BounceChord entfacht das Metal Zone Chaos

In dem neuesten Abenteuer von BounceChord wird der BOSS Metal Zone MT-2 überraschend in den Fokus gerückt. Bekannt für seine unverblümte, ungeschönte Klanglawine, geht es bei diesem Pedal nicht nur um Metal. In einem faszinierenden YouTube-Experiment wird es als Booster genutzt, um Overdrives mit geringerem Gain in unbekannte Gebiete zu treiben. Es ist schmutzig, es ist blechern, und definitiv nichts für schwache Nerven. Mach dich bereit für eine wilde Fahrt durch Frequenzen und Fuzz.

Metal Zone: Der wilde Joker

BounceChord stürzt sich direkt ins tiefe Wasser mit dem berüchtigten BOSS Metal Zone MT-2. Normalerweise ein Werkzeug für Metallfans, können das blecherne Mittenbild und extremen Gain dieses Pedals zu vielen Witzen führen. Doch BounceChord sieht über die Klischees hinaus. Er erkundet das Potential zur Erzeugung merkwürdiger und wundervoller Töne und macht deutlich, dass er es nicht auf die typischen Metal-Domänen beschränkt. Der MT-2 eröffnet eine Welt der Klangmöglichkeiten, die von Equalizing-Kunststücken bis zu unkonventionellen Klanglandschaften reicht. Trotz seines Rufs ist dieses Pedal nicht nur ein Relikt der Heavy-Metal-Vergangenheit, sondern ein leistungsfähiges Werkzeug für den abenteuerlustigen Klangforscher.

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© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

Blues Driver trifft auf Metal Fury

Was wir heute mit dem Metal Zone machen, ist das Boosten von Frequenzen.

© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

Mit dem Keeley-modifizierten BD-2 Blues Driver im Spiel begibt sich BounceChord auf eine mitreißende Klangreise. Der Blues Driver, ein Grundpfeiler für Sounds mit niedrigerem Gain, wird der nichtsahnende Protagonist in diesem Drama der Verzerrung. Verbunden mit dem Metal Zone beginnt ein faszinierender Dialog zwischen den Pedalen. BounceChord zeigt, dass es nicht nur darum geht, Gain hinzuzufügen; es geht darum, Frequenzen umzugestalten und neue klangliche Wege zu beschreiten. Das Zusammenspiel der Wärme des BD-2 mit dem bissigen Honk des Metal Zone kreiert einen hybriden Klang, der Tiefe und Vielfalt bietet und am Rand von Chaos und Kontrolle tanzt. Diese Kombination dreht die Standardnutzung auf den Kopf und definiert, was diese Pedale zusammen erreichen können. Während BounceChord mit dem EQ spielt und meisterhaft die 15 dB Reduzierungen und Verstärkungen feintunt, erschafft er eine Klanglandschaft, die sowohl eindrucksvoll schön als auch kühn ist.

Transparente vs. gefärbte Boosts

BounceChord gegenüberstellt den Keeley Katana mit dem Metal Zone und taucht ein, was jeden Boost einzigartig macht. Der Katana, bekannt für seinen kristallklaren, „nur Lautstärke“-Boost, steht in starkem Kontrast zum charakterreichen Metal Zone. BounceChord hebt die Unberechenbarkeit dieses Vergleichs hervor und betont, dass, während der Katana eine pure Kante hinzufügt und bestehende Töne verstärkt, der Metal Zone sie mit einem lebendigen, manchmal schrillen neuen Spektrum bemalt. Das ist kein Clash; es ist eher eine komplementäre Anarchie, bei der Transparenz und Farbe auf unerwartete Weise schieben und ziehen. Die Mittenfrequenz-Manipulation des Metal Zone bringt die Verzerrung in ein eigenartiges, neues Reich, beweist, dass es zwar nicht universell einsetzbar sein mag, aber sicherlich keine Scheu hat, ein Statement zu setzen.

Ein super sauberer Boost wird dir einfach mehr von deinem Pedal geben.

© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

Ratten und Metal – Eine verzerrte Affäre

Betritt die Black Mass Electronics 1312, ein Pedal voller Potenzial. BounceChord staunt über dessen vielschichtige Clipping-Optionen und vergleicht es mit einem Straßenkämpfer im Pedalkampf. Mit den angeborenen Fähigkeiten des 1312, das kombiniert mit dem Metal Zone, erhöhen sich die Einsätze. Gemeinsam tauchen sie in eine höhere Gain-Territorium ein und verwandeln den Klang auf eine Weise, die nichts anderes als rebellisch ist. Während das blecherne Honk des Metal Zone in den Mix gezogen wird, formt BounceChord eine nuancierte Atmosphäre, die roh und unumstößlich erscheint. Während er wählt, durch die Mittenverfahren streicht und mit Höhen spielt, entwickelt sich der Klang. Das ist nicht einfach nur Boosten; es ist eine Metamorphose in ihrer schönsten Form. Das Zusammenspiel dieser Pedale erzeugt ein klangliches Biest – mit all seiner unberechenbaren Wildheit intakt.


Zum Schluss: Ist es das wert?

Es ist ein guter Kerl. Lass diesen Kerl in Ruhe, weißt du?

© Screenshot/Zitat: Bouncechord (YouTube)

In seinen abschließenden Gedanken reflektiert BounceChord über das eklektische Experiment. Der Metal Zone MT-2 mag nicht die typische Wahl für einen sauberen Boost sein, ist aber unbestreitbar faszinierend. Während der Katana eine schnörkellose Präzision bietet, lädt der Metal Zone zu einem Ausbruch von Frequenzen ein. BounceChord sinniert über die Praktikabilität einer solchen Anordnung und hinterfragt ihren langfristigen Platz auf einem Pedalboard. Doch die Erfahrung ist wertvoll für die kreativen Einblicke, die sie bietet. Diese Reise durch die Töne zeigt, dass manchmal die seltsamsten Werkzeuge die brillantesten Funken entzünden können. Letztendlich ist es zweitrangig, ob diese Kombination zu einem festen Bestandteil wird, im Vergleich zur Freude an der Entdeckung und der Bereicherung des kreativen Ausdrucks.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/bouncechord-ignites-with-metal-zone-madness/
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