Schon mal in der Loop-Schleife festgehangen und der Beat kommt nie über das Intro hinaus? Im neuesten Video von MusicRadar Tech zeigt Tom Glendinning, wie du mit Ableton Live 12 und der Session View aus einer simplen Schleife einen echten Track bastelst. Wer genug davon hat, immer nur vier Takte zu hören und endlich Struktur in seine Beats bringen will, ist hier goldrichtig. Es gibt clevere Shortcuts, praxisnahe Workflows und eine Attitüde, die eher Streetfood als Sterneküche ist. Kopfhörer auf – hier wird der Beat lebendig.

6. Dezember 2025
RILEY
MusicRadar Tech macht aus Loops Tracks: Ableton Live 12 Session View auf der Überholspur
Loop City Blues: Raus aus der Endlosschleife mit Ableton Live 12
Wer kennt’s nicht: Man bastelt einen fetten Loop und merkt irgendwann, dass man seit Minuten im selben Acht-Takter festhängt. Tom Glendinning von MusicRadar Tech kennt das Problem und zeigt, wie du aus Loops Tracks baust, die wirklich knallen. Das Video startet mit dem Klassiker: Ein cooler Loop, aber null Struktur. Wie ein Burger ohne Brötchen und Pommes – lecker, aber irgendwie unvollständig.
Toms Ansatz: Die rohe Loop-Energie nehmen und mit der Session View von Ableton Live 12 zur vollen Songstruktur ausbauen. Kein ewiges Rumgeschraube im Arrangement View – hier geht’s schnell und mit Vibe. Wer seine Beats nicht wie eine hängengebliebene Platte klingen lassen will, startet genau hier.
Session View: Der Beatmaker-Spielplatz
Jetzt wird’s spannend. Tom meint, die meisten unterschätzen die Session View von Ableton und bleiben stur im Arrangement View hängen. Aber die Session View? Das ist dein Skizzenblock, dein Beat-Labor, dein nächtlicher Imbisswagen – schnell, flexibel und voller Geschmack. Sie dreht deine Tracks quasi um 90 Grad und lässt dich Ideen in Lichtgeschwindigkeit ausprobieren.
Im Gegensatz zum Arrangement View kannst du hier Clips abfeuern, Kombis ausprobieren und Songstrukturen testen, ohne dich festzulegen. Teile lassen sich hin- und herschieben, loopen und so lange durchprobieren, bis es passt. Perfekt für Momente, in denen die Inspiration kickt und du einfach nur ausprobieren willst – kein Druck, nur Groove.

"Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um etwas zu zeigen, das viele in Ableton vernachlässigen, nämlich die Session View."
("I wanted to use this opportunity to look at something that I see a lot of people kind of neglecting in Ableton, and that is Ableton's other view, the session view.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Scenes, Shortcuts und smarte Songstruktur

"Der Shortcut ist Command Shift I. Den sollte man sich merken, weil man ihn oft braucht."
("The shortcut is command shift I. It's a good one to remember because you'll be using that a lot.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Tom zeigt, wie du deine Parts vom Arrangement View in die Session View bringst – einfach auswählen, Tab drücken, rüberziehen. Der Street-Tipp: Check, ob deine Clips auf Loop stehen, sonst herrscht schneller Funkstille als bei ’nem kaputten Ghettoblaster. Doppelklick, Loop an, alles sitzt.
Sind die Clips erst mal in der Session View, geht der Spaß richtig los. Clips abfeuern, muten, Kombis ausprobieren – endlose Möglichkeiten. Tom erklärt, wie Scenes funktionieren: Jede Zeile ist ein Songabschnitt, und du kannst sie sogar umbenennen wie ein Profi. Willst du deinen Track Abschnitt für Abschnitt bauen? Dann nutze den Shortcut „Capture and Insert Scene“ (Command Shift I oder Control Shift I). Damit wird alles, was gerade läuft, in eine neue Scene gepackt – Copy-Paste war gestern.
Mit diesem Trick kannst du verschiedene Parts jammen, Instrumente tauschen und dein Arrangement on the fly bauen. Es geht um Speed und Vibe, nicht um Menü-Wahnsinn. Toms Workflow ist wie ein Live-Beat-Battle – schnelle Moves, mutige Entscheidungen und immer den Groove im Fokus.
Arrangements jammen: Live, locker, kreativ
Jetzt wird’s richtig spannend: Tom zeigt den ultimativen Hack – einfach dein Arrangement live jammen und direkt aufnehmen. Statt Clips wie Socken zu sortieren, drückst du auf Record und lässt dich treiben, während du Scenes triggerst. Spontan, spaßig und fühlt sich eher nach Blockparty als nach Studioarbeit an.
Du kannst Abschnitte überspringen, wild hin- und herspringen und all die glücklichen Zufälle einfangen, die einen Track lebendig machen. Wenn du fertig bist, stoppst du alles, wechselst zurück in den Arrangement View und zack – dein Jam ist jetzt ein strukturierter Track, bereit für den Feinschliff. So bleibt der Flow am Leben und du verlierst dich nicht im Menü-Dschungel.

"Eine andere coole Möglichkeit ist, das Arrangement einfach live zu jammen und direkt aufzunehmen."
("Another kind of fun way to get these across is to actually just manually jam your arrangement on the fly and record it into the arrangement as you go.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Session View: Die Überholspur zum fertigen Track
Tom fasst zusammen: Vom simplen Loop zum fertigen Arrangement geht’s mit der Session View richtig fix und ohne Kopfschmerzen. Die Magie? Du brauchst kein Diplom in Menü-Navigation – ein paar Shortcuts und Lust aufs Jammen reichen. Wer wissen will, wie die Scenes wirklich klingen und wie der Workflow in Action aussieht, sollte sich das Video reinziehen. Manche Sachen muss man einfach hören, damit sie knallen.
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/MusicRadarTech
Links von MusicRadarTech:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen