Free Beat als verrückter Wissenschaftler: Wenn Polyend Mess auf Roland E-4 und TempoKey W25 trifft

2. November 2025

TAS

Free Beat als verrückter Wissenschaftler: Wenn Polyend Mess auf Roland E-4 und TempoKey W25 trifft

Hast du dich schon mal gefragt, was passiert, wenn man einen MIDI-Controller, eine Vocal-FX-Box und ein Chaos-Pedal in einen Mixer wirft? Free Beats neueste Session ist eine wilde Fahrt durch das Outback der elektronischen Musikgeräte. Er zähmt das Sinido TempoKey W25, den Roland E-4 und den Polyend Mess zu einer Combo, die so unberechenbar ist wie ein Känguru auf einem Red-Bull-Trip. Mit seinem typischen praktischen Ansatz und einer ordentlichen Portion frecher Experimentierfreude stürzt sich Free Beat kopfüber in den Klangwahnsinn und zeigt, wie kreativ-chaotisch es werden kann, wenn man keine Angst vor dem Durcheinander hat. Wer auf portable Setups, abgefahrene Sounds und einen Workflow steht, der so unkompliziert ist wie ein Grillabend, kommt hier voll auf seine Kosten. Also: Bier kaltstellen und anschnallen – hier herrscht Gear-Chaos vom Feinsten.

Ein Gear-Combo, wie sie nur ein Verrückter lieben kann

Gleich zu Beginn gibt Free Beat zu, dass er hier vielleicht die verrückteste Gerätekombination aller Zeiten auf seinem Kanal zusammenbaut. Wir reden vom Sinido TempoKey W25 MIDI-Controller, dem Roland E-4 Vocal-Effektgerät und dem Polyend Mess, einem sequenzierbaren Effektpedal – alles zusammengewürfelt wie ein selbstgebautes Floß auf einem Bush-Doof. Das Setup: Ein altes Radio Shack-Mikrofon schickt Vocals in den E-4, der dann vom Mess zerlegt wird. Das ist die Art von Rig, bei der man sich fragt, ob man versehentlich in ein Synth-Labor von Dr. Frankenstein nach ein paar zu vielen Bieren geraten ist. Es gibt keinen großen Plan – nur einen mutigen Sprung ins Unbekannte, und, Leute, es klingt schon wild, bevor überhaupt der erste Ton erklingt.

This might wind up being the weirdest electronic music gear combo I've ever used on the channel.

© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)

Vocal-FX-Wahnsinn: E-4 trifft auf den Mess

Der Roland E-4 ist schon für sich ein freches kleines Kistchen, das Pitch Correction, Vocoder und Harmonien raushaut wie eine Grillparty außer Kontrolle. Aber wenn Free Beat diese bearbeiteten Vocals durch den Polyend Mess jagt, wird es richtig abgefahren. Schnell merkt er, dass der Mess noch eigenen Reverb dazuschmeißt – die Effekte stapeln sich wie Würstchen auf dem Pappteller. Presets werden gewechselt, Waveshaping ausprobiert, und Reverb kommt aus beiden Kisten, sodass eine Klanglandschaft entsteht, die so rutschig ist wie ein Aal im Regenfass.

Free Beats Workflow lebt vom Ausprobieren – Knöpfe drehen, Harmony umschalten, Loops aufnehmen, alles mit einer guten Portion Wagemut. Der Looper und die Formant-Regler des E-4 werden ordentlich beansprucht, und das Ergebnis ist so unvorhersehbar wie das Wetter in Melbourne. Manchmal entstehen die besten Ideen eben einfach beim Rumprobieren. Wer das ganze herrliche Chaos wirklich hören will, muss sich das Video geben – Worte können dem Sound-Wahnsinn nicht gerecht werden.


Sound-Mangling: Von Pitch-Sequencing bis Bitcrusher-Chaos

With some dialing in, this could actually do some pretty serious vocal stuff live.

© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)

Sobald die Grundlagen stehen, springt Free Beat ins kalte Wasser und zeigt, wie man Sounds so verbiegt, dass selbst ein Kookaburra lacht. Er baut eigene Patches auf dem Mess, nutzt den Pitch-Shifter, um seine Stimme in einen Robo-Emu-Chor zu verwandeln. Es gibt auch mal Fehlversuche – manche Patches sind so misslungen wie eine verbrannte Wurst, aber genau das macht den Reiz aus. Sogar als Pitch-Sequencer für Vocals wird der Mess missbraucht: Taste gedrückt halten, ins Mikro sprechen, und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Der eigentliche Knaller kommt, als Scatter-Effekte und ein Bitcrusher dazukommen – das rhythmische Chaos ist perfekt. Free Beat gibt zu, dass er manchmal selbst nicht weiß, was gerade aus seinen Kopfhörern kommt, was das Ganze noch spannender macht. Es ist eine Lektion darin, das Unbekannte zu umarmen – mal gewinnen die Werkspresets, mal gehen die eigenen Patches baden, aber langweilig wird’s nie. Wer nach klassischen Vocal-Sounds sucht, ist hier falsch – das ist Performance-Kunst mit Lötkolben und Augenzwinkern.

Kleines Studio, große Möglichkeiten: Die Freude am Batteriebetrieb

Ein echter MVP im Setup ist das batteriebetriebene Sinido TempoKey W25. Free Beat betont, dass das Fehlen eines Stromkabels das Leben in seinem engen Studio enorm erleichtert – kein Stolpern über Kabel wie ein verkatertes Partytier am Sonntagmorgen. Für alle, die schon mal versucht haben, einen Haufen Gear in einen Schuhkarton zu quetschen, ist das ein Game Changer. Die Message: Kompaktes, batteriebetriebenes Equipment ist nicht nur was für Straßenmusiker – es ist das Geheimrezept für spontane Studio-Action.

With this MIDI controller being battery powered, I'm just running off the internal battery right now, it eliminates another cable that I…

© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)

Chaos umarmen: Warum schräge Rigs sich lohnen

Hopefully entertaining at least.

© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)

Free Beat beendet das Ganze mit einem Grinsen und gibt zu, dass es heute mehr um Spaß als um Perfektion ging. Das Ergebnis ist chaotisch, unvorhersehbar und absolut fesselnd – der Beweis, dass man manchmal einfach loslassen und schauen muss, was passiert. Wer nach polierten, radiofertigen Vocals sucht, ist hier fehl am Platz. Aber wer auf Klangchaos und den Reiz des Unbekannten steht, sollte sich das Video unbedingt reinziehen. Glaub mir: Die Ohren müssen auf Wanderschaft gehen!

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