Espen Krafts Poly-61: Italo Disco zum Schnäppchenpreis

26. November 2025

SPARKY

Espen Krafts Poly-61: Italo Disco zum Schnäppchenpreis

Espen Kraft taucht kopfüber in die neonbeleuchtete Welt des Italo Disco ein – bewaffnet mit einem Korg Poly-61, der mehr Budget als Bling ist, aber trotzdem ordentlich abliefert. Hier gibt’s keinen Nostalgie-Kitsch: Espen hat die Vintage-Drummachines, Sequencer und ein DAW allesamt fest im Griff und zeigt, wie man klassische Sounds zaubert, ohne sich zu verschulden. Erwartet clevere Sync-Tricks, Arpeggiator-Magie und ein Setup, das beweist: Für den Dancefloor braucht’s kein Museumsstück. Wer wissen will, wie man aus 80er-Gear pure Disco-Energie presst, ist hier richtig.

Schnäppchen-Sound: Der Poly-61 legt los

Espen Kraft macht keine halben Sachen – er zeigt, dass der Korg Poly-61 trotz Ramsch-Image eine echte Italo-Disco-Waffe ist. Vergesst den Preis: Dieser Synth hat das richtige Genmaterial für schimmernde, oktavierte Basslines und satte Pads, die das Genre prägen.

Wer auf authentischen 80er-Vibe steht, ohne gleich die Wohnung zu verpfänden, ist mit dem Poly-61 bestens bedient. Espens Ansatz: Aus der Maschine wird jeder Tropfen Charakter herausgequetscht, und er nennt sie nicht umsonst die perfekte Budget-Wahl für diesen Job.

If you're interested in how I wired this up, the connections and gear, let's go through it.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Arpeggiator: Das Geheimrezept

The Korg Poly 61 is a great synthesizer and it has a great arpeggio section.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Der Arpeggiator des Poly-61 ist nicht nur ein Feature – er ist das Herz des Italo-Grooves. Im Latch-Modus, zwei Oktaven, Richtung aufwärts: So trifft Espen den klassischen Oktav-Bass, der die Köpfe nicken lässt. Genau solche Tricks trennen die Disco-Amateure von den echten Floorfillern.

Sync oder Sinkflug: Vintage-Drummies im Gleichschritt

Espens Setup ist ein Synchronisations-Lehrstück. Der Sequential Tom bekommt MIDI-Clock direkt aus dem DAW und gibt dann den Takt an den Drumulator weiter, der nur Clock versteht und kein MIDI. Ein echtes Staffellauf-Szenario für Sync-Signale, das den Groove straff und die Maschinen im Zaum hält.

Das Korg DDM220 Percussion-Modul bekommt sein DIN-Sync vom SQD1-Sequencer, der wiederum vom DAW gesteuert wird. Sogar ein Adapter ist im Spiel, um Alt und Neu zu verbinden. Wer wissen will, wie man alte Drumboxen in moderne Workflows einbindet: Hier gibt’s die Blaupause.


DAW-Tricks: Alte Kisten, neue Kontrolle

Espen verlässt sich nicht nur auf Vintage-Hardware – das DAW hält alles im Takt. Der DOEPFER MSY2 Sync-Box ist hier der heimliche Held: Sie wandelt MIDI aus dem DAW in Clock-Pulse für den Arpeggiator des Poly-61. Mit den Dip-Schaltern lässt sich das Tempo und die Puls-Polarität feinjustieren, damit Korg und Roland nicht in den Toaster-Krieg ziehen.

Hier passiert die Magie: Alte Synths, moderne Steuerung und ein Workflow, so geschmeidig wie eine Disco-Tanzfläche um drei Uhr morgens. Die Details zu Clock-Dividern und Puls-Tricks gibt’s im Video – wer Espens Hände in Aktion sehen will, sollte reinschauen.

It outputs a clock signal, which I can use to trigger the arpeggio trigger in on the Poly 61.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Live und direkt: Italo-Energie entfesselt

Der Beweis liegt in der Performance. Espen bringt das Setup mit lebendigem Spiel und cleverem Sounddesign zum Leben und zeigt, warum Poly-61 & Co. immer noch relevant sind. Der Sound ist roh, direkt und voller Italo-Attitüde – kein Weichzeichner, sondern pure Dancefloor-Energie. Wer den Punch wirklich spüren will, sollte sich das komplette Jam im Video geben.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/espen-krafts-poly-61-italo-disco-on-a-shoestring/
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