EZBOT entfesselt den Pseudos: Melodie-Chaos im Modular-Land

12. Dezember 2025

TAS

EZBOT entfesselt den Pseudos: Melodie-Chaos im Modular-Land

Anschnallen, Leute – EZBOT ist zurück und zähmt das Pseudos-Modul wie ein Känguru auf einem Synth-Trip. Das hier ist kein gewöhnlicher Melodie-Generator; es ist eine wilde Mischung aus Musiktheorie, Turing-Maschine und genug melodischem Chaos, um selbst den abgebrühtesten Modular-Fan zum Grinsen zu bringen. In dieser Episode wirft EZBOT den Pseudos zusammen mit einem Polysynth und seiner treuen Elektron-Crew ins Rennen, zeigt überlappende Noten, cineastische Stimmungen und Drum-&-Bass-Wahnsinn. Wer sehen will, wie Theorie auf puren Spaß trifft (und wie schnell ein Studio zur Rave-Höhle wird), ist hier goldrichtig.

Theorie trifft Chaos: Bühne frei für Pseudos

EZBOT startet mit der Vorstellung des Pseudos-Moduls von Raya Media – ein freches kleines Biest, das Musiktheorie mit der unberechenbaren Magie einer Turing-Maschine verschmilzt. Wer auf Theorie steht, freut sich über die Modi und Quantisierung unter der Haube, aber auch alle anderen können einfach durch die Modi springen und ohne Mühe Gold finden.

Was den Pseudos besonders macht, ist sein kinderleichter Workflow. Man braucht kein Jazz-Diplom, um die Sweet Spots zu finden – ein paar Regler gedreht, und schon geht’s los. Egal ob Ionisch, Dorisch oder voll auf Phrygisch, alles ist dabei und spuckt Melodien aus, auf die man nüchtern nie kommen würde. So zugänglich wie ein Grillabend beim Bush-Doof, nur mit viel mehr fliegenden Noten.

Was ich daran wirklich mag, ist, wie unglaublich einfach es zu bedienen ist.

© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)

Kaskadierende Melodien: Das polyphone Spielparadies

Die Melodie, die es generiert hat, wäre mir selbst nie eingefallen.

© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)

In Kombination mit einem polyphonen Synth wird’s richtig üppig. EZBOT zeigt, wie selbst bei einzelnen Noten ein Wasserfall aus überlappenden Melodien entsteht – wie ein Klavier mit festgeklebtem Sustain-Pedal, aber im Modular-Style. Der Monumatic bekommt hier ein Extra-Lob, aber jedes polyphone Modul, das Noten überlappen lässt, macht den Job.

Der Kaskaden-Effekt ist nicht nur schön, sondern auch ein Ticket zu einzigartigem Melodie-Brei, der inspiriert. EZBOT findet Momente, die so besonders sind, dass er sie selbst nie komponiert hätte. Genau solche Zufallstreffer machen Modular so spannend – und mal ehrlich: Der halbe Spaß ist doch, einfach zu schauen, was rauskommt, wenn die Maschine das Steuer übernimmt.

Elektron-Integration: Das Melodie-Chaos samplen

Jetzt kommt der eigentliche Party-Trick: Diese wilden Melodien in die Elektron-Kisten samplen. EZBOT taktet den Pseudos mit dem Digitakt, nimmt die kaskadierenden Lines direkt ins Gerät auf. Mit etwas Delay und cleverem Clocking wird’s schnell richtig lecker. Der Workflow sitzt: generieren, samplen, slicen – und schon hat man neues Material am Start.

Es geht aber nicht nur um Loops. EZBOT zeigt Sidechaining und Breakbeat-Slicing, wie man aus einer zufälligen Melodie einen Drum-&-Bass-Banger baut. Die Integration läuft wie geschmiert – Digitakt, Digitone und sogar der Octatrack sind dabei. Wer ein Setup sucht, mit dem sich generative Melodien unterwegs zerlegen lassen, ist mit dieser Kombi so gut gerüstet wie ein Ute fürs Outback.


Modi satt: Von Kino bis Drum & Bass

Der Pseudos ist kein One-Trick-Pony. EZBOT schaltet durch die Modi und zeigt alles von cineastischen Klanglandschaften bis hin zu Drum-&-Bass-Mustern. Range runter, Randomisierung drehen – und schon ist man im Soundtrack-Modus, irgendwo zwischen Nebelwiese und Känguru in Zeitlupe.

Dreht man auf, wird gesliced und gesidechained, was das Zeug hält. Die Flexibilität des Moduls reicht von sanften Plucks bis zu wilden Basslines – und zaubert ein Grinsen ins Gesicht, als hätte man im Outback eine kalte Dose Bier gefunden.


Spielplatz für Entdecker: Pseudos macht Laune

Vor allem aber steht beim Pseudos der Spaß im Vordergrund. EZBOTs Begeisterung steckt an – er meint, man könnte stundenlang einfach nur ausprobieren, bis eine Melodie auftaucht, die sofort gesampelt werden will. Die Zufälligkeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Sprungbrett für Kreativität und neue Ideen, die man mit Maus und Piano-Roll nie finden würde.

Wer gerne experimentiert und auf glückliche Zufälle steht, sollte das Modul unbedingt testen. Natürlich kann ein Text nicht alles transportieren – die besten Momente gibt’s im Video, wenn Sounds und Jams richtig abgehen. Also gönnt euch EZBOTs Pseudos-Show und schaut, ob ihr nicht auch eins im eigenen Rack haben wollt.

Super spaßig zu erkunden. Ich habe das Gefühl, man könnte das stundenlang machen und hoffentlich eine Melodie finden, die einen wirklich…

© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/ezbot-unleashes-the-pseudos-melody-mayhem-in-modular-land/
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