Cherry Audios Mercury-8 platzt in deine Nostalgie-Party, und Nu-Trix The Synth Guy führt dich durch diesen digitalen Rave-Bunker. Vergiss Vintage-Kopfschmerzen und Mondpreise – dieses Plugin verspricht den ikonischen Jupiter-8-Vibe und packt dann noch eine Ladung moderne Power obendrauf. Nu-Trix kratzt nicht nur an den Presets; er taucht tief ein, spielt mit der Modulationsmatrix und wird beim Drift-Regler richtig frech. Wenn du auf diesen polyphonen Early-80s-Punch stehst, aber mehr willst als ein Museumsstück, ist dieses Review deine Abkürzung in die Future-Past. Schnapp dir ’nen Kaffee, denn jetzt wird’s schräg – im besten Sinne.

26. November 2025
SPARKY
Mercury-8: Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Cherry Audios Jupiter-8-Monster
Jupiter-8 Wiedergeboren (mit Extra-Biss)
Mercury-8 ist nicht einfach ein weiterer Jupiter-8-Klon – es ist Cherry Audios digitale Straßenwaffe, und Nu-Trix The Synth Guy zeigt uns sofort, warum. Direkt zu Beginn legt er die klassischen Jupiter-8-Fakten auf den Tisch: polyphone Power, mythischer Status und diesen unverkennbaren Early-80s-Vibe. Aber mal ehrlich – niemand gibt 30.000 Euro für ein Vintage-Original aus, es sei denn, er hat zu viel Geld und zu wenig Verstand.
Was Mercury-8 besonders macht, ist, wie es den Sound und das Feeling des Originals einfängt und dann die Erfahrung mit modernen Features auflädt. Nu-Trix merkt an, dass das Alter der Hardware Hüllkurven schlapp und Filter krustig machen kann – Mercury-8 lässt dich das alles elegant umgehen. Es ist eine detailgetreue Nachbildung, aber mit der Zuverlässigkeit frischer Software und ohne Vintage-Drama. Wer den Jupiter-8-Zauber ohne Museumswartung will, ist hier richtig.

"Das Spielgefühl auf dem Mercury 8 ist im Grunde dasselbe."
("The experience of playing with the Mercury 8 is basically the same one.")© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Cherry Audios Geheimzutat: Mods, FX und Arps

"Die Effekte sind hochwertig und klingen richtig cool."
("The effects are, you know, high quality and they sound really cool.")© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Cherry Audio hat nicht einfach den Jupiter-8 kopiert – sie sind komplett durchgedreht. Nu-Trix hebt die tiefe Effektsektion hervor, bei der jede Ebene (Upper und Lower) ihre eigene FX-Kette bekommt, plus globale Effekte für den gesamten Patch. Drei Effektlinien, manche mit eigenem Sequencer – das ist definitiv nicht der Synth deiner Großeltern.
Dann gibt’s da noch die Modulationsmatrix, ein Spielplatz für alle, die ihre Sounds gerne verdrehen und mutieren lassen. Envelope 1 soll das Filter-Resonanz steuern? Kein Problem. Der Arpeggiator wurde ebenfalls massiv aufgemotzt: Chance, Feel und mehr Patterns als ein Warehouse-Rave. Und nicht zu vergessen: der per-Patch-Sequencer – vier Patterns pro Patch, Pingpong, Random und die Möglichkeit, alles Upper oder Lower zuzuweisen. Das ist Jupiter-8-DNA mit Cherry Audios typischem Chaos obendrauf.
Drift: Synthesizer altern wie ein guter Käse
Hier wird der Mercury-8 richtig clever: der Drift-Regler. Nu-Trix zeigt, wie du von fabrikneu bis road-worn und fast auseinanderfallend alles einstellen kannst. Soll dein Synth klingen, als hätte er 40 Jahre schäbige Gigs überlebt? Drift hochdrehen und zuschauen, wie Hüllkurven, VCA, VCF und VCOs wackeln, als wären sie längst überfällig für den Service.
Oder willst du makellose Studio-Stabilität? Einfach auf brandneu stellen und im digitalen Glanz baden. Die Drift-Einstellung wird mit jedem Patch gespeichert – so hast du deine eigene Zeitmaschine: mal bist du 1981, dann wieder zurück in der Zukunft. Ein Feature, das Spaß macht und wirklich nützlich ist, um Charakter oder Präzision zu steuern.

"Drift ist die Konditionierung, ob er älter oder nagelneu klingt."
("Drift is the conditioning of the fact that it's older than brand new.")© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Doppeltes Spiel: Dual-Layer-Dominanz
Mercury-8 gibt sich nicht mit nur einem Sound zufrieden. Nu-Trix zeigt, wie das Dual-Layer-System zwei eigenständige Synth-Engines – Upper und Lower – über die Tastatur splitten oder stacken lässt. Bass links, Lead rechts? Easy. Beide übereinander für einen Monster-Sound? Genauso simpel.
Das Interface macht klar, welchen Layer du gerade bearbeitest – farbcodierte Panels und Solo-Optionen helfen beim Fokussieren oder Kombinieren. Crossfades, Splits und Dual-Modi sorgen für Kreativität beim Setup. Das macht Mercury-8 zu einer echten Performance-Maschine und nicht nur zu einem Studio-Relikt.
Presets, Walkthroughs und das echte Brett

"Das ist also der Mercury 8, ein Jupiter 8 Sound mit der DNA von Cherry Audio."
("So that's it. That's the Mercury 8, a Jupiter 8 sound with the DNA of Cherry Audio.")© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix redet nicht nur – er führt uns durch Presets, Features und Eigenheiten des Mercury-8 im Detail. Von klassischen Jupiter-8-Sounds bis zu modernen Patches voller Effekte und Modulation ist das Video vollgepackt mit Hands-on-Demos. Sogar originale Jupiter-8 SysEx-Files lassen sich laden (ein bisschen Handbuch-Lektüre vorausgesetzt).
Aber mal ehrlich: Worte bringen dich nur bis zu einem gewissen Punkt. Wer hören will, wie der Mercury-8 schreit, schimmert und wackelt, muss Nu-Trix’ Video schauen. Der Walkthrough ist ein Goldgrube für Soundjäger – und der einzige Weg, das volle Potenzial dieses Plugins zu erleben. Lesen reicht nicht – lass deine Ohren ran!
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https://www.youtube.com/Nu-trix
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