Der Tonverk von Elektron tritt als äußerst leistungsfähiger Sampler ins Rampenlicht, und in diesem offiziellen Tutorial führt Risa T durch die beiden Sampling-Engines: Recorder und Auto Sampler. Das Video zeigt, wie Tonverk Audio sowohl von externen Geräten als auch vom eigenen internen Sound-Engine aufnehmen kann – ein flexibles Werkzeug für Sounddesign und Musikproduktion. Mit Fokus auf Workflow, Konnektivität und praxisnahen Parametereinstellungen ist diese Session ein Muss für alle, die eigene Sample-Libraries erstellen oder einzigartige Klänge in ihre Projekte integrieren möchten. Wie immer bei Elektron steht die kreative, performative Arbeit im Vordergrund.

17. September 2025
LYRA
Elektrons Tonverk Sampling: Tiefenanalyse von Recorder- und Auto Sampler-Workflows
Tonverk: Ein Sampler für Vielseitigkeit gebaut
Tonverk wird als Sampler vorgestellt, der sich durch seine Fähigkeit auszeichnet, Audio aus einer Vielzahl von Quellen – extern wie intern – aufzunehmen. Egal ob von Synthesizern, Computern, Mobilgeräten oder sogar aus der eigenen Sound-Engine des Tonverk: Das Instrument wird als zentrales Werkzeug für kreatives Sampling positioniert. Diese Flexibilität ist sofort erkennbar und bildet die Grundlage für einen Workflow, der sich an unterschiedliche Produktions- und Sounddesign-Szenarien anpasst.
Das Video macht deutlich, dass es beim Tonverk nicht nur um das Aufnehmen von Schnipseln geht – vielmehr steht die Integration unterschiedlichster Klangquellen ins eigene Projekt im Fokus. Mit der Wahl zwischen Recorder- und Auto Sampler-Modus stehen Werkzeuge bereit, die Sampling je nach Bedarf ermöglichen: Sei es das schnelle Einfangen eines Loops oder das detaillierte Erstellen eines Multisample-Instruments. Diese Dualität ist ein zentraler Aspekt des Tonverk, wie hier präsentiert.

"Tonverk ist ein äußerst leistungsfähiger Sampler. Über Input AB oder USB kann er Mono- oder Stereo-Audio von einer Vielzahl externer Quellen wie Synthesizern, Computern und Mobilgeräten aufnehmen."
("Tonverk is a highly capable sampler. Using input AB or USB, it can sample mono or stereo audio from a wide range of external sources, including synthesizers, computers, and mobile devices.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Recorder-Modus: Flexibles Sampling mit Tiefgang

"Wenn auf Max gestellt, läuft das Sampling bis zu sechs Minuten und sechs Sekunden oder bis du das Sampling manuell stoppst."
("If it's set to max, sampling will continue up to six minutes and six seconds, or until you manually stop sampling.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Im Recorder-Modus hebt das Tutorial Elektrons vertrauten Sampling-Workflow hervor, jetzt erweitert um einen großzügigen Sechs-Minuten-Aufnahmepuffer. Nutzer können zwischen verschiedenen Eingangsquellen wählen – darunter Main Mix, einzelne Tracks, Busse sowie analoge und USB-Audioeingänge – und so gezielt das gewünschte Material aufnehmen. Die Bedienoberfläche erlaubt präzise Kontrolle über Eingangswahl, Monitoring und Pegel, was saubere Aufnahmen aus jeder Quelle sicherstellt.
Die Sampling-Länge lässt sich in musikalischen Schritten einstellen und ist eng mit dem aktuellen BPM verknüpft – ideal, um Loops aufzunehmen, die perfekt zum Projekt passen. Die Arm-Funktion ermöglicht es, eine Schwelle zu setzen, sodass die Aufnahme automatisch startet, sobald ein Signal erkannt wird – entscheidend, um den Anfang eines Loops exakt zu erfassen. Nach der Aufnahme bietet Tonverk einfache Tools zum Vorhören, Loopen, Trimmen und Normalisieren sowie zum direkten Zuweisen des Samples auf einen Track. Der Workflow ist klar auf Schnelligkeit und Musikalität ausgelegt, ohne unnötige Menütiefe.
Auto Sampler: Automatisiertes Multisampling via MIDI
Im Auto Sampler-Modus zeigt das Video, wie Tonverk den Multisampling-Prozess eines Instruments via MIDI automatisiert. Besonders nützlich ist das, um den gesamten Tonumfang und die Dynamik von Hardware- oder Software-Synths einzufangen und daraus spielbare Instrumente zu bauen. Die Einrichtung umfasst die Verbindung von MIDI und Audio – bei modernen Geräten reicht oft ein einziges USB-Kabel, bei Hardware-Synths kommen klassische MIDI- und Audiokabel zum Einsatz.
Der Workflow beinhaltet das Festlegen von Notenbereich, Intervall und Anzahl der Velocity-Layer, wobei sich diese Parameter je nach Klangquelle individuell anpassen lassen. Tonverk misst sogar automatisch Latenz und Release-Zeit, was den Prozess zusätzlich vereinfacht. Die Benutzeroberfläche liefert hilfreiche Rückmeldungen wie geschätzte Sampling-Dauer und Dateigröße, sodass Anwender fundierte Entscheidungen vor dem Start einer Multisample-Session treffen können. Diese Automatisierung verwandelt einen sonst mühsamen Prozess in einen effizienten und wiederholbaren Ablauf.

"Bei einem digitalen Instrument gibt es vielleicht weniger Details einzufangen, und du möchtest die Dateigröße klein halten."
("For a digital instrument, there might be much less detail to capture, and you might also want to keep the file size small.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Workflow & Konnektivität: Tonverk im eigenen Setup
Im gesamten Tutorial wird die Bedeutung von korrekten Verbindungen und passenden Parametereinstellungen betont. Egal ob Sampling vom Smartphone, aus der DAW oder vom Hardware-Synth: Tonverks flexible Ein- und Ausgänge (USB, analoge Inputs, MIDI) machen ihn anpassbar für verschiedenste Setups. Das Video zeigt, wie ein einziges USB-C-Kabel sowohl MIDI als auch Audio transportiert und so Kabelsalat und Aufbauzeit reduziert.
Die Anpassung der Sampling-Parameter – wie Notenintervall, Velocity-Layer und Notendauer – ist entscheidend, um die Nuancen verschiedener Instrumente einzufangen. Die Präsentatorin ermutigt zum Experimentieren: Komplexe akustische Instrumente profitieren von dichterem Sampling, digitale Quellen benötigen oft weniger Details. Die Oberfläche von Tonverk unterstützt diese kreative Erkundung durch Echtzeit-Feedback und schnellen Zugriff auf alle Einstellungen.
Der Workflow ist klar darauf ausgelegt, sowohl schnelle Mitschnitte als auch tiefgehende Sampling-Sessions zu ermöglichen. Durch die unkomplizierte Verbindung und Parametereinstellung lädt Tonverk dazu ein, Sampling-Ansätze individuell auf jede Klangquelle abzustimmen – egal ob im Studio oder im Live-Rig.
Vom Sampling zum Playback: Eigene Sounds im Projekt

"Jetzt kann ich diesen Sound als polyphones Instrument auf dem Tonverk spielen, Effekte hinzufügen und so weiter."
("Now I can play this sound as a polyphonic instrument on Tonverk, add effects and so on.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Nach dem Sampling vereinfacht Tonverk die Integration neuer Klänge ins eigene Projekt. Samples und Instrumente werden automatisch auf der SD-Karte organisiert und lassen sich schnell durchsuchen und auf Tracks laden. Das Video zeigt, wie ein frisch gesampeltes Instrument direkt dem Multiplayer-Machine zugewiesen und polyphon gespielt werden kann – inklusive Effekten und weiterer Bearbeitung.
Diese nahtlose Integration sorgt dafür, dass eigene Sounds stets nur wenige Tastendrücke entfernt sind und motiviert dazu, Musik mit individuellen Texturen und Timbres zu bereichern. Der Workflow unterstützt sowohl das schnelle Festhalten von Ideen als auch aufwändiges Sounddesign und macht Tonverk zu einer starken Ergänzung für jedes Produktions- oder Performance-Setup.
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