NAMM 2026 hat ein Synth-Arsenal abgeworfen, das dein Portemonnaie ins Schwitzen bringt und dein Studio neidisch macht. Das Team von MusicRadar Tech – diese Veteranen von Future Music und Computer Music – hat sich aus dem kalifornischen Rave-Bunker zugeschaltet und die dreckigsten, wildesten und beeindruckendsten Geräte der Messe vorgestellt. Von FM-Biestern und akustischen Kuriositäten bis zu günstigen Samplern und Juno-Klonen – das sind die Waffen für deinen nächsten Klangkrieg. Wer Hochglanz-PR will, ist hier falsch: Diese Jungs sagen, wie es ist, WLAN-Gremlins inklusive.

26. Januar 2026
SPARKY
NAMM 2026: MusicRadar Techs Synth-Highlights – Keine Ausreden, nur Hits
Ashun Sound Machines Leviasynth, Behringer JN-80, Korg Phase 8, Stylophone Voice
NAMM 2026: Der Bunker tobt
NAMM 2026 war nicht einfach nur eine Gear-Messe – es war ein waschechtes Klang-Wettrüsten. Das MusicRadar Tech-Team, direkt von der kalifornischen Front, hat sich durch eine Flut von Synths, Samplern und Software gewühlt, um uns die echten Highlights zu liefern. Vergiss höfliche Pressemitteilungen; hier gab’s handfeste, koffeingetriebene Gear-Jagd, bei der Matt und Andy den WLAN-Gremlins trotzten, um ihre Favoriten nach UK zu funken.
Die Stimmung? Unerbittlich. Der Showfloor war vollgestopft mit allem – von Boutique-Kuriositäten bis zu Big-Brand-Boliden, und das Team hat sich sofort die Hände schmutzig gemacht. Wer denkt, NAMM sei nur was für Gitarren-Nerds und Anzugträger, liegt 2026 komplett daneben: Hier ging’s um Synths, die knallen, Sampler, die überraschen, und genug Weirdness, um selbst die abgestumpftesten Studio-Freaks zum Grinsen zu bringen.
Leviasynth: FM wird Kino
Der Leviasynth von Ashun Sound Machines lässt die Wavetable-Vergangenheit des Hydrasynths hinter sich und springt kopfüber ins FM-Terrain – aber nicht in das spröde, gläserne Zeug, das man sonst kennt. Hier gibt’s algorithmische Oszillatoren, die du bis ins Unendliche verdrehen kannst, und das Ergebnis ist pure Kino-Power – Blade Runner auf einem schlechten Trip. Schon der Demo-Sound war so fett, dass er fast die Boxen vom Stand gepustet hätte. Wer einen Synth sucht, der den Raum füllt und noch mehr, hat hier einen neuen besten Freund.

"Die algorithmische Struktur ist quasi unendlich anpassbar und so."
("The algorithmic structure is like, it's infinitely customizable and stuff.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Korg Phase 8: Stahl, Strom und Synth-Wahnsinn

"Es ist im Grunde eine Mischung aus Synth und einer elektrischen Kalimba."
("It's kind of a hybrid of a synth and like an electric kalimba, essentially.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Korgs Phase 8 ist das Ergebnis, wenn man Tats Takahashi in ein Berliner Labor sperrt und ihm sagt, er soll alle Regeln brechen. Heraus kommt ein akustischer Synthesizer, halb elektrische Kalimba, halb Wahnsinn. Acht Stahlresonatoren, die du für eigene Skalen austauschen kannst, werden nicht mit den Fingern, sondern mit elektromagnetischen Pulsen angeregt. Der Sound? Metallisch, unberechenbar und extrem formbar – vor allem, wenn man Schrauben und Kieselsteine auf die Zungen legt wie ein Synth-Höhlenmensch.
Das Besondere am Phase 8 ist die Körperlichkeit. Du kannst die Zungen zupfen, schlagen oder einfach direkt manipulieren und den Klang auf eine Art verbiegen, wie es kein Plugin kann. Klar, es gibt keine Effekte an Bord (Korg, warum?), aber mit einem fetten Reverb dahinter bist du im Drone-Himmel. Die Launch-Edition kommt sogar mit limitierten Zungen – Fischgrätenform, irgendwer? Das ist Hardware, bei der Modular-Freaks und Akustik-Nerds um die Wette sabbern.
Behringer JN-80: Juno-Träume für alle
Behringers JN-80 ist der lang angekündigte Juno-60-Klon – und jetzt fast da. Die Oszillator- und Filterchips sind dem Original verdammt nah, dazu gibt’s einen analogen BBD-Chorus (zwei Typen, nicht nur digital) und ein Interface, das so simpel ist, dass selbst Oma einen Pad einstellen könnte. Aber das ist nicht nur Nostalgie – Aftertouch, mehr Modulation, volles MIDI und mehr Speicher machen das Teil wirklich alltagstauglich.
Der Preis? Typisch Behringer – irgendwo zwischen 599 und 629 Euro, was für so viel Analog-Saft ein Schnäppchen ist. Kein 1:1-Klon, aber nah genug für alle, die Juno-Magie wollen, ohne ein Organ zu verkaufen. Wer Behringer immer noch skeptisch sieht, könnte hier schwach werden. Vom DNX-Drumcomputer sollte man aber keine Wunder erwarten – das Ding ist eher eine Kuriosität als ein Killer.

"Sie haben uns gesagt, dass die Oszillator- und Filterchips wirklich eng am Original-Synth orientiert sind."
("They told us that the oscillator and filter chips are really closely based on the original synth.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Stylophone Voice: Taschengröße, maximaler Spaß

"Es ist ein Taschensampler, mit dem du eigene Samples über das eingebaute Mikro oder den Aux-Eingang aufnehmen kannst."
("It's a pocket size sampler, allows you to capture your own samples via its built-in mic or aux input.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Der Stylophone Voice beweist, dass billig nicht langweilig heißt. Dieser Taschen-Sampler nimmt Sounds on the fly auf, jagt sie durch einen fetten Sequencer und zerlegt sie mit Soforteffekten. Drei Sample-Slots, eine Zwei-Oktaven-Stylus-Tastatur und ein Vier-Spur-Sequencer – plus Drum-Lane – bedeuten, dass du in Sekunden von albernen Vocal-Chops zu kompletten Beats kommst. Das Beste? Angeblich soll das Teil 50 Dollar kosten. Für den Preis wäre man verrückt, sich nicht einen zu holen und die Nachbarn zu nerven. Wer sehen will, wie viel Chaos in eine Spielzeugkiste passt, sollte sich das Video unbedingt anschauen.
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