Novations aktuelles Video zeigt, wie der FLkey MIDI-Controller neue Workflow-Möglichkeiten mit FL Studio 26 eröffnet. Von Gopher Assistant bis zu tiefer Plug-in-Integration und individuell anpassbaren Navigationsmodi demonstriert Novation, wie sich FLkey an neue und bestehende FL Studio-Features anpasst. Wir beleuchten das hybride Hardware-Software-Erlebnis mit Fokus auf direkte Kontrolle, kreatives Layering und Performance-Makros – alles mit Novations typischem Anspruch auf reibungsloses Musikmachen.

24. Juli 2026
LYRA
Novation FLkey trifft FL Studio 26: Workflow neu definiert
FL Studio 26, Flex plugin, FLkey, FPC plugin, Luxverb, Transmitter plugin
FLkey und FL Studio 26: Frische Integration
Novations FLkey MIDI-Keyboard-Controller wird als speziell für FL Studio entwickelt vorgestellt, und mit dem Release von FL Studio 26 erhält die Integrationsgeschichte ein bemerkenswertes Update. Das Video startet mit dem FLkey Mini, macht aber klar, dass die gezeigten Workflows für die gesamte FLkey-Reihe gelten – vom kompakten bis zum vollwertigen Modell.
Der FLkey wird als mehr als nur ein generischer MIDI-Controller positioniert – seine Stärke liegt in der maßgeschneiderten Unterstützung für FL Studios Oberfläche und Funktionen. Mit einem leeren Projekt sind die Pads und Encoder des Controllers sofort bereit, Elemente in der DAW zu spiegeln und zu steuern. Diese enge Verzahnung soll Reibungsverluste minimieren und den Wechsel zwischen Hardware und Software ohne großen Aufwand ermöglichen.
Feature-Highlights: Gopher, FPC-Layering und Transientenkontrolle
Zu den ersten Neuerungen zählt der Gopher Assistant, ein neues Tool in FL Studio 26 zur Projektorganisation. Zwar gibt es keine direkte Integration mit dem FLkey, aber Gopher automatisiert Aufgaben wie das Einfärben von Kanälen und das Routing im Mixer – Änderungen, die sofort auf den RGB-Pads des FLkey sichtbar werden. Dieses visuelle Feedback schlägt eine Brücke zwischen Digitalem und Hardware und unterstreicht die Rolle des Controllers als Workflow-Zentrale.
Als Nächstes steht das FPC-Drum-Plugin im Fokus, das nun Drag-and-Drop-Layering von Samples auf einzelnen Pads unterstützt. Im Drum-Pad-Modus des FLkey können Nutzer die Pad-Farben mit der internen FPC-Belegung abgleichen – für ein intuitives Beatmaking. Das Video zeigt, wie mehrere Samples auf einem Pad gemischt, in Lautstärke und Tonhöhe angepasst und auf Velocity-Bereiche gemappt werden können. So entstehen nuancierte Percussion-Texturen und authentische Drumkit-Emulationen.
Für das Mixing wird das neue Transmitter-Plugin vorgestellt. Im Plugin-Encoder-Modus des FLkey lassen sich Parameter wie Sensitivity, Hold, Release und das Verhältnis von Transient zu Sustain direkt steuern. Dieser Hands-on-Ansatz vereinfacht das Formen von Drumsounds, macht aufwendiges Sample-Layering überflüssig und erlaubt gezielte Eingriffe in Attack und Ausklang. Das Fazit: Die Hardware-Integration des FLkey reicht nun tiefer in FL Studios wachsende Plugin-Landschaft.

"Und wie man in Echtzeit sieht, erscheinen diese Tracks jetzt mit diesen Farben, und die Farben erscheinen gleichzeitig auf meinem FL Key – das ist wirklich cool."
© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
FLkey individuell für das neue Flex-Plugin anpassen

"Jetzt werden standardmäßig nur noch acht Parameter angezeigt."
© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Das Flex-Plugin in FL Studio 26 wurde optisch und architektonisch überarbeitet, mit vereinfachter Oberfläche und besserer CPU-Effizienz. Standardmäßig zeigt Flex jetzt acht Makro-Parameter, die je nach gewähltem Patch variieren – weniger einschüchternd für Einsteiger, aber weiterhin mit Zugriff auf alle Parameter für Fortgeschrittene.
Das Video erklärt, wie sich der Custom-Mode des FLkey konfigurieren lässt, um Flex optimal zu steuern. Durch das Zuweisen von Tastaturkürzeln auf die FLkey-Pads können Nutzer Presets durchblättern, Packs wechseln und Auswahlen direkt vom Controller aus treffen. Das bringt ein hardwareähnliches Patch-Browsing-Erlebnis in Flex und erlaubt zudem das Auslösen des Gopher Assistant und anderer DAW-Kommandos – alles ohne den FLkey zu verlassen. Das Ergebnis: ein immersiver, haptischer Workflow für Sounddesign und Preset-Auswahl.
Optimierte Workflows und erweitertes Sounddesign
Integration ist das wiederkehrende Thema der Präsentation. Der FLkey folgt und steuert FL Studios sich wandelnde Oberfläche – von Projektorganisation über Drum-Programmierung und Mixing bis hin zur Synth-Navigation – und positioniert sich als hybrides Zentrum für Programmierung und Performance. Hardware-Feedback, flexible Custom-Modes und präzises Plugin-Mapping werden als Wege gezeigt, den kreativen Flow ungestört zu halten.
Auch das Sounddesign profitiert: Nutzer können Plugin-Makros, Velocity-Layering und Echtzeit-Parameteränderungen nutzen. Ob beim Durchstöbern von Flex-Presets oder beim Formen von Drums mit Transmitter – der FLkey erweitert das haptische Erlebnis und macht komplexe Vorgänge direkter und musikalischer.
Producer Edition im Bundle: Smarter Einstieg
Ein praktischer Bonus zum Schluss: Jeder FLkey wird jetzt mit sechs Monaten FL Studio Producer Edition ausgeliefert. Das bietet nicht nur Einsteigern sofortigen Zugang zu den neuesten DAW-Features, sondern macht den FLkey auch für bestehende Nutzer attraktiv, die FL Studio 26 samt dedizierter Hardware erleben möchten.

"Der FL Key wird mit sechs Monaten FL Studio Producer Edition im Bundle geliefert."
© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
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