Hast du dich je gefragt, was passiert, wenn man einem TI-83-Taschenrechner ein Didgeridoo in die Hand drückt und ihn in die Band steckt? Genau das hat David Hilowitz Music getan – und ein unscheinbares Fundstück vom Straßenrand in eine Lo-Fi-Musikmaschine verwandelt, die so unberechenbar ist wie ein Sturm im Outback. In diesem wilden Ritt installiert David die Houston Tracker-Software auf dem Taschenrechner, kämpft gegen Technik-Gremlins und zaubert einen Sound hervor, der pure Retro-Chaos-Energie versprüht. Doch er geht noch weiter: Er programmiert ein Plugin, mit dem du mit mathematischen Gleichungen Klang formen kannst – und verwandelt Formeln in Ohrwürmer. Wenn du glaubst, Mathe und Musik passen nicht zusammen, wird dich dieses Video eines Besseren belehren.

21. Dezember 2025
TAS
David Hilowitz Music verwandelt einen Taschenrechner in ein Sound-Abenteuer im Outback
Vom Straßenfund zum musikalischen Unfug
David Hilowitz startet mit einem klassischen Straßenfund – einem TI-83-Taschenrechner, nicht gerade das Gerät, das man auf einer Open-Air-Party erwarten würde. Die Nostalgie schlägt ein wie Kreidestaub im Klassenzimmer, Erinnerungen an den Matheunterricht kommen hoch. Doch statt Zahlen zu jonglieren, hat David eine wilde Idee: Kann dieses Plastik-Relikt Musik machen?
Nach einer kurzen Internet-Recherche findet er heraus: Ja, es gibt tatsächlich einen Weg, diesen Taschenrechner in eine Musikmaschine zu verwandeln. Der Plan? Software draufladen und schauen, ob das Teil von Algebra zu Acid wechseln kann. Ein so verrücktes Vorhaben, dass man sich fragt, ob David heimlich eine Synth-Bastelbude im Schuppen betreibt.
Houston Tracker: Retro-Technik bekommt Groove
Houston Tracker ist die Software, die den Taschenrechner in eine Chiptune-Maschine verwandelt – mit deutlichen LSDJ-Vibes vom Game Boy. Die Installation ist allerdings wie der Versuch, Kängurus durch eine Drehtür zu treiben. David kämpft mit vier Computern, einem wackeligen USB-Kabel und mehr Geduld, als ein Koala nach einem Espresso.
Als der Staub sich legt und die Software endlich läuft, ist der Taschenrechner bereit für den Jam. Die Navigation durch Houston Tracker fühlt sich an wie das Entschlüsseln alter Runen, aber bald legt David Basslines, Melodien und sogar herrlich kratzige Percussion aufs virtuelle Band. Retro, roh und mit dem unverwechselbaren Lo-Fi-Charme, den nur ein Taschenrechner liefern kann.

"Installing Houston Tracker on this little calculator was miserable."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Lo-Fi-Kämpfe und One-Bit-Wunder

"It's basically misusing the data port, sending ones and zeros, they're coming out of this cable and out to my speakers, and our ears are hearing it as a square wave."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Musik aus einem Taschenrechner ohne Lautsprecher oder Soundchip zu holen, ist wie Melodien aus einer Fleischpastete zu pressen – chaotisch, aber überraschend befriedigend. David erklärt, wie der Datenport, eigentlich fürs Hausaufgaben-Tauschen gedacht, zweckentfremdet wird, um Squarewaves auszugeben. Das Ergebnis? Ein knuspriges One-Bit-Audio-Erlebnis, so subtil wie eine Elster am Morgen.
Trotz technischer Kopfschmerzen und der begrenzten Möglichkeiten des Rechners ist die entstehende Musik seltsam fesselnd. Lautstärkeregelung? Fehlanzeige – die Percussion knallt direkt ins Gesicht, aber genau das macht den Charme aus. Dieser Lo-Fi-Sound wird entweder ein breites Grinsen oder Ohrstöpsel hervorrufen – dazwischen gibt’s nix, Kumpel.
Equations Synth: Matheunterricht bekommt einen Soundtrack
David lässt es nicht beim Taschenrechner-Jam bewenden, sondern entwickelt ein Plugin, mit dem sich Gleichungen in Wellenformen verwandeln lassen. Es beginnt mit einer simplen Sinuswelle, doch schon bald werden Parameter, Slider und eigene Sound-Skulpturen möglich – wie ein Grillmeister mit zu vielen Soßen. Das Plugin clippt wilde Signale und macht mathematisches Chaos zum klanglichen Markenzeichen.
Das ist nicht nur eine nerdige Matheübung – es ist ein vollwertiger Synth mit Modulation, MPE-Support und einem Haufen Presets für alle, die keine Lust auf Algebra haben. Egal ob Mathe-Ass oder Klangforscher: Dieses Plugin öffnet ein ganzes Feld an experimentellen Möglichkeiten. Und wie wild das wirklich klingt, erfährst du nur im Video – manche Sounds lassen sich einfach nicht zähmen.

"I'm also finding out that trying out different equations is incredibly addictive."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Wenn Inspiration aus dem Mülleimer kommt
Beim Rückblick auf diese Eskapade meint David, dass die besten Ideen manchmal aus den seltsamsten Ecken kommen – wie einem Taschenrechner aus dem Müll. Es zeigt, dass Musik und Mathe auf die verrückteste Weise kollidieren können und dass ein bisschen Neugier (und viel Ausdauer) selbst das langweiligste Schulutensil in eine Quelle kreativen Chaos verwandeln kann.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/DavidHilowitzMusic
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