Metamyther hackt das Prophet 12 Delay: Reverb wie ein Känguru im Regensturm

3. März 2026

TAS

Metamyther hackt das Prophet 12 Delay: Reverb wie ein Känguru im Regensturm

Wolltest du schon immer dein Prophet 12 in eine Reverb-Maschine verwandeln, ohne extra Kram mitzuschleppen? Metamythers neuestes Video ist eine wilde Reise durch die vier Delay-Lines des Synths, die er in satte, atmosphärische Reverbs verwandelt – als wärst du mitten in einer Melbourner Lagerhallen-Rave. Mit seinem typischen cineastisch-industriellen Flair zähmt Metamyther Feedback, Modulation und Stereotricks, bis die Onboard-Effekte des Prophet 12 größer klingen als das Outback. Wenn du auf freche Sounddesign-Tipps und eine Portion Synth-Zauberei stehst, ist das genau dein Ding – aber gib uns nicht die Schuld, wenn du deine Delays plötzlich mit ganz neuen Augen siehst.

Delay-Lines auf Wanderschaft

Metamyther legt direkt los und verspricht, eine geheime Dimension im Dave Smith Instruments Prophet 12 freizuschalten – und, Leute, das ist kein leeres Gerede. Statt auf die üblichen Plugins oder externes Gear zu setzen, stürzt er sich direkt auf die vier unabhängigen Delay-Lines des Synths und bereitet die Bühne für ernsthaften Sound-Unsinn. Der Prophet 12 ist nicht nur hübsch anzusehen – da steckt ordentlich Wumms unter der Haube, und Metamyther will das beweisen.

Nachdem er den alten Patch gelöscht und die Amp-Release runtergedreht hat (damit uns kein langer Ausklang täuscht), dreht er den Drive hoch und lässt die Delays arbeiten. Die Zahlen bei den Delay-Zeiten ergeben vielleicht nur Sinn, wenn du das Handbuch auswendig kennst – aber wen juckt’s? Hier zählt das Ohr und das wilde Experimentieren. Anfangs klingt alles noch nach Delay, aber man spürt schon, wie sich das Reverb zusammenbraut – wie ein Sturm, der über die Nullarbor-Ebene zieht.

Today we're going to unlock a hidden dimension inside the Prophet 12 by turning its four independent delay lines into custom reverbs.

© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)

Feedback, Filter und ein Hauch von Mysterium

We're going to pan them as well to get them spread out in the stereo field.

© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)

Jetzt wird’s spannend. Mit etwas mehr Feedback lockt Metamyther die Delays in einen Reverb-artigen Teppich – wobei man schnell übertreiben und alles im Sound ersäufen kann, also ist Fingerspitzengefühl gefragt. Dann geht’s an den Delay-Filter: Ein Lowpass auf allen vier Lines sorgt für weiche Höhen und einen satten, warmen Klang. Durch das Panning der Delays im Stereofeld wird der Sound breiter als ein Fußballfeld.

Der eigentliche Knaller ist aber der mysteriöse Feedback-Modus – High vs. Low. Selbst Metamyther weiß nicht so recht, was da unter der Haube passiert, und ruft die Zuschauer auf, ihre Erkenntnisse zu teilen. Typisch Synth-Entdeckung: Manchmal muss man einfach drehen und schauen, was passiert. Das Ergebnis? Ein Reverb, so einzigartig wie eine Grillparty, die völlig aus dem Ruder läuft.

Atmosphären ohne Zusatzgeräte

Der größte Clou im Video: Metamyther zaubert riesige, cineastische Reverbs – und das nur mit dem Prophet 12 selbst. Keine externen Effekte, keine Plugins, nur pure Synth-Zauberei. Indem er jedem LFO eine eigene Delay-Line zuweist und deren Zeiten moduliert, erschafft er einen chorartigen, schwebenden Raum, als käme er direkt aus einem Sci-Fi-Soundtrack.

Auch die Character-Parameter des Prophet 12 bekommen ihren Auftritt und verleihen dem Reverb extra Biss und Persönlichkeit. Das zeigt: Die besten Sounds entstehen oft, wenn man sein Gear in Richtungen pusht, die das Handbuch nie vorgesehen hat. Wie wild und immersiv diese Atmosphären wirklich klingen, hörst du am besten im Video selbst – Worte können das ausgelöste Sound-Chaos kaum beschreiben.

That gives us kind of this chorus reverb, which is really cool.

© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)

LFOs: Das Geheimgewürz

Wer denkt, tiefer geht’s nicht, wird jetzt eines Besseren belehrt: Metamyther bringt die LFOs ins Spiel. Jeder LFO steuert eine eigene Delay-Line und sorgt so für Bewegung und Schimmer im Reverb – aus einem statischen Teppich wird eine lebendige, atmende Klanglandschaft. Das ist, als würdest du Kiesel ins Billabong werfen und die Wellen beobachten.

Doch damit nicht genug: Mit weiteren Oszillatoren und den Character-Knobs wird das Reverb noch dichter und komplexer. Der Prophet 12 verwandelt sich in eine eigenständige Effektmaschine, bereit für dein nächstes Outback-Abenteuer oder ein Warehouse-Set bis zum Morgengrauen. Wer auf große, modulierte Räume ohne Effekt-Rack steht, findet hier einen echten Gamechanger.


Jetzt bist du dran: Teile das Chaos!

Four delays, one synth, and endless possibilities, right?

© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)

Zum Schluss gibt Metamyther den Ball an die Zuschauer zurück und fragt nach ihren liebsten Prophet 12-Tricks und Effekt-Hacks. Ein klarer Aufruf an alle Synth-Fans: Nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen und eigene Klangstürme entfachen! Egal ob Prophet 12-Veteran oder Delay-Neuling – hier gibt’s genug Inspiration für stundenlanges Herumprobieren.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/metamythers-prophet-12-delay-hack-reverb-like-a-roo-in-a-rainstorm/
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