DivKid’s Workshop Computer: Ein Modular-Toolbox wilder als ein Känguru auf dem Rave

20. März 2026

TAS

DivKid’s Workshop Computer: Ein Modular-Toolbox wilder als ein Känguru auf dem Rave

Wenn dein Eurorack einen digitalen Kick braucht, bringt DivKids tiefer Tauchgang in den Music Thing Workshop Computer dich garantiert zum Grinsen wie ein Kookaburra am Grill. Dieses 8HP-Modul ist ein digitales Schweizer Taschenmesser für Audio und CV und packt alles von Zufallssequenzern bis Tape-Loopern in ein Gehäuse, das kleiner ist als ein Sixpack. Mit einem Haufen verrückter Programmkarten – einige von RYK, andere aus der Community – ist diese kleine Kiste so unberechenbar wie das Wetter in Melbourne. DivKids unverwechselbarer Stil bleibt frech, klar und voller Patch-Abenteuer – ein absolutes Muss für alle, die auf modulare Eskapaden oder neue Tricks für den nächsten Outdoor-Rave aus sind.

Klein, aber oho: Der Workshop Computer

DivKid startet mit einer Vorstellung des Music Thing Workshop Computer – ein kompaktes 8HP Eurorack-Modul, das im Prinzip eine digitale Werkzeugkiste für Audio und CV ist. Dieses kleine Biest stammt aus dem größeren Workshop System und landet als eigenständiges Utility in deinem Rack, bereit, dein Patch aufzumischen wie ein Opossum im Picknickkorb. Preiswert, schräg und gemacht für Experimente – mit einem Augenzwinkern in Richtung der frühen Tage digitaler Musikcomputer.

Das Panel ist so übersichtlich wie ein Bunnings-Sausage-Sizzle: zwei Audio/CV-Ins und -Outs, zusätzliche dedizierte CV- und Pulse-Anschlüsse und ein großer, freundlicher Drehregler mit Mini-Potis für X- und Y-Steuerung. Programmkarten lassen sich mit einem satten Klick einstecken, und neue Funktionen lädt man einfach per Drag & Drop über USB. DivKids Ansatz ist hands-on und lädt zum Ausprobieren ein – dieses Modul ist für Bastler gemacht, nicht für Menü-Taucher. Wer ein Gerät sucht, das ein Dutzend Hüte tragen kann und trotzdem in die Gigbag passt, ist hier goldrichtig.

Es ist oft schräg, kann lo-fi sein und Tom ermutigt, es als experimentelle digitale Plattform mit vielen CV- und…

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

RYK-Karten: Pitch-Shifting, Vocoder & Lo-Fi-Chaos

Es macht zu viel Spaß, aber das ist auch ein Delay, bei dem y die Delay-Zeit einstellt.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Mit den neuen Programmkarten von RYK wird’s richtig wild. DivKid taucht ein in Pitch-Shifting-Delays, die deine Synths schimmern lassen, Tape-Looper, die Audio zerlegen wie ein missglücktes BBQ, und einen Vocoder, der Signale in Roboterchöre oder Dub-Techno-Stabs verwandelt. Die 910 Pitched Delay-Karte zum Beispiel erlaubt es, alles von Stimmen bis Sitar zu pitchen und zu verzögern – von üppigen Harmonien bis zu 80er-Drum-Gematsche. Die Feedback- und Mix-Regler laden zum Missbrauch ein, und der Lo-Fi-Charakter ist so crunchy wie ein verbrannter Grillwürstel.

Dazu kommen die 355 Pitch to Voltage- und 350 Vocoder-Karten, die Gitarren in Synths und Beats in spektralen Wahnsinn verwandeln. Das Pitch-Tracking ist angenehm glitchy, und Envelope-Following eröffnet wilde Modulationsmöglichkeiten. Der interne Chord-Generator des Vocoders sorgt für alles von klassischen Roboterstimmen bis zu dubby Akkord-Stabs – alles mit dieser typischen RYK-Unberechenbarkeit. Wer Effekte abseits des Mainstreams sucht, findet hier einen Spielplatz für klangliche Eskapaden.

Kreatives Chaos: Audio- und CV-Experimentierfeld

Der Workshop Computer ist nicht nur ein Effektgerät – er ist ein Brutkasten für kreative Patches und experimentelle Steuerungen. DivKid zeigt, wie MIDI und CV in beide Richtungen kommunizieren: Du kannst analoges Gear vom DAW aus sequenzieren oder Modular-Spannungen zurück an den Computer schicken – perfekt für alle, die Hardware und Software verschmelzen oder das nächste Bush-Doof-Set direkt aus Ableton automatisieren wollen, während die Kängurus tanzen.

Neben MIDI-Zauberei bieten Karten wie SlowMod vier LFOs mit Crossmodulation, während Reverb+ von knackigen Gated Rooms bis zu riesigen Ambient-Hallen alles bringt. Die Bedienung bleibt simpel, aber die Ergebnisse sind so wild wie ein Sturm beim Meredith Festival. Modulation, Feedback und Zufall sind immer griffbereit – dieser Modul ist ein Sprungbrett für glückliche Unfälle und abgefahrene Patches. DivKids verspielter Stil hält alles zugänglich, aber für die ganze Patch-Magie und Modulationstricks lohnt sich das Video.

Es ist eine wirklich leistungsstarke Zwei-Wege-Kommunikation.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Community-Karten: Das Herz des Workshop

Du kannst sie herunterladen oder jetzt zwei davon auswählen und sie als Paar auf der linken und rechten Seite des Moduls laufen lassen.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Was den Workshop Computer wirklich besonders macht, ist die aktive Community der Karten-Entwickler. DivKid hebt hervor, wie User wie Chris J hunderte Programmkarten gebastelt haben – von Buchla-inspirierten Wavefoldern bis zu Fünf-Step-Sequencern und Zufallsgeneratoren. Es gibt sogar eine Uber Card, mit der man Funktionen kombinieren kann – für einen modularen Spielplatz wilder als Silvester am St Kilda Beach. Neue Karten zu laden ist kinderleicht, und die offene Plattform sorgt dafür, dass das Modul mit jeder Community-Idee weiterwächst. Wer gerne bastelt, Karten tauscht und Entdeckungen teilt, ist hier genau richtig.

Sounddemos: Von Regenstürmen bis Tape-Loops

DivKid redet nicht nur, er liefert auch: Mit einer ganzen Reihe von Sounddemos zeigt er den Workshop Computer in Aktion. Von Tape-Loopern, die Drones aufnehmen und Melodien layern, bis zu Feldaufnahmen von Regen, die zu digitalem Crunch werden – die Klangpalette ist so breit wie das Outback. Das Modul glänzt sowohl bei subtiler Bearbeitung als auch im totalen Experimentierchaos – von schimmernden Pads bis zu glitchigen Texturen und Roboterakkorden ist alles drin.

Aber, Leute, Worte werden dem Wahnsinn hier kaum gerecht. Wer hören will, wie Hinterhofregen zu Vocoderakkorden mutiert oder wie aus einem Oszillator eine Dreiklangmaschine wird, sollte sich das Video anschauen. DivKids Patches sind so einfallsreich wie eh und je, und der Workshop Computer beweist sich als Must-Have für alle, die modularen Wahnsinn oder einfach ein paar neue Tricks für die nächste Warehouse-Party suchen.


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