NOGASAYAN: Mach aus der Akai MPC Live 3 ein Rave-Kommandozentrum

26. Juni 2026

SPARKY

NOGASAYAN: Mach aus der Akai MPC Live 3 ein Rave-Kommandozentrum

NOGASAYAN zeigt ohne Umschweife, wie man einen externen Synth an die Akai MPC Live 3 schraubt. Kompakte Anleitung, null Schnickschnack, Bass Station 2 im Live-Einsatz. MIDI-Routing langweilig? Nicht hier – Heiko bringt’s auf den Punkt für Techno-Performer, auch wenn Akai mit dem letzten OS-Update ins Stolpern gerät. Hardware-Integration für alle, die keine Zeit verlieren und den Groove am Laufen halten wollen.

Plug, Play, Rave: Externer Synth trifft MPC

NOGASAYAN legt direkt los und klemmt ohne Umschweife einen externen Synth an die MPC Live 3. Ziel: Die Bass Station 2 soll über MIDI-Track 7 laufen und im Groove bleiben. Keine endlosen Theorien, keine Umwege – nur pure, praxisnahe Integration für echte Live-Sets.

Hier wird das Rad nicht neu erfunden, sondern die Kiste einfach zum Sprechen gebracht. Der Ansatz ist angenehm direkt: MIDI raus aus der MPC, Audio zurück rein – und schon kann’s losgehen. Wer schon mal vor dem Gig im Menü-Dschungel versackt ist, wird diese schnörkellose Herangehensweise lieben.

Das ist ziemlich basic und selbsterklärend, denke ich.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Routing-Rodeo: MIDI und Audio in zwei Schritten

Ich würde den Input-Gain immer auf -6 dB lassen. Das ist Studio-Standard.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Heiko erklärt die entscheidenden Schritte so klar, dass selbst ein übernächtigter Club-Techniker folgen kann. MIDI verlässt die MPC über Out B, geht in die Bass Station 2, Audio kommt direkt zurück auf Eingang 1 der MPC. So plug-and-play wie es mit diesem Gear eben geht – mit ein paar wichtigen Hinweisen, damit dir nicht das PA-System abraucht.

Dazu gibt’s den klassischen Studio-Tipp: Input-Gain immer auf -6 dB lassen. Vernünftig, denn niemand will seinen Mix mit einem wilden Bass-Patch grillen. Ein schneller Durchlauf durch Mixer und MIDI-Settings der MPC zeigt, wo man leicht ins Stolpern geraten kann. Wer jeden einzelnen Knopfdruck sehen will, muss ins Video schauen – aber das Wichtigste: Routing checken, MIDI-Kanäle abgleichen, und der Jam läuft.

Bass Station 2: Der Live-Synth-Arbeiter

NOGASAYANs Wahl der Bass Station 2 ist für Live-Action goldrichtig. Es geht nicht nur um fetten Sound – die Geschwindigkeit und Spielfreude dieses Monosynths machen ihn zur echten Straßenwaffe für Techno und House. Das Setup ist ein Kinderspiel, und es wird klar, warum das Teil ein Go-To für Sessions ist, bei denen keine Zeit für Spielereien bleibt.

Er zeigt, wie die MPC-Pads zum Spielplatz für die Bass Station werden: Sequenzen, Triggern, Riffs – alles on the fly. Die eigentliche Magie hört man aber am besten selbst – also Video an und die Squelches genießen.


Akais Program-Change-Patzer

Hier wird’s würzig: Das neueste MPC-OS hat die Program-Change-Funktion pro Clip für externe Synths gekillt. Früher konnte man Presets im Handumdrehen clipweise wechseln, jetzt geht das nur noch auf Track-Ebene – ein echter Dämpfer für Improvisierer und Live-Tweaker. NOGASAYAN merkt an, dass das ein absolutes Basic-Feature ist, das Akai im letzten Update einfach verhauen hat.

Er rantet nicht, aber die Enttäuschung ist spürbar. Wer auf smoothes Preset-Jonglieren im Set hofft, kann’s vergessen – bis Akai das fixt. Bis dahin heißt’s: Workaround suchen und auf ein Wunder hoffen. Punkt für klassische Hardware-Stabilität gegenüber Software-Updates, die mehr kaputt machen als reparieren.

Aber aktuell funktioniert das leider nicht mehr.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Jams entfesseln: MPC-Features plus Hardware

Wir können Sachen wie Arpeggiator, Note Repeat und die Skalen-Einstellungen nutzen – das macht richtig Spaß und hilft beim Improvisieren.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Wenn alles sauber läuft, kannst du dich austoben: Arpeggiator, Scale-Modes, Note Repeat und all die MPC-Tricks steuern jetzt deinen externen Synth. Das Setup ist gemacht für Improvisation und Live-Energie, nicht für statische Patterns. Effekte auf den Audio-Input, Pads ballern, Bass Station live tweaken – fertig ist das Monster.

Am Ende geht’s hier um Direktheit – das Setup macht einfach Bock und lädt zum Drauflosspielen ein. Wer hören will, wie das alles zusammenkommt: Nicht faul sein, Video anschauen und die Performance selbst erleben.

Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/nogasayan-turning-the-akai-mpc-live-3-into-a-rave-command-centre/
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