Molten Music Technology packt’s an: Der ADDAC Servo Controller im wilden Einsatz

16. April 2026

TAS

Molten Music Technology packt’s an: Der ADDAC Servo Controller im wilden Einsatz

Schon mal davon geträumt, dass dein Synth-Rig wie ein Roboter-Oktopus auf einem Outback-Rave aussieht? Molten Music Technology stürzt sich kopfüber in den ADDAC System Servo Controller – eine herrlich verrückte Kiste, mit der du Hardware-Knöpfe per Servomotoren modulieren kannst. Robin Vincents unverwechselbarer Mix aus nerdiger Neugier und britischem Humor trifft auf ein Gerät, das so unberechenbar ist wie das Wetter in Melbourne. Von missglückten Pedal-Anpassungen bis zu wilden Modular-Integrationen: Dieses Video ist eine Achterbahnfahrt durch die Grenzbereiche der Modulation. Wer schon immer davon geträumt hat, das Unautomatisierbare zu automatisieren, kommt hier voll auf seine Kosten – Tüftler und Chaos-Fans aufgepasst!

Servo-Wahnsinn: Eine neue Art der Knopf-Automation

Gleich zu Beginn schnappt sich Molten Music Technology das Kuriositäten-Zepter und stellt den ADDAC System Servo Controller vor – ein Gerät, das so gewöhnlich ist wie ein Känguru auf einem Pogo-Stick. Die Kiste ist nicht nur Show: Sie soll tatsächlich die Knöpfe an deinen Pedalen, Amps oder was auch immer du willst, mit Servomotoren drehen – gesteuert über Expression-Pedale. Aber warum da aufhören? Im Video geht’s direkt weiter ins Land der unkonventionellen Modulation, denn Robin hat die Modular-Synths als nächstes Ziel für diesen mechanischen Wahnsinn im Visier.

Statt sich ans Handbuch zu halten, setzt Robin ganz auf Experimentierfreude: Kann man mit Modular-Signalen die Servos steuern und Hardware automatisieren, die noch nie von MIDI oder CV gehört hat? Die Antwort ist ein klares „Vielleicht“ – aber der Weg ist das Ziel. Wer ein bisschen Chaos in seiner Signalkette liebt, wird hier so grinsen wie nach einer günstigen Bratwurst beim Baumarkt.

Es dreht tatsächlich Knöpfe. Das macht es mit diesen, diesen kleinen, wirklich Servos, siehst du das?

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Modular trifft Motor: Kreatives Chaos entfesselt

Die eigentliche Magie beginnt, als Robin Modular-Steuerspannungen in den Servo Controller patcht, um die Knöpfe von Effektpedalen physisch zu bewegen. Ein klassischer Molten-Move: Ein Tool für Gitarristen wird kurzerhand für Synth-Freaks zweckentfremdet. Dafür braucht’s etwas Kabel-Zauberei (Stichwort: Floating-Ring-Kabel) und ein bisschen Spannungsbändigung, damit die Servos nicht gleich durchdrehen.

Damit öffnet sich ein Spielplatz voller kreativer Möglichkeiten. Stell dir vor, du modulierst ein altes Pedal, das noch nie eine CV-Buchse gesehen hat, oder automatisierst ein Studiorelikt mit denselben LFOs wie dein Modular. Klar, vielleicht raucht mal ein Servo ab – aber das ist der Preis für Abenteuerlust. Robin zeigt: Der Servo Controller ist mehr als nur eine Spielerei – er ist das Ticket in eine Welt, in der nur deine Bastelbereitschaft (und dein Kabelvorrat) die Grenze setzt.


Knopf-Kompatibilität: Die Achillesferse

Das ist nicht gut. Nein, das ist nicht gut. Das wird nicht funktionieren.

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Bevor du jetzt von servo-getriebener Herrlichkeit träumst, kommt ein Stolperstein, der selbst die optimistischsten Gear-Nerds ausbremst: Nicht alle Knöpfe sind gleich. Robin merkt schnell, dass das Anbringen der Servo-Aufsätze an verschiedene Pedale etwa so einfach ist wie Katzen beim Grillen zu hüten. Manche Knöpfe sind zu groß, andere zu klein, manche wollen einfach gar nicht mitspielen.

Das ist kein kleiner Haken – sondern eine echte Einschränkung. Wenn die Knöpfe deines Pedals nicht zu den Servo-Aufsätzen passen, hast du Pech gehabt, Kumpel. Das Video macht klar: Der Erfolg mit dem Servo Controller hängt stark vom Layout und der Größe deiner Hardware-Knöpfe ab. Es ist ein bisschen wie Lotto – am Ende wühlst du durch deine Pedalsammlung wie ein hungriger Waschbär in der Mülltonne auf der Suche nach dem perfekten Fit.

Experimentelle Modulation: Wo Innovation chaotisch wird

Trotz der Hardware-Hürden gibt Robin nicht auf, sondern zähmt Modulationsquellen und justiert Spannungen, damit die Servos nicht gleich durchdrehen. Die Herausforderung ist nicht nur technischer Natur – es geht auch darum, Modulation zu finden, die für physische Bewegungen überhaupt Sinn ergibt. Dreieckswellen machen Spaß, aber mit nuancierten Hüllkurven oder Sequenz-Modulation wird aus dem Gimmick ein wirklich ausdrucksstarkes Werkzeug.

Hier glänzt der Servo Controller für alle Bastler und Sound-Tüftler. Wer bereit ist zu experimentieren, kann Hardware auf eine Weise automatisieren, dass Puristen vor Schreck ihren Flat White verschütten. Robins spielerisch-explorative Art ist voll dabei – und auch wenn manches Ergebnis eher zum Lachen als zum Tanzen ist, lebt der Innovationsgeist. Für das volle Spektakel – inklusive Servo-Geräuschen und unvorhersehbarem Knopf-Gewusel – lohnt sich das Video. Manche Dinge muss man einfach sehen und hören, wie eine Servo-Armee, die auf deinem Pedalboard Amok läuft.

Die Körperlichkeit davon ist ziemlich lustig.

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Servo im Einsatz: Schräge Demos und echte Praxis

Du könntest Sequenzen verwenden, um Dinge zu sequenzieren. Es könnte kein Ende an verschiedenen Anwendungen für so etwas geben, irgendwie.

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Die zweite Hälfte des Videos ist eine wilde Fahrt durch Echtzeit-Demos: Robin schnallt Servos an alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist – vom Donner Delay Reverb bis zum Dreadbox Hades Synth. Das Ergebnis? Gleichteile beeindruckend und herrlich absurd. Zu sehen, wie Knöpfe sich drehen und Pedale unter Modular-Kontrolle mutieren, ist wie ein Roboter beim DJ-Set im Hinterhof – chaotisch, laut und absolut faszinierend.

Robin verschweigt die Macken nicht: Servo-Lärm, Passform-Probleme und gelegentliche Servo-Aussetzer gehören zur Show. Aber wenn es klappt, ist es pure Magie – plötzlich erwacht Hardware, die nie von Automation geträumt hat, zum Leben. Der Servo Controller ist sicher nicht für jeden, aber wer als Synth-Nerd gern Grenzen sprengt (und Servo-Geklapper nicht scheut), sollte sich das Teil mal anschauen. Für den vollen Wahnsinn lohnt sich der Blick ins Video – das muss man einfach gesehen haben.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/molten-music-technology-gets-physical-the-addac-servo-controller-unleashed/
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