Espen Krafts Roland S-10 Editor: Vom Floppy-Friedhof zum Browser-Rave

11. September 2026

SPARKY

Espen Krafts Roland S-10 Editor: Vom Floppy-Friedhof zum Browser-Rave

Wer seinen Roland S-10 endlich ins 21. Jahrhundert prügeln will, bekommt mit Espen Krafts Browser-Editor das perfekte Werkzeug. Schluss mit Quick Disks und Emulatoren – dieses kostenlose Tool regelt alles per MIDI SysEx und moderner Bedienung. Espens trockener Synth-Humor trifft auf Workflow, der sogar beim S-10 Spaß macht, auch wenn der Oldtimer immer noch ein liebenswertes Chaos bleibt. Für Sample-Freaks ein Muss.

Floppy adé: Sample-Management neu gedacht

Espen Kraft macht’s klar: Dieses Video ist für die Hardcore-Fraktion, die immer noch einen Roland S-10 schiebt – und ja, er gehört dazu. Statt mit uralten Quick Disks oder wackligen Emulatoren zu kämpfen, gibt’s jetzt einen Browser-Editor, der die Speicherprobleme des S-10 einfach wegfegt. Nostalgie ist da, aber der Workflow ist Zukunft – keine Floppy-Wechselei mehr, keine Angst vorm Disk-Tod mitten im Set.

Im Gegensatz zum alten S-10 Manager setzt Espens Tool auf Tempo und Zuverlässigkeit (so weit der S-10 das zulässt). Browser auf, MIDI rein, los geht’s. Die Macken verschweigt er nicht: Sowohl Sampler als auch Editor haben Bugs, aber verglichen mit dem Floppy-Schmerz fühlt sich das wie ein Rave im Karton an. Kostenloser Download, Support gibt’s keinen – typisch Espen.

Der S10 selbst hat Bugs, hat Macken im Betriebssystem.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Live-Tweaks & WAV-Import: Features, die knallen

Die Loop-Scan-Funktion und die Envelopes sind die nützlichsten Dinge für Echtzeit-Änderungen.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Jetzt kommt das Herzstück: Echtzeit-Parameter-Editing direkt im Browser. Sofortiger Zugriff auf alle Performance-Parameter des S-10 – Envelopes, Loop-Scan, Arpeggiator, alles am Start. Änderungen werden direkt im Editor und auf dem S-10-Display angezeigt. Kein Warten, kein Menü-Gewühle – einfach Synth-Kontrolle, wie sie sein sollte.

Und das Beste: Eigene WAVs lassen sich direkt in die alten Speicherplätze importieren. Drag & Drop, und der S-10 frisst moderne Samples, als hätte er nie was anderes gesehen. Einzige Grenze: der winzige Speicher. Wer ihm ein Endlos-Loop serviert, bekommt gnadenlos abgeschnitten. Hart, aber ehrlich.

Browser-Flow & Instant-Feedback: Workflow-Magie

Hier ist alles auf Effizienz getrimmt. Die Tabs sind logisch: MIDI einrichten, Parameter schrauben, Wellenformen formen, SysEx-Verkehr überwachen wie ein Synth-Chirurg. Es gibt visuelles Waveform-Editing – trimmen, rückwärts abspielen, Fades, Loop-Punkte setzen, alles grafisch und ohne Menü-Hölle. Das ist der S-10-Workflow, den wir 1986 verdient hätten.

Nicht jede Änderung geht blitzschnell (Stichwort MIDI Sample Dump), und manches muss zurück aufs Gerät geschickt werden. Aber für Envelopes, Loops und die meisten Tweaks gibt’s sofortiges Feedback. Editor und S-10 synchron zu sehen, macht Laune – als würde man einen Retro-Boliden mit dem Laserpointer zähmen. Wer das live sehen will: Das Video zeigt’s besser als jedes Wort.

Man sieht eine grafische Darstellung dessen, was hier passiert.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Bugs, Macken & warum es trotzdem lohnt

Es gibt Features und Macken im S10, die oft unlogisch wirken, aber so ist es eben.

© Screenshot/Zitat: Espenkraft (YouTube)

Espen macht keinen Hehl draus: S-10 und Editor sind launisch, unberechenbar und manchmal einfach unlogisch. Aber genau das macht den Reiz aus. Im Help-Tab stehen die schrägsten Eigenheiten, damit man weiß, worauf man sich einlässt. Trotz gelegentlicher Aussetzer ist das Tool ein Gamechanger für S-10-Fans – endlich frischer Wind für einen Klassiker, ohne Nervenkrieg oder stundenlanges Basteln an toter Technik.

Sehen, hören, hacken: Der Editor in Aktion

Im letzten Teil gibt’s Showdown: Espen importiert WAVs, schiebt dicke Samples rüber und zeigt, wie der Editor live arbeitet. Jeder Schritt ist zu sehen – vom Drumloop-Import bis zum Ausreizen der Speicherbänke mit Klassikern. Wer sehen will, wie Regler drehen und Wellenformen mutieren, sollte hier nicht abschalten – hier zeigt das Tool, was es wirklich draufhat.


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