Espen Kraft wird schräg: Der Memorymoog-Sequencer auf Aussie-Art

10. Dezember 2025

TAS

Espen Kraft wird schräg: Der Memorymoog-Sequencer auf Aussie-Art

Bereit für eine wilde Fahrt durch die 80er-Synth-Landschaft? Espen Kraft, der Retro-Zauberer höchstpersönlich, stürzt sich kopfüber in den Sequencer des Memorymoog – ein Gerät, das so schräg ist wie ein Schnabeltier auf einer Poolparty. Mit polyphonen und monophonen Tricks im Gepäck bekommt diese Oldschool-Legende ordentlich was zu tun mit CV, Gate und einer Prise Chaos. Wer auf Vintage-Gear steht, das genauso viel Spaß wie Fummelei bringt, findet hier mehr Wendungen als eine Straßenbahn in Melbourne. Also Bier auf, zurücklehnen und schauen, ob dieser Synth mit deiner nächsten Outback-Session mithalten kann.

Schrägheitsfaktor: Der Memorymoog-Sequencer entfesselt

Espen Kraft legt los und zähmt den Sequencer des Memorymoog, eine Maschine mit mehr Charakter als eine komplette Fußballmannschaft nach dem Finale. Mit polyphoner und monophoner Sequenzierung im Gepäck ist dieses Biest kein One-Trick-Pony – sondern gleich ein ganzes Rodeo. Das Interface sieht vielleicht aus, als käme es direkt aus einer VHS-Anleitung, aber lass dich nicht täuschen: Hier steckt echte Kreativpower drin.

Das Besondere: Jeder Speicherplatz kann sowohl eine polyphone als auch eine monophone Sequenz speichern. So kannst du fette Akkorde schichten und anschließend noch eine monophone Linie drüberlegen – alles ohne ins Schwitzen zu kommen. Das ist so flexibel wie ein Yoga-Lehrer auf einem Bush-Doof, und Espens verspielte Herangehensweise zeigt: Hier geht’s nicht nur um Nostalgie, sondern vor allem um richtig viel Spaß.

Man kann auch Step-Time-Recording nutzen, das zeige ich hier aber nicht.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Oldschool-Setup: CV, Gate und eine Prise Nostalgie

Eine Sequenz auf dem Memorymoog zu programmieren ist wie das Anwerfen des Grills beim Familientreffen – da steckt Ritual drin, und es raucht und zischt gewaltig. Espen zeigt, wie man das Tempo einstellt, die Beats auswählt und entscheidet, wie viele Stimmen ins Rennen geschickt werden. Das Ganze ist handfest, direkt und ein bisschen unberechenbar – perfekt für alle, die ihre Synths gern mit einer Portion Abenteuer mögen.

Der eigentliche Zauber beginnt, wenn man mit den CV- und Gate-Ausgängen spielt. Plötzlich dirigierst du nicht nur Musik, sondern ein spannungsgeladenes Orchester. Das ist ein nostalgischer Rückblick auf Zeiten, in denen Patchkabel das Studio regierten und jeder Dreh am Regler zu einer glücklichen Panne führen konnte. Wer gerne experimentiert, findet hier einen echten Spielplatz für den nächsten Klangstreich.


Patchkabel-Alarm: Andere Synths triggern

Der Memorymoog triggert hier nur einen anderen Synth über CV und Gate und spielt den MFB Dominion 1 Analog-Synth über dessen CV- und…

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Jetzt wird’s spannend: Espen zeigt, wie der Memorymoog andere Synths – wie den MFB Dominion 1 – über CV- und Gate-Ausgänge ansteuert. Das ist, als würdest du deine Kumpels zur Jam-Session einladen und der Memorymoog übernimmt die Rolle des Zeremonienmeisters. Mit zwei Kabeln (eines für Pitch, eines für Gate) bringst du anderes Gear dazu, nach der Pfeife des Memorymoog zu tanzen.

Natürlich läuft nicht alles glatt – ein bisschen Spannungstrimmen ist nötig, damit alles sauber gestimmt bleibt. Aber genau das macht den Reiz aus. Espen beim Patchen zuzusehen, erinnert daran, warum Vintage-Gear so süchtig macht. Wer sein Studio schon immer mal in einen Kabelsalat verwandeln wollte, bekommt hier die perfekte Vorlage.

Sync oder Sinkflug: Die Clock-Herausforderung beim Memorymoog

Das Synchronisieren des Memorymoog ist eine echte Herausforderung – wie Schafehüten im Gewitter. Espen versucht, den Sequencer mit einem externen Clock-Signal vom Ayla S2400 zu bändigen, um das perfekte Groove-Lock zu erreichen. Der Memorymoog Plus hat einen Clock-Eingang und sogar MIDI, aber ganz im Retro-Stil bleibt Espen für diese Demo bei den alten Methoden.

Es ist ein bisschen Glücksspiel, doch wenn der externe Clock das Tempo endlich vorgibt, ist die Zufriedenheit groß. Klar, es gibt ein paar Ecken und Kanten und nicht jede Note sitzt, aber genau das macht den Charme von Vintage-Gear aus – mal läuft’s, mal spielt dir die Technik einen Streich. So bleibt jede Jam-Session ein Abenteuer.

Wenn das eingehende Clock-Signal vom S2400 den Sequencer im richtigen Tempo starten kann, wäre das das Sahnehäubchen.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Mehr erleben: Sound-Demos und Sequencing-Tricks warten

Wer mehr als nur einen Vorgeschmack auf die Sequencer-Spielereien des Memorymoog will, sollte sich Espens Originalvideo anschauen. Von wilden Soundbeispielen bis zu einzigartigen Sequencing-Tricks – manches muss man einfach hören, um es zu glauben. Glaub mir, Kumpel: Worte reichen hier nicht aus, also schau dir das Video an und lass deine Ohren entscheiden.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/espen-kraft-gets-quirky-memorymoog-sequencer-goes-full-aussie/
Zum YouTube Video:


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