David Hilowitz Music dreht auf: Spotykach, der Open-Source-Looper, der ins Genie stolpert

11. Oktober 2026

SPARKY

David Hilowitz Music dreht auf: Spotykach, der Open-Source-Looper, der ins Genie stolpert

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David Hilowitz Music nimmt sich den Spotykach von SynthUX Academy vor – ein Open-Source-Looper, der mehr Rave-Bunker als Tonbandmaschine ist. Doppeldeck-Wahnsinn, granulare Eskapaden und ein Gerät, das dich geradezu zu gloriosen Fehlern verleitet. Wer genug von steriler, vorhersehbarer Hardware hat und ein Spielfeld für glückliche Zufälle sucht, landet hier im nächsten Klangkaninchenbau. Nicht blinzeln – sonst verpasst du den Toaster-Fight zwischen 90er-Pitchshifting und modernem Chaos.

Looper im Wald: Erste Eindrücke

David Hilowitz Music stolpert auf der Superbooth über den Spotykach – umgeben von Bäumen und Verwirrung. Das ist kein gewöhnlicher Looper: Open Source, gebaut von der SynthUX Academy, und sieht aus, als wäre er für handfeste, experimentelle Eskapaden gemacht. Das Feeling? Stell dir einen Rave-Bunker vor, in dem Tonbandgeräte einen Doktortitel in schräger Wissenschaft gemacht haben.

Schon zu Beginn merkt man, dass David nicht weiß, was ihn erwartet, aber die haptischen Bedienelemente und das ausdrucksstarke Layout ziehen ihn sofort rein. Der Spotykach will, dass du dir die Hände schmutzig machst – Menüs durchklicken ist hier nicht. Das ist eine Kiste für Kreative, die genug von polierter, vorhersehbarer Hardware haben und etwas suchen, das tritt wie ein besoffenes Pferd, wenn du es anfasst.


Doppelt hält besser: Looping im Stereo-Modus

Beim Spotykach dreht sich alles um Symmetrie – zwei Decks, A und B, spiegeln sich und sind bereit für den Klangkampf. David rüstet die Decks zum Aufnehmen (mit dem OP-1 als Soundquelle, aber jedes Audio geht), und die Regler schreien danach, verdreht, gedrückt und rückwärts gespielt zu werden, bis deine Loops mutieren. Der Pitch-Regler ist herrlich stufenlos – du kannst den Sound zwei Oktaven hochjagen oder auf Intervalle rasten, wenn du mal zivilisiert sein willst.

Dazu Effekte wie Flux (ein Delay mit Charakter) und Grit (zerhackte Bitcrusher-Dreckigkeit) – das Farbspektrum reicht von verspielt bis komplett zerstört. Overdubbing geht locker von der Hand, und du kannst Sounds zwischen den Decks hin- und herschieben, bis aus simplen Ideen ein Toaster-Fight aus Texturen wird. Kontrolle? Vergiss es – genau das ist der Witz.


Drei Modi, kein Erbarmen: Real, Slice, Drift

Der Spotykach kanalisiert fast ein Jahrhundert Looping-Wahnsinn mit drei Modi, die jeweils ihren eigenen Irrsinn mitbringen. Real-Modus ist klassisches Tape-Feeling – Pitch hoch, Loop wird schneller. Slice-Modus? Direkt aus den 90ern, zerlegt deinen Sound in Slices, damit du die Tonhöhe biegen kannst, ohne das Timing zu ruinieren. Mehrere Playheads stapeln? Glitchiges Chaos, IDM lässt grüßen.

Und dann Drift: Granulare Synthese für Mutige. Grains überlappen, Texturen mutieren, und plötzlich verwandeln sich brave Loops in außerirdische Klanglandschaften. Das Gerät steht zu seinem experimentellen Erbe und pfeift auf Regeln. Wie David sagt: Das ist ein Spielplatz für Sounds, kein Museumsstück für Tape-Puristen.

Alles zusammen in etwas packen, das sehr spielbar ist, wo du einfach zwischen deinen Sounds neue Klänge entdecken kannst.

© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)

Chaos umarmen: Glückliche Unfälle erwünscht

Du weißt nie genau, was du bekommst.

© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)

Spotykach ist ein Stumbler – wortwörtlich, das bedeutet der Name auf Ukrainisch. Und das hält er auch: Unvorhersehbare Ergebnisse, die dich jedes Mal überraschen, wenn du auf Record drückst. David gibt zu, dass er seine Sessions mehrfach neu aufgenommen hat – immer mit neuen Ergebnissen, selbst bei gleichem Ausgangsmaterial. Das ist die Magie: Es geht nicht ums Nachbauen, sondern ums Entdecken.

Die Bedienung ist kryptisch, die Resultate wild, und der Workflow ist für Musiker gemacht, die sich von Zufällen inspirieren lassen. Mit eingebauter Modulation und der Freiheit, Loops zwischen den Decks hin- und herzuschieben, kommst du nie in eine Sackgasse. Wer eine Groovebox sucht, die dich wachrüttelt, ist hier richtig.

Sehen statt lesen: Spotykach in Aktion

Worte reichen hier nicht – du musst den Spotykach in Davids Händen sehen, um zu kapieren, wie wild es wird. Das Video ist voll von Hands-on-Demos, Echtzeit-Soundverbiegung und Musik, die live gebaut und zerlegt wird. Wer den Toaster-Fight zwischen Granular und 90er-Slicing hören oder einfach Loops glorreich zerfallen sehen will: Nicht diesen Text lesen, sondern das Video schauen und das Chaos genießen.


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