viel Spaß macht, wie er klingt. Das sind nicht einfach irgendwelche rhythmischen Lückenfüller; sie sind die kleinen, frechen Akzente, die einen geradlinigen Techno-Beat in ein Groove-Monster verwandeln. Wenn du dich je gefragt hast, warum dich manche Tracks bewegen wie ein Tritt auf einen herumliegenden Legostein, dann liegt das wahrscheinlich an diesen frechen Noten.
Er meint, diese flappy 16ths sind essenziell für diese hypnotische, seitliche Energie im Techno. Vergiss die Sicherheit der Downbeats – gerade in den schwächeren, schiefen Momenten steckt der echte Bounce. Oskars Stil ist so entspannt wie ein Sonntags-Barbecue, aber lass dich nicht täuschen: Hier steckt echte Groove-Wissenschaft dahinter.

"Flappy 16th notes are essential especially in groovy and hypnotic techno."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Stärke durch Schwäche: Rhythmische Hierarchien

"These are moments that you can accent using anything in your production."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Als nächstes zerlegt Oskar die Hackordnung der Beats in einem Takt. Er schafft es, Musiktheorie weniger wie Hausaufgaben und mehr wie ein Hinterhof-Kricketspiel wirken zu lassen. Die stärksten Schläge sind die guten alten Downbeats, gefolgt von den Upbeats, und dann – im Schatten – die schwachen Sechzehntelnoten.
Doch hier kommt der Clou: Gerade diese sogenannten Schwächlinge haben überraschend viel Wumms, wenn man sie betont. Egal ob du Hi-Hat, Tom oder Mid Percussion auf diese Stellen setzt – dein Groove wird sofort spannender. Es ist, als würde man entdecken, dass das stille Kind auf der Party eigentlich der beste Tänzer ist, sobald das Licht ausgeht.
Mitzählen: Groove-Übungen zum Mitmachen
Oskar bleibt nicht bei der Theorie – er lässt dich mitzählen, ganz wie in der Schule. Er verlangsamt das Tempo und fordert dich heraus, diese Sechzehntelnoten zu fühlen, nimmt Kick und Upbeats raus, bis nur noch das Skelett des Grooves übrig bleibt. Es ist, als würde man eine Zwiebel schälen – nur mit weniger Tränen und mehr Kopfnicken.
Indem er verschiedene Sechzehntelnoten isoliert und betont, hörst du sofort, wie jede kleine Änderung das Groove-Gefühl beeinflusst. Die Übung ist simpel, aber erstaunlich effektiv – der perfekte Trick, um dein nächstes Drum-Pattern zu überdenken. Wer das volle Feeling will, sollte sich Oskars Handbewegungen und die feinen Nuancen im Video anschauen – manches lässt sich einfach nicht in Text pressen, Mate.

"This is all about relative rhythmic push and pull and programming of the intensity of the notes."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Von der Theorie auf den Dancefloor: Groove-Transformationen in der Praxis

"It makes your body move in a very specific kind of a way."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Jetzt wird’s spannend: Oskar bringt echte Beispiele, wie diese Techniken in Tracks funktionieren. Er zeigt, wie ein paar flappy 16ths in der Hi-Hat-Linie plötzlich Leben in den Groove bringen – als hätte jemand auf einer Bush-Party den Punsch gepimpt. Selbst kurze Audioschnipsel reichen, um den Fuß mitwippen zu lassen.
Er hebt hervor, wie diese seitlichen Akzente dem Rhythmus einen hypnotischen Sog geben, besonders wenn Bassline und Hats zusammenarbeiten. Manchmal werden nur ein oder zwei dieser schwachen Sechzehntel betont – und schon entsteht ein Groove, der auf die beste Art schief klingt. Diese Art von Synkopen bringt deinen Körper zum Tanzen, bevor dein Kopf überhaupt kapiert, was los ist.
Oskar gibt offen zu, dass YouTubes Copyright-Polizei die Hörbeispiele begrenzt – du bekommst also nur einen Vorgeschmack. Aber glaub mir: Den vollen Effekt muss man selbst hören – kein Text der Welt kann beschreiben, wie diese Grooves auf einer fetten Anlage reinhauen.
Shaker-Kontur: Die Geheimwaffe für Groove
Gerade wenn du denkst, du hast’s raus, bringt Oskar das Konzept der Shaker-Kontur ins Spiel – eine Velocity-Kurve, die das Spiel mit einem Egg Shaker nachahmt. Es geht um wechselnde Intensität: leise, mittel, laut, wieder mittel. Diese Form kannst du in deinen Sequencer programmieren und so deinen Rhythmen einen menschlichen Touch geben, selbst wenn du mit echter Percussion auf Kriegsfuß stehst.
Er zeigt, wie dieses Prinzip nicht nur mit Shakern, sondern auch mit Toms, Synths und Co. funktioniert. Ein vielseitiger Trick, der dir überall begegnen wird, sobald du darauf achtest. Wenn deine Produktionen weniger wie ein Roboter auf Autopilot und mehr wie eine verschwitzte Warehouse-Session klingen sollen, ist das der geheime Handschlag, der dir bisher gefehlt hat.
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