Bereit für eine ordentliche Klangprügelei? Metamyther wirft den Shakmat Four Bricks Rook und Mystic Circuits IDUM in den Ring für eine Runde Industrial-IDM-Chaos. Vergiss höfliche, vorhersehbare Beats – hier regiert das glitchige, unberechenbare Durcheinander, das so dreckig klingt wie ein Bürgersteig in Camden nach einer Samstagnacht. Metamythers cineastisch-industrieller Ansatz trifft auf rohe Modular-Power, und das Ergebnis ist so schmutzig, dass selbst deine Oma die Polizei rufen würde. Wenn du auf sauberen, sicheren Techno stehst, kannst du gleich weiterziehen. Aber wenn du sehen willst, wie Modular-Gear am Rande des Nervenzusammenbruchs klingt, bist du hier richtig.

31. März 2026
JET
Metamyther entfesselt Industrial-Wahnsinn: Four Bricks Rook vs Mystic Circuits IDUM
Boom, Debo Elia, Desmodus, Incas, Mystic Circuits IDUM, Noise Plethora, Pamela's New Workout, Percol, Percos, Shakmat Four Bricks Rook, Voltage Block, Zadar
Ein Pakt im Industrial-Himmel
Metamyther macht keine halben Sachen – direkt zu Beginn werden wir in eine Welt geworfen, in der der Shakmat Four Bricks Rook und der Mystic Circuits IDUM gezwungen werden, miteinander klarzukommen. Spoiler: Tun sie nicht. Der Rook, meist sträflich unterschätzt, durchbricht hier die Langeweile des mühsamen Step-by-Step-Programmings, und der IDUM-Gate-Prozessor zerlegt alles, was ihm vor die Linse kommt. Das Ergebnis? Ein Patch, der klingt, als hätte eine Drum Machine einen Absturz auf einem Schrottplatz hingelegt.
Das hier ist kein höfliches Modular-Demo. Metamythers Ansatz ist, Grenzen zu sprengen und das Chaos regieren zu lassen, wobei die beiden Module sich gegenseitig zu immer mehr Unberechenbarkeit anstacheln. Wer auf sicheren Four-on-the-Floor steht, ist hier im falschen Pub. Hier geht’s um Glitch, Dreck und Industrial-IDM, die deinen Ohren Klingeln und deinen Speakern Angst machen.

"There's gotta be a better way!"
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Patchwork-Chaos: Anatomie eines Klangaufstands

"The Incas represents a more modern, industrial, gritty flavor, but together they just sound totally awesome."
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Wenn sich der Staub gelegt hat, zerlegt Metamyther den Patch mit einer Detailverliebtheit, bei der Gear-Nerds sabbern. Der Four Bricks Rook schickt seine Beats in den IDUM, beide werden von PAMs getaktet, während eine wilde Drum-Gang – Boom, Incas, Debo Elia, Noise Plethora, Percol und Percos – mitmischt. Der Boom sorgt für den soliden Kick, Incas bringt den industriellen Dreck, und der Rest liefert Snare, Noise und Effektlagen, bis das Ganze wie ein aus dem Ruder gelaufener Lagerhallen-Rave klingt.
Aber erst die Modulation bringt das Ganze richtig in Fahrt. Der Voltage Block läuft auf Anschlag und erlaubt es, im Handumdrehen neue Patterns reinzuschieben, während der Desmodus in chaotische Klangwellen moduliert wird. Der Patch ist ein Lehrstück in kontrolliertem Chaos, mit genug Modulation und Cross-Patching, um alles unberechenbar, aber nie völlig außer Kontrolle zu halten. Wer die ganze dreckige Wahrheit will, muss das Video schauen – manche Patch-Moves sind einfach besser zu sehen (und zu hören).
Live-Jam: Glitch, Dreck und Lautsprecher-Missbrauch
Jetzt kommt das Haupt-Event: Ein Live-Jam, der mehr Moshpit als Konzert ist. Metamyther lässt den Patch von der Leine, und was folgt, ist ein Trommelfeuer aus chaotischen Beats, glitchigen Texturen und genug Industrial-Attitüde, um jedes Noise-Event alt aussehen zu lassen. Das Zusammenspiel zwischen Rook und IDUM ist gnadenlos – mal synchron, mal gegeneinander, aber immer spannend.
Das ist keine Hintergrundmusik fürs nächste Abendessen. Der Jam ist roh, unberechenbar und strotzt vor Energie. Immer wieder zerbricht der Beat und setzt sich neu zusammen, sodass du ständig auf der Hut bist und der Kopf mitwippt. Wer wissen will, wie Modular klingt, wenn man auf Sicherheit pfeift, findet hier die Blaupause. Aber glaub mir: Den vollen Lärm muss man selbst hören – das Video ist der Ort, wo das echte Chaos lebt.
Performance-Tricks: Clock-Chaos und Spontaneität
Metamyther dreht nicht einfach nur wahllos an den Knöpfen – hier steckt Methode hinter dem Wahnsinn. Dynamische Clock-Wechsel werden als Waffe eingesetzt, sodass Rook und IDUM mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen und sofort Kontraste entstehen. Mal Vollgas, mal im Schneckentempo – so bekommt das Set Bewegung und Überraschung, die bei statischen Sequenzen fehlen.
Der Fill-Mode des Rook sorgt für spontane Ratchets, während das IDUM-Settings-Menü mit Zufall für jede Stimme aufwartet. Modulation vom Zadar wird sparsam, aber effektiv eingesetzt, damit die wildesten Momente genau im richtigen Augenblick zuschlagen. Dieser Performance-Stil sorgt dafür, dass alles frisch, unberechenbar und vor allem spaßig bleibt. Wenn deine Live-Sets einschlafen, schau genau hin – so hält man das Publikum bei Laune.

"This is great for creating a contrasting section where beats were way less intense."
© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Four Bricks Rook: Der unterschätzte Held
Machen wir’s kurz: Der Four Bricks Rook ist hier der eigentliche Star, und Metamyther sagt das auch ganz offen. Während die meisten sich mit angesagteren Modulen beschäftigen, macht der Rook einfach weiter und haut Beats raus, füllt, rattert und sorgt generell für Krawall. Das ist ein Modul, das sich für Hands-on-Missbrauch bedankt und mit Grooves belohnt, die lebendig statt programmiert klingen.
Metamythers Stil besteht darin, dem Rook jede Menge Chaos zu entlocken und zu zeigen, wie viel Sound damit möglich ist, wenn man die richtigen Partner dazu packt. Wer dieses Modul bisher ignoriert hat, sollte jetzt aufwachen. Das Video liefert gute Argumente, dem Rook einen Ehrenplatz in jedem Beat-getriebenen Modular-Setup zu geben – aber beschwer dich nicht, wenn die Nachbarn sich melden.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/Metamyther
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