Wenn du denkst, Filterbänke sind nur zum höflichen EQen da, liegst du falsch. Meska vom statik collective jagt die Erica Synths Resonant Filter Bank durch den Wolf und macht aus einem potenziell sterilen Laborgerät einen dreckigen, feedbackgeladenen Party-Starter. Mit einem scharfen Blick für experimentelle Tricks und einer Vorliebe für Techno-Chaos gräbt Meska die Eigenheiten, getakteten Absurditäten und digitalen Zaubereien des Moduls aus. Das hier ist nicht einfach ein Demo – es ist eine Führung durch das Untergeschoss einer modernen Filterbank, wo Presets morphen und weißes Rauschen zum Spielplatz für Klang-Rowdys wird. Erwarte keine Handhaltung – aber jede Menge Inspiration.

2. Juni 2026
SPARKY
Meska’s Filter-Bunker: Erica Synths Resonant FB bekommt die Rave-Labor-Behandlung
Das Biest entfesselt: 10 Bänder, analoges Herz, digitales Hirn
Meska steigt direkt ein und stellt die Erica Synths Resonant Filter Bank als zehnbandige analoge Filterbank mit festen Frequenzen vor – aber lass dich nicht täuschen, das ist kein Museumsstück. Die eigentliche Magie ist digital: Presets speichern und laden, Feedback tweaken und neue kreative Territorien betreten. Das Frontpanel ist vollgepackt mit Knöpfen, Buttons und Encodern, die auf Action warten.
Es gibt einen schnellen Durchlauf durch das Interface – Gain, Resonanz (bipolar, auch für invertiertes Feedback), Navigations-Encoder und die volle Ladung CV-Eingänge für chirurgische Kontrolle. Stereo ist mit Odd/Even-Ausgängen abgedeckt, was bedeutet, dass du im Stereofeld richtig Chaos anrichten kannst. Kurz: Das ist eine Filterbank mit Biss und Hang zum Ärger.

"It's basically a 10-band analog filter bank with fixed set frequencies, with feedback or resonance, and it's digitally controlled, so you can, for example, save and load presets, but it opens many new possibilities."
© Screenshot/Zitat: Meska Statik (YouTube)
Kontrollfreaks willkommen: Bänder, Feedback und Filtermodi
Jedes Band kann per CV gesteuert, getweakt und bis an die Grenze – oder in die Selbstoszillation – gepusht werden, wenn du mutig bist. Feedback ist nicht einfach ein Schalter, sondern ein ganzer Spielplatz, inklusive invertiertem Feedback und Routing-Tricks. Willst du nur ein Band ins Feedback schicken? Kein Problem. Der einzige Wermutstropfen: Es gibt keinen Weg, mehrere (aber nicht alle) Bänder fürs Feedback auszuwählen – es geht nur alles oder eins, und Meska macht keinen Hehl daraus, dass er sich mehr wünscht.
Für die Chaos-Fraktion gibt’s Randomisierung – Bänder mischen, alles löschen oder einfach Buttons mashen, bis was explodiert. Die Modi ändern das Spiel: Filter, Bandpass, Highpass und mehr, alles digital gesteuert für präzises (oder eben nicht so präzises) Chaos. Wer chirurgisch will, bekommt’s – wer wild will, auch.
Rauschen als Leinwand: Demo mit White Noise und Selbstoszillation

"it can go into self-oscillation and create some crazy sound, and the volume can be a little high, so beware if you're here, especially if you're wearing headphones."
© Screenshot/Zitat: Meska Statik (YouTube)
Für die Demo jagt Meska weißes Rauschen durch die Filterbank – keine braven Sinuswellen, sondern rohes Futter fürs Biest. Du kannst Bänder solo fahren, Gains sweepen und die Resonanz so weit aufdrehen, bis das Ding schreit. Es geht nicht nur ums Formen von Sound, sondern darum, die Schaltung so lange zu quälen, bis sie um Gnade fleht. Pass auf deine Kopfhörer auf – das Teil kann richtig laut werden.
Selbstoszillation ist hier kein Unfall, sondern Feature – eine Waffe für alle, die ihre Filterbank auch als durchgeknallten Oszillator nutzen wollen. Der Feedback-Pfad wird ordentlich durchgeprügelt, mit Standard- und invertierten Optionen. Das Ergebnis? Unberechenbare, fiese Texturen, die eher nach Rave im verlassenen Kraftwerk als nach höflichem Filterbank-Demo klingen.
Modi ohne Ende: Getaktet, Dynamisch und mehr
Meska taucht tief in die verschiedenen Betriebsmodi ein, startet mit klassischen Filter-Sweeps und geht dann in getaktete und dynamische Gefilde. Im Clocked-Modus kannst du die Bänder im Takt einer externen Clock – zum Beispiel Pamela’s New Workout – durchschalten, CV-Werte samplen und animierte, sich entwickelnde Texturen bauen. Dreh die Clock hoch und die Bänder fangen an zu wirbeln – mehr Modular-Fiebertraum als traditionelles Filtern.
Der Dynamic-Modus ist ein spektraler Detektiv, analysiert eingehende Signale und boostet oder schneidet Frequenzen je nach Schwelle. Komplexer VCO rein, und das Modul formt wilde neue Timbres – perfekt für dunklen, experimentellen Techno und brutalistisches Sounddesign. Es gibt einen Play-Modus für morphende Presets, Randomisierung und sogar einen Spektral-Visualizer für alle, die das Chaos auch sehen wollen. Manche Modi werden nur kurz gestreift (Spectral Mode, du bist gemeint), aber klar ist: Dieses Modul ist nicht geizig mit kreativen Wegen für Experimentierer.

"In this mode, you can create some really interesting wave shaping for oscillators, for example."
© Screenshot/Zitat: Meska Statik (YouTube)
Anschauen, nicht lesen: Meska’s Demo liefert ab
Du kannst Specs lesen, bis dir die Augen zufallen – aber Meska’s Demo ist der Ort, wo’s wirklich abgeht. Zu sehen (und zu hören), wie die Filterbank in Echtzeit misshandelt wird, macht den Unterschied. Wer wissen will, wie Presets morphen, wie Feedback von angenehm zu gnadenlos kippt oder wie wild weißes Rauschen werden kann, muss dieses Video gesehen haben. Verlass dich nicht nur auf mein Wort – Kopfhörer auf und abtauchen.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/Meska_Statik
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