Novation Play: Nahtlose Klangarchitektur mit dem Launchkey MK4

3. Oktober 2025

LYRA

Novation Play: Nahtlose Klangarchitektur mit dem Launchkey MK4

Novations neueste Entwicklung, Play, ist ein virtuelles Instrument, das die Lücke zwischen taktilem Hardware-Feeling und flexibler Software schließen soll. Exklusiv für den Launchkey MK4 konzipiert, läuft Play sowohl als eigenständige App als auch als Plugin und verspricht sofortige Inspiration sowie direkte Kontrolle. Mit einem Sound-Fundus, der aus ikonischen Synthesizern stammt, und einem Workflow, der eng mit den Encodern und Pads des Launchkey verzahnt ist, positioniert sich Novation Play als kreativer Katalysator für Produzenten und Performer. In diesem Walkthrough zeigt Novation, wie Plays Architektur und Hardware-Mapping die Musikproduktion von der Beat-Erstellung bis zum Sounddesign vereinfachen können.

Play trifft Launchkey: Integration von Grund auf

Novation Play wird als Software-Instrument vorgestellt, das speziell für den Launchkey MK4 entwickelt wurde und einen Workflow bietet, der sowohl unmittelbar als auch instrumentenähnlich wirkt. Im Video wird betont, dass Play sowohl als eigenständige Desktop-Anwendung als auch als Plugin innerhalb einer beliebigen DAW funktioniert, was Flexibilität für verschiedene Produktionsumgebungen schafft. Diese Dualität ist entscheidend für Nutzer, die nahtlos zwischen Ideenskizzen und vollständigen Arrangements wechseln möchten.

Beim Starten von Play im Standalone-Modus werden die Hardware-Bedienelemente des Launchkey automatisch gemappt, sodass keine umständliche Einrichtung nötig ist und der Nutzer direkt in die Klangerkundung eintauchen kann. Die Browser-Oberfläche ist prominent platziert und erleichtert das Durchstöbern der verfügbaren Sounds. Diese enge Integration minimiert Menü-Tiefen und maximiert den kreativen Zugriff – ein Markenzeichen von Novations Ansatz für hybride Workflows.


Kuratiertes Sound-Lexikon: Presets aus Synth-Legenden

Das Klangarsenal von Play besteht aus über 80 Presets, die von legendären Synthesizern wie dem Novation Peak, Bass Station II, Nova, Sequential Prophet 6, Prophet Rev 2 und Oberheim OB-6 gesampelt wurden. Im Video wird die Bandbreite dieser Sammlung demonstriert, mit Kategorien von Leads, Bässen, Pads, Keys, Soundeffekten bis hin zu einer eigenen Drum-Library. Diese kuratierte Auswahl soll sofortigen Zugriff auf klassische und moderne Klangfarben bieten, ohne dass tiefgehende Synthese-Kenntnisse nötig sind.

Das Browsen durch die Presets ist effizient gestaltet, die Sounds sind übersichtlich organisiert und lassen sich schnell ausprobieren und auswählen. Novation legt hier Wert auf Qualität und Vielfalt, damit Nutzer für jedes Genre und jede Stimmung inspirierende Klänge finden. Die Integration von Drums neben melodischen Presets erweitert die Vielseitigkeit von Play zusätzlich – ideal für Beatmaking und komplette Songproduktionen.


Performance-Makros und Effekte: Klanggestaltung in Echtzeit

Jedes Preset in Play verfügt über acht Makro-Regler, die direkt auf die Encoder des Launchkey gemappt sind und sofortige, haptische Kontrolle ermöglichen. Die ersten sechs Makros sind bei allen Presets gleich belegt und bieten schnellen Zugriff auf Hüllkurven- und Filterparameter – essenziell für Live-Sounddesign. Die beiden letzten Makros sind jeweils individuell auf das Preset zugeschnitten und erlauben gezielte Eingriffe in den Charakter des gewählten Sounds.

Globale Effekte wie Reverb, Delay und ein Kompressor stehen für jeden Sound bereit und lassen sich über eigene Regler schnell anpassen. Die farbigen Pads des Launchkey lösen vier kreative Effekte aus – Chorus, Cassette, Spinner und Freeze – die live für zusätzliche Textur und Bewegung sorgen. Dieses Setup lädt dazu ein, beim Spielen mit Sounddesign zu experimentieren und spontane Veränderungen sowie dynamische Performances einzufangen.

Das Video betont, dass diese Performance-Tools nicht nur für statische Anpassungen gedacht sind, sondern direkt mit dem MIDI-Clip aufgezeichnet und automatisiert werden können. Makro-Änderungen während des Spielens werden mit aufgenommen und fließen so in das musikalische Arrangement ein. Dieser Workflow verwischt die Grenze zwischen Sounddesign und Performance und entspricht Novations Philosophie des kreativen, händischen Arbeitens.

Die letzten beiden Makro-Regler sind pro Preset individuell belegt und ermöglichen es, spezifische Aspekte des gewählten Sounds zu…

© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)

DAW-Integration: Vom Entwurf zum Track

Die Integration von Novation Play in DAWs – insbesondere in das mitgelieferte Ableton Live Lite – wird als zentrale Stärke hervorgehoben. Im Walkthrough wird gezeigt, wie ein Beat gebaut wird: Drum-Presets werden durchstöbert, Pitch, Gain und Pan für einzelne Pads angepasst und Performances direkt in die DAW aufgenommen. Diese Steuerungstiefe ermöglicht nuanciertes Beat-Programming und unmittelbares Feedback.

Der Workflow setzt sich bei melodischen Elementen fort: Nutzer wählen Bass- und Keys-Presets aus, formen sie über Makros und nutzen Funktionen wie den Chord-Map-Modus für Ein-Finger-Akkorde. Der Arpeggiator des Launchkey erweitert die kreativen Möglichkeiten, während der DAW-Modus das Starten und Aufnehmen von Clips in Echtzeit erlaubt. Das Ergebnis ist ein eng verzahntes System, in dem Hardware und Software komplexe Arrangements mit minimalem Aufwand ermöglichen.


Sofortige Inspiration, exklusiver Zugang

Es ist eine wirklich intuitive Möglichkeit, schnell Sounds für deinen Track zu finden und sich auf das Musikmachen zu konzentrieren.

© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)

Novation Play wird als Werkzeug für unmittelbare Kreativität positioniert, mit dem Nutzer schnell passende Sounds finden und formen können. Das Video hebt den intuitiven Workflow hervor, bei dem Soundfindung und Performance eng miteinander verbunden sind und Barrieren zwischen Inspiration und Umsetzung abgebaut werden.

Play ist exklusiv für Launchkey MK4-Besitzer erhältlich und wird über das Novation-Konto bereitgestellt – ein klares Plus für das Hardware-Ökosystem. Während der Walkthrough einen flüssigen und inspirierenden Workflow zeigt, bleibt offen, wie sich Play in anspruchsvolleren oder ungewöhnlichen Setups schlägt – eine Frage für zukünftige Praxistests.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/novation-play-seamless-soundcraft-with-launchkey-mk4/
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