Schon mal Stunden deines Lebens damit vergeudet, in Logic Pro Stems zu bouncen, während du Spuren solo schaltest, der Kaffee kalt wird und der Lebenswille langsam schwindet? Chris Sangster, der Kopf hinter sangstersounds, hat ein Tool gefunden, das diesem Wahnsinn ein Ende setzen will: EasyBounce. In seinem neuesten Video führt Chris uns durch dieses Automatisierungs-Biest und zeigt, wie es Logics nervigste Aufgabe in eine Set-and-Forget-Aktion verwandelt. Egal ob du Studio-Ratte oder Live-Produzent bist – wenn du genug hast vom endlosen Stem-Export-Geklicke, ist das hier Pflichtprogramm. Wir steigen tief ein, damit du entscheiden kannst, ob das der Workflow-Hack ist, von dem du nie wusstest, dass du ihn brauchst.

21. Juni 2026
SPARKY
Chris Sangster gegen Logics Stem-Bounce-Albtraum: EasyBounce als Rettung
Stem-Bouncing: Die schlimmste Aufgabe bekommt einen Roboter-Butler
Kein Grund, drumherum zu reden: Stems in Logic Pro zu bouncen macht ungefähr so viel Spaß wie beim Trocknen von Farbe in einem fensterlosen Bunker zuzusehen. Chris Sangster verschwendet keine Zeit und spricht diesen Oldschool-Schmerzpunkt direkt an – besonders wenn Busse im Spiel sind. Die Standardmethode? Solo, Bounce, Repeat – und hoffen, dass du nicht einschläfst, bevor alles richtig benannt oder, schlimmer noch, falsch ausgerichtet ist.
EasyBounce kommt ins Spiel: Chris’ neuer bester Kumpel und genau das Tool, bei dem man sich fragt, warum DAWs immer noch im Mittelalter festhängen. Statt Logic durch endlose Zyklen zu babysitten, stellst du die Parameter ein, drückst auf Bounce und lebst dein Leben – oder holst dir wenigstens einen Kaffee. Wenn du je davon geträumt hast, während des Stem-Exports vom Bildschirm wegzugehen, ist das hier dein Ticket aus dem Bounce-Knast.

"Du weißt, wie zeitaufwendig und nervig dieser Prozess sein kann, besonders wenn Busse im Spiel sind."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Easy Mode vs. Pro Mode: Wähle deine Waffe

"Eine wahnsinnige Menge an Anpassungsmöglichkeiten, wie man die Stems bouncen kann, gibt es im Pro Mode."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
EasyBounce bietet zwei Geschmacksrichtungen für deinen Workflow-Hunger: Easy Mode und Pro Mode. Chris gibt zu, dass er Easy Mode bevorzugt, der alles aufs Wesentliche reduziert – ein paar Hotkeys und los geht’s. Spuren definieren, gruppieren, für Versionen muten und das Setup minimal halten. Kein Gefrickel, keine endlosen Menüs, einfach Ergebnisse.
Für alle, die voll auf Tüftler machen wollen, schaltet Pro Mode eine Schatztruhe an Anpassungen frei. Du kannst Spuren per Drag & Drop zuweisen, Themes anpassen (ja, es gibt ein Logic-Farbschema für die Hardcore-Fans) und im Aktivitätsverlauf alte Bounces nachverfolgen. Chris hebt Features wie selektives Masterbus-Bypass und detaillierte Plugin-Kontrolle hervor, betont aber, dass für die meisten echten Sessions der Easy Mode schnell zum Ziel führt – und darauf kommt’s an.
Naming, Wet/Dry und Marker-Magie: Die Features, die zählen
Es geht nicht nur um Automatisierung – sondern um Kontrolle. EasyBounce lässt dich bei den Namenskonventionen völlig ausrasten: BPM, Timecode und alles, was der Kunde an Pedanterie verlangt, kannst du einbauen. Chris zeigt, wie du eigene Tags einfügst, Bindestriche und Leerzeichen zähmst und sogar automatisches Umbenennen für wiederkehrende Sessions einrichtest. Dateityp? Wähle direkt in EasyBounce oder öffne das Logic-Bounce-Fenster, wenn du nostalgisch bist.
Wet/Dry-Stem-Optionen sind ein weiteres Killer-Feature: Willst du deine Stems mit oder ohne Effekte? Ein Klick reicht. Marker-basierte Exporte erlauben es, nur bestimmte Songabschnitte zu bouncen – etwa Drum-Stems nur für den Chorus – was das Leben für Remixer und Filmmusiker leichter macht. Chris ist sichtlich begeistert vom Detailgrad, merkt aber kleine Macken wie die Textplatzierung bei den Naming Cards an – nichts, was den Workflow ernsthaft stört.
Weg vom Schreibtisch: Automatisierung, die dich wirklich befreit
Hier zeigt EasyBounce, was es wirklich draufhat: Nach dem Klick auf Bounce kannst du dich entspannt zurücklehnen und den Rechner schuften lassen. Chris weist darauf hin, dass du währenddessen die Finger vom Mac lassen musst – also perfekt für die Mittagspause, späte Abende oder wenn du lieber deine Mutter anrufst, als auf einen Fortschrittsbalken zu starren. Es geht nicht blitzschnell, aber der eigentliche Gewinn ist, dass du nicht jeden Bounce-Zyklus absitzen musst. Für 25 Stems und eine Version braucht Chris 44 Minuten – aber das sind 44 Minuten, in denen du wirklich leben kannst.

"Das ist also keineswegs schnell, aber ich musste nicht die ganze Zeit vor dem Rechner sitzen."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Ein Flaschenhals geknackt: Warum dieses Plugin knallt
Mal ehrlich: Logics eingebauter Stem-Workflow ist steinzeitlich, und EasyBounce holt ihn endlich ins Jetzt. Chris ist voll dabei und lobt den Fokus auf echte Produzenten-Probleme – ohne deinen Plugin-Ordner mit Quatsch zuzumüllen. Wenn Stem-Exports dir die Laune verderben, könnte EasyBounce genau die Straßenwaffe sein, die deinem Studio gefehlt hat. Für alle dreckigen Workflow-Details – und um Chris’ Setup in Aktion zu sehen – solltest du dir das Video selbst reinziehen.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/sangstersounds
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