Wolltest du schon immer, dass deine Kickdrum klingt, als wäre sie nach Mitternacht auf einem Bush-Doof losgelassen worden? Metamythers neuester Jam nimmt den HPN (Hypnotic) Mode der Bohm Kick Drum ordentlich ran und schießt weit über das übliche Four-on-the-Floor hinaus in glitchige, texturreiche Gefilde. Das ist kein Modular-Patch von gestern – hier gibt’s freche Routings, Skalen-Hopping und Grooves, so unberechenbar wie das Wetter in Melbourne. Wenn du auf Industrial, IDM stehst oder einfach nur Gear liebst, das einen Staubsturm überlebt, solltest du sehen, wie Metamyther dieses Biest zähmt.

25. Juni 2026
TAS
Metamyther entfesselt den Bohm Kick Drum HPN Mode: Ein wildes Patch-Rodeo
Bohm Kick Drum, Cosmic Debris, Debel Alia, Electus Versio, Four Bricks Rook, Incas, PAMs, VIC X, Xadar
HPN Mode: Nicht nur für langweilige Kicks
Mal ehrlich, die meisten Kickdrums sind so spannend wie ein schales Bier beim Footy. Aber Metamyther zeigt, dass der HPN Mode der Bohm Kick Drum ein ganz anderes Kaliber ist. Vergiss das übliche Bumms – dieser Modus öffnet ein Portal zu wilden Sounddesign-Welten und nutzt den Groove Expander mit seiner Armee an Preset-Rhythmen und Tonhöhen voll aus.
Statt sich auf klassische Kick-Aufgaben zu beschränken, lässt dich der HPN Mode Sounds zaubern, die auch auf einem Rave im Outback bestens aufgehoben wären. Unkonventionell, frech und randvoll mit Potenzial, um aus langweiligen Beats auszubrechen. Wer denkt, Kicks gehören nur in den Hintergrund, bekommt hier einen ordentlichen Weckruf.

"Dieser Modus nutzt den Groove Expander besser aus als die anderen Modi und bietet dir eine Menge Preset-Rhythmen und Tonhöhen zur Auswahl."
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Techno, IDM und Ambient: Glitchige Texturen satt

"Am Anfang des Demos hast du die Bone Kick Drum gehört, sowie dieses andere texturale Element, das eigentlich der Groove war, der ins Cosmic Debris geschickt wurde."
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Schon im Demo gibt’s glitchige Rhythmen und einzigartige Texturen auf die Ohren – hier geht’s nicht nur ums Antreiben der Tanzfläche, sondern um klanglichen Schutt, bei dem Ambient-Produzenten ins Schwärmen geraten. Metamyther jagt den Groove durch das Cosmic Debris, splittet die Kanäle, sodass die Kick knackig bleibt und die Texturen ins Nirwana abdriften.
Genres wie Techno und IDM lieben es schräg, und der HPN Mode liefert das in Hülle und Fülle. Rhythmen können stottern und sich verwandeln, dazu gibt’s resonante Töne, bei denen deine Kumpels fragen, was du deinem Modular gefüttert hast. Ein Spielplatz für alle, die ihr Schlagwerk gern etwas wilder mögen.
Patch Breakdown: Surfen auf dem Chaos
Jetzt wird’s chirurgisch: Metamyther zeigt, wie man die Bohm-Elemente im Stereofeld verteilt – Kick nach links, Groove nach rechts, und sogar der Performer bekommt seinen Platz. So kann man jeden Sound separat bearbeiten, wie bei einem BBQ, bei dem jede Wurst ihre eigene Soße bekommt. Im Patch tummeln sich Module wie Cosmic Debris, Xadar-Hüllkurven und sogar eine euklidische Sequenz von PAMS für rhythmische Abwechslung.
Metamyther bleibt nicht bei Preset-Mustern stehen; er dreht am Sequence Seed und erkundet Tonleitern wie ein Känguru auf Outback-Tour. Jede Drehung bringt ein neues Pattern, und fast jede Ecke wird moduliert. Wer sehen will, wie man ein Modular-Patch zähmt, das gleichzeitig kontrolliert und wild ist, ist hier goldrichtig.
Preset-Rhythmen: Ein Paradies für Bastler
Wer sich gern im Detail verliert, findet im HPN Mode hunderte Preset-Rhythmen und Tonhöhenmuster, die sich nach Lust und Laune verbiegen und auf Skalen wie die Pellogg-Cellisier anpassen lassen. Metamyther ermutigt dazu, mit dem Sequence Seed zu experimentieren – einfach drehen und überraschen lassen. Hier gibt’s mehr Abwechslung als bei einer Kaffeetour durch die Gassen von Melbourne.

"In letzter Zeit habe ich viel mit Pentatonik gearbeitet, und es war echt cool zu sehen, dass die Pellogg-Cellisier-Skala tatsächlich auf diesem Modul ist."
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Performance: Bohms Klangchaos entfesselt
Das abschließende Performance-Highlight zeigt, was passiert, wenn man die Bohm Kick Drum von der Leine lässt. Unerwartete Texturen, wechselnde Rhythmen und modulares Chaos verschmelzen zu einer Klanglandschaft, die perfekt für experimentelle Setups und Outdoor-Abenteuer ist. Hier steckt so viel Detail und Nuance drin, dass Worte kaum ausreichen – glaub mir, das Chaos muss man hören. Wer auf Gear steht, das auch nach einem Sturz noch weiterfeiert, ist hier genau richtig.
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