Cyberdub-Chaos: Blairy’s Beatlab und Roger Rastahman mixen Reggae mit Cyberpunk

5. Dezember 2025

TAS

Cyberdub-Chaos: Blairy’s Beatlab und Roger Rastahman mixen Reggae mit Cyberpunk

Anschnallen, Leute – Blairy’s Beatlab liefert wieder eine wilde Fahrt durchs klangliche Outback, wo Reggae-Grooves auf Cyberpunk-Grit treffen und in einem genre-sprengenden Cyberdub-Jam verschmelzen. Old Uncle Blairy überlässt das Steuer Roger Rastahman, der sich vorgenommen hat, zwei Welten zu vereinen, die sonst nie gemeinsam am Grill stehen. Mit einem Schuppen voller Synths, Effekte und einer DIY-Attitüde ist dieses Video ein Platz in der ersten Reihe für kreative Eskalation, die dich vor Begeisterung dein Bier verschütten lässt. Wer auf Live-Jams, unerwartete Sound-Kombos und einen Workflow steht, der so unberechenbar ist wie das Wetter in Melbourne, kommt hier voll auf seine Kosten.

Cyberdub: Wenn Reggae auf die Matrix trifft

Roger Rastahman startet im Blairy’s Beatlab mit einem kühnen Plan: Cyberpunk und Reggae zu Cyberdub zu vermengen. Das ist nicht nur ein Motto für einen Wettbewerb – das ist ein echtes Experiment, wie ein Pavlova auf dem Lagerfeuer. Die Idee? Die tiefen, echo-getränkten Vibes von Dub-Reggae mit einer Portion futuristischem, elektronischem Grit aufladen.

Er gibt zu, dass er sich das Leben damit schwer macht, aber genau das ist der Spaß daran. Statt sich für einen Stil zu entscheiden, taucht Roger in beide Welten ein und zieht sich die spannendsten Elemente heraus. Es ist eine kreative Reise voller Risiko, und die Vorfreude ist spürbar, als er die Bühne für eine Session bereitet, die so unberechenbar ist wie ein Känguru im Moshpit.

Ich habe beschlossen, es mir schwer zu machen und diese beiden Dinge zu Cyberdub zu vermengen.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Gear-Galore: Synths, FX und Dub-Delikatessen

Den 2600 habe ich einfach als Dub-Effektbox benutzt. Klingt großartig.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Das Video verwandelt sich schnell in einen Hardware-Spielplatz, auf dem Roger eine feine Auswahl an Geräten präsentiert. Da ist ein ARP 2600, der als Dub-Effektbox dient, und ein klassischer Electro-Harmonix Stereo Memory Man, eingestellt auf lange, trippige Echos, die Dub erst so richtig ausmachen. Wer auf Reglerdrehen und Hands-on-Effekte steht, bekommt hier was geboten.

Roger verlässt sich nicht nur auf Klassiker – er bringt auch FM-Synthese für das gewisse Extra ins Spiel und startet den Beat-Bau mit der Suche nach dem perfekten Drum-Break. Der Workflow lebt vom Layern und Tweaken, jedes Gerät bringt seine eigene Note in den Cyberdub-Eintopf. Es ist ein DIY-Ansatz, der chaotisch, spaßig und voller glücklicher Zufälle steckt – genau so lieben wir das.

Layer-Cake: Bass, Plucks und Drums mit Wumms

Sobald das Fundament steht, stapelt Roger die Sounds wie Würstchen auf dem Bunnings-Grill. Er sucht sich eine pluckige Synth-Linie auf dem Take 5, schraubt an den Hüllkurven, bis sie richtig knackt. Der Bass ist fett und rund und hält alles zusammen wie Gaffa-Tape am Festivalzelt.

Die Drums bekommen ein Cyberpunk-Makeover, mit treibenden Kicks und Snares über dem ursprünglichen Break. Dazu gibt’s noch einen Arpeggiator und eine ordentliche Portion Delay, damit alles schön schwebt. Wenn er dann noch Vocals aus einem anderen Track mopst und ein Lead drüberlegt, klingt das Ganze wie eine Warehouse-Rave-Nacht mit Palmen vor der Tür. Der Layering-Prozess ist hands-on und spontan – wer jeden Kniff und Dreh sehen will, sollte sich das Video für die volle Dröhnung geben.


Grenzen? Ach was, einfach drauflosjammen!

Roger meint, die eigentliche Magie entsteht, wenn man aufhört zu verkopfen und einfach jammt. Sind alle Parts programmiert, setzt er sich ein paar Grenzen und lässt sich dann treiben, wohin der Groove ihn führt. Es ist eine Erinnerung daran, dass die besten Momente oft dann kommen, wenn man loslässt und dem Instinkt vertraut – Perfektion ist Nebensache, Hauptsache Spaß.

Wenn du alle Elemente programmiert und eingerichtet hast, dann jamst du es einfach raus.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Das große Finale: Cyberdub in voller Fahrt

Im letzten Abschnitt gibt’s die Performance in voller Länge, bei der alle Layer live zusammenkommen. Der Track entwickelt sich mit jedem Durchlauf weiter, von tiefen Dub-Grooves zu glitchigen Cyberpunk-Texturen. Es ist eine Klangreise, die gleichzeitig entspannt und chaotisch ist und genug Wendungen bietet, um neugierig zu bleiben.

Wer hören will, wie das Cyberdub-Biest wirklich brüllt – oder einfach einen Hardware-Jam erleben will, der so roh und echt ist wie eine Session im Hinterhofschuppen – ist hier genau richtig. Keine Spoiler: Die Details gibt’s nur, wenn ihr Blairy’s Beatlab in Aktion seht. Also schnappt euch ein kühles Getränk und genießt die Fahrt.


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