MidlifeSynthesist erkundet den klanglichen Dampf des Erica Synths Steampipe

27. Juli 2025

LUMINA

MidlifeSynthesist erkundet den klanglichen Dampf des Erica Synths Steampipe

Wie ein Zephyr, der durch eine verlassene Stahlfabrik weht, beschwört der Erica Synths Steampipe Klanglandschaften herauf, in denen Dampf zu Musik wird. Begleiten Sie MidlifeSynthesist, während er dieses einzigartige Instrument enthüllt und eine Welt eröffnet, in der organische Töne und flüchtige Echos ihre Geschichte erzählen.

Ein dampfendes Einführungsflüstern

Der Erica Synths Steampipe erscheint als ein Rätsel, gehüllt in Nebel. MidlifeSynthesist begrüßt uns und hält dieses ungewöhnliche Instrument in den Händen, das die ätherische Passage von Dampf durch Röhren simuliert. Anders als die traditionellen Wege der Synthese – sei es subtraktiv oder FM – singt diese Maschine mit dem Atem des Unbekannten. Er äußert einen kritischen Blick auf konventionelle synthetische Nachbildungen von Blechbläsern und Holzbläsern, die oft hinter ihren digitalen Nachahmungen zurückbleiben.

Dieses Teil ist extrem interessant, denn es ist nicht wie jeder andere Synthesizer da draußen.

© Screenshot/Zitat: Midlifesynthesist (YouTube)

Organische Klänge durch den Schleier

Ich kann nicht glauben, dass dies synthetisiert ist. Das klingt tatsächlich wie etwas, das auf Samples basiert würde.

© Screenshot/Zitat: Midlifesynthesist (YouTube)

Wir werden eingeladen, durch die Presets des Steampipe zu gleiten – akribisch gestaltete Klanglandschaften, die die organische Authentizität echter Instrumente hervorrufen sollen. MidlifeSynthesist findet sich in einem Moment der Ungläubigkeit wieder, als die Klänge die Grenzen der Erwartung verlassen. Es ist ein aufschlussreiches Erlebnis, vergleichbar mit dem Anblick einer Fata Morgana, die sich zu einer greifbaren Realität verfestigt, denn diese synthetisierten Klänge verraten ihre digitale Herkunft durch ihre Wärme.

Jenseits des Atems – Percussion und Textur

Doch der Steampipe flüstert nicht nur mit Wind; er schnippt und knistert auch mit perkussiver Energie. Das gestimmte Bambus-Preset tritt als Zeugnis seiner Vielseitigkeit hervor und bietet eine luftige Momentaufnahme in einem pulsierenden Takt. Hier geht es nicht nur darum, Instrumente zu imitieren, die traditionell für Orchester vorbehalten sind, sondern diese als Teil eines ambienten Wandteppichs neu zu definieren.

Das ist einfach ein riesiger Tank. Im Handbuch wird darüber gesprochen, dass dieses Ding in der Lage ist, einen Raum von 666 Metern Länge…

© Screenshot/Zitat: Midlifesynthesist (YouTube)

Navigieren durch die Klangmaschinerie

Das Sounddesign im Steampipe ist so komplex wie neuartig. MidlifeSynthesist führt uns durch seine Architektur und offenbart ein Doppelfilter-System, das den Dampf modelliert, während er spiralförmig hindurchströmt. Der LFO-Bereich, vertraut und doch grundlegend, wird zu einem Spielplatz, um diese geisterhaften Echos in Harmonien zu verwandeln, die die Fantasie durchziehen.


Echos von Nostalgie und Potenzial

Ich bin ziemlich sicher, dass ich im Grunde das ganze Lied nur mit diesem Ding machen könnte, und das macht es für mich extrem aufregend.

© Screenshot/Zitat: Midlifesynthesist (YouTube)

Als die Erkundung zu einem Ende kommt, ruft ein nostalgischer Atemzug Peter Gabriels ‚Mercy Street‘ ins Gedächtnis. MidlifeSynthesist stellt sich vor, wie der Steampipe diese ikonischen Klanglandschaften mit seinen umfangreichen Ambient-Möglichkeiten wiederbelebt. Dieser Synth, scheinbar geschaffen für grenzenlose Kompositionen, hinterlässt ein magnetisches Echo, das durch das Gewebe der akustischen Erkundung hallt.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/midlifesynthesist-explores-the-sonic-steam-of-erica-synths-steampipe/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: