Hast du schon mal diesem quäkigen, rülpsigen, was-auch-immer-Lead-Sound in Tech House oder Bass House nachgejagt? Bthelick hat die Antwort – und er hält mit dem Rezept nicht hinterm Berg. In dieser Folge zerlegt er den mysteriösen, vokalartigen Synth, der Clubtracks und Producer-Foren gleichermaßen heimsucht. Freu dich auf praktische Hacks, eine Prise Musiktheorie und Workflow-Tipps, die deine nächste Beat-Session würzen. Wenn deine Leads eher wie ein billiger Klingelton als ein Clubbanger klingen, solltest du hier einschalten. Glaub mir, das hier hat mehr Würze als ein Imbisswagen um drei Uhr nachts.

28. März 2026
RILEY
Bthelicks geheime Zutat: So knackst du den Tech/Bass House Lead
Ableton Live, Delay Lama, Kilohearts Formant Filter, Serum, Vital
Die Jagd nach dem Quäker: Warum dieser Lead zählt
Mal ehrlich: Es gibt in jedem Tech House- oder Bass House-Banger diesen einen Sound, bei dem du dich fragst: „Was zur Hölle ist das?“ Bthelick startet direkt mit einer Fan-Anfrage, einen Lead-Sound zu erklären, den er selbst fast vergessen hätte. So schnell entstehen diese Ideen beim Beatmaking – manchmal haust du einen Banger raus und hast noch nicht mal einen Namen dafür.
Er macht klar: Es geht nicht darum, einen bestimmten Track zu kopieren, sondern die Grundzutaten zu verstehen. Die eigentliche Herausforderung? Dem Ding einen Namen zu geben. Ist es ein Quäker, ein Rülpser oder einfach ein glücklicher Zufall? Egal – Bthelicks Workflow ist: Hauptsache, der Vibe stimmt und das Ding knallt. Wenn du diesen schwer fassbaren, vokalartigen Lead suchst, bist du hier goldrichtig.

"Ich habe eine Standardmethode, um solche Sounds zu machen, und genau die zeige ich dir jetzt."
("I have a go-to method for making sounds like this, and that's what I'm going to teach you.")© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)
Drei Wege zum Vocal-Vibe

"Ich habe das immer 'yoy yoy' genannt."
("I always called it the 'yoy yoy'.")© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)
Bthelick macht keine halben Sachen – er zeigt direkt drei Hauptmethoden, um diesen charakteristischen Vocal-Lead zu bauen. Erstens: Sample Crushing, ein Trick aus den UK-Dubstep-Tagen. Wenn du einen resonanten Synth durch einen Sample Crusher jagst, bekommst du diese wilden, vokalartigen Peaks, die wie ein Roboter mit Halsschmerzen wackeln und jaulen. Der Clou: Mit Keytracking bleiben die Resonanzen auch bei Melodien sauber übereinander.
Als Nächstes kommen Formant-Filter ins Spiel. Die sind das Geheimgewürz, um Synths sprechen zu lassen – damit kannst du gezielt „R“, „E“ oder „OO“-Sounds einstellen, ohne Sounddesign-Studium. Und wenn du es richtig wild willst, nimmst du einen Vocoder: Einfach eine Vocal- oder sonstige Sample-Spur in den Synth schicken und das Spektrum auf deinen Sound drucken. Frankenstein für die DAW – und ja, das macht Laune.
Waveform-Auswahl: Der geheime Held
Jetzt wird’s spannend. Bthelick stellt klar: Wenn deine Wellenform schwach ist, klingt auch dein Lead schwach. Er setzt auf helle, obertonreiche Wellenformen – Sägezahn, Rechteck oder asymmetrische Shapes. Sine Waves kannst du vergessen, wenn du nicht willst, dass dein Lead wie Fahrstuhlmusik klingt.
Aber damit nicht genug: Asymmetrische Wellenformen wie schmale Pulswellen oder sogar gesampelte Kicks bringen die schrägen Resonanzen, die deinen Synth menschlicher wirken lassen. Es geht darum, dem Filter ordentlich Futter zu geben, damit er richtig zubeißen kann. Wenn dein Lead durch den Mix schneiden soll wie ein heißes Messer durch Butter, fang bei der Wellenform an.

"Um das Beste aus diesen Effekten rauszuholen, brauchst du eine schön helle Wellenform mit vielen Obertönen."
("To get the most out of these effects, you need a nice bright waveform, one with lots of harmonics.")© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)
Profi-Tipps und Streetwise-Tricks
Bthelick liefert nicht nur Theorie – er verteilt praktische Tipps wie Gratis-Pizza auf einer WG-Party. Willst du es wild? Zieh einfach mal einen Kick oder ein Percussion-Sample in deinen Wavetable-Synth und schau, was passiert. Oder, wenn du faul bist (kein Stress), einfach Delay Lama draufklatschen und fertig. Die besten Sounds entstehen oft, wenn du die Regeln brichst.
Er zeigt auch, wie du mit gestapelten Filtern und etwas Multiband-Kompression deinen Patch von „naja“ zu „wow“ bringst. Die Message: Probier dich aus! Auf der Straße interessiert niemand das Plugin-Handbuch – Hauptsache, es knallt.
Das muss man hören (und sehen)
Klar, das hier zu lesen ist cool – aber du musst Bthelick schon bei der Arbeit sehen, um den vollen Flavor zu bekommen. Im Video gibt’s Sounddemos, Parameter-Tweaks und Workflow-Perlen, die man einfach nicht in Text packen kann. Wenn dein nächster Lead härter reinhauen soll als ein Subwoofer im Kofferraum, gönn dir das Video. Deine Boxen werden’s dir danken.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/Bthelick
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