Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Polyrex: Juno-Vibes, kein Schnickschnack

23. Juli 2026

SPARKY

Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Polyrex: Juno-Vibes, kein Schnickschnack

Bereit für ein Synth-Flashback ohne Kopfschmerzen? Nu-Trix The Synth Guy checkt Polyrex von SuperKeys (Safari Audio) – ein Software-Biest mit dreckigem Juno-Charme und null Lernkurve. Vergiss endlose Menüs – alles ist direkt, knackig und bereit für den Club. Egal ob du auf klassische 80er-Sounds oder Bass stehst, der das Studio zum Beben bringt: Nu-Trix schneidet durch das Blabla und liefert ehrliche Sounds und Meinungen. Keine Filter-Hausaufgaben, nur rohe Klänge und klare Ansagen.

Juno-Gene, moderne Muskeln

Polyrex trägt seine Juno-Inspiration offen zur Schau und macht daraus kein Geheimnis. Nu-Trix The Synth Guy verschwendet keine Zeit – direkt rein ins Interface, keine Geschichtsstunde, nur ein kurzer Hinweis auf die Pedal-Wurzeln von Safari Audio, bevor es direkt zum Synth geht. Der erste Eindruck? Hier geht’s um Einfachheit. Das ist kein verschachtelter Softsynth, für den man einen Doktortitel braucht – alles ist übersichtlich, klar beschriftet und sofort drehbar.

Du bekommst sofort Zugriff auf die wichtigsten Bausteine: Square, Saw, Sub und Noise, genau da, wo du sie brauchst. Wenn du auf tiefe Menüs oder endlose Modulationsmöglichkeiten stehst, bist du im falschen Rave-Bunker. Aber wenn du in Sekunden 80er-Sounds raushauen willst, ist Polyrex quasi ein Klang-Toaster – MIDI rein, heißer Synth raus. Nu-Trix’ Stil passt perfekt: schnell, pragmatisch und auf das konzentriert, was wirklich Krach macht.

Polyrex ist ein Synthesizer, der stark von der Juno-Ära inspiriert ist, das ist ziemlich offensichtlich.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Oszillatoren mit Ansage

Es gibt nur eine Hüllkurve, standardmäßig ist es die Lautstärke-Hüllkurve, aber du kannst auch in den Gate-Modus wechseln.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Die Oszillatoren liefern genau das, was man von einer Juno-Hommage erwartet, aber mit genug Flexibilität für eigene Spielereien. Saw, Square und Sub lassen sich mischen, dazu gibt’s Noise für dreckigere Texturen. Pulsweitenmodulation gibt’s nur für die Square-Wave – wie es sich gehört – gesteuert von einem einzigen LFO, der mehrere Aufgaben übernimmt. Detune zwischen den Hauptwellen gibt’s nicht (die sind immer gestimmt), also keine Akkord-Stacks, aber dafür ein fetter, geschlossener Sound.

Die Hüllkurven sind aufs Wesentliche reduziert, aber effektiv. Es gibt nur eine Envelope, aber du kannst zwischen klassischer Amp-Formung und Gate-Modus für knackiges An/Aus umschalten. Willst du eine Filterhüllkurve, während der Amp laut bleibt? Kein Problem. Klassischer Workflow, und Nu-Trix weist auf die gleichen Eigenheiten hin, die man von Vintage-Kisten kennt. Das ist kein Synth für Menü-Taucher – einfach drehen, spielen und den Sound sprechen lassen.

Effekte: Sofort Glanz, kein Gefummel

Wer seine Synths trocken mag, wird mit Polyrex schon glücklich – aber sobald die eingebauten Effekte aktiviert sind, wird’s sofort breit und fett. Chorus gibt’s in zwei Varianten – stapelbar für diesen klassischen, satten Stereo-Sound. Nu-Trix steht besonders auf den zweiten Chorus-Modus, der richtig breit und cremig wird – perfekt für große Pads oder aggressive Bässe.

Delay und Reverb sind ebenfalls am Start, simpel und wirkungsvoll. Delay kann zum Tempo synchronisiert werden oder frei laufen, der Reverb gibt genau genug Raum, ohne alles zu ersäufen. Hier gibt’s nichts, worüber man stolpern könnte – einfach Atmosphäre auf Knopfdruck. Wer alle Parameter im Detail sehen will, muss das Video schauen; Worte können die Fülle dieser Chorus-Sounds kaum einfangen.

Ich mag den zweiten Chorus, er klingt breit, langsam und einfach gut.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Sound-Demos: Bass, der zuschlägt

Die sind einfach fett und riesig und haben eine sehr runde und schöne Präsenz.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Hier zeigt Polyrex, was er kann – Nu-Trix jagt durch eine Reihe von Sound-Demos, und die Bass-Presets sind echte Monster. Die Kombi aus Sub, Unison und fettem Chorus liefert einen Bass, der dir die Wohnung aus dem Mietvertrag spielt. Dank Poly/Mono-Modi kannst du von satten Sechsstimm-Akkorden zu bissigen Mono-Leads mit einem Klick wechseln.

Auch bei den Presets gibt’s Abwechslung: von klassischen Juno-Sweeps bis zu modernen, noisigen Texturen. Den vollen Punch gibt’s nur im Video – Worte können die Wucht dieser breiten, chorlastigen Bässe nicht beschreiben. Wer nach Sounds sucht, die direkt aus der Kiste knallen, bekommt mit Polyrex eine echte Straßenwaffe.

Fazit: Schnell, dreckig und herrlich 80s

Nu-Trix bringt’s auf den Punkt: Polyrex ist ein unkomplizierter, sofort befriedigender Synth für alle, die Vintage-Sounds wollen, ohne sich zu verlieren. Einfach, druckvoll und mit den richtigen Features – genug, um kreativ zu werden, aber nicht zu viel, um zu überfordern. Wer große Bässe und 80s-Glanz in Sekunden will, liegt hier richtig. Weniger ist manchmal einfach mehr.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/nu-trix-the-synth-guy-unleashes-polyrex-juno-vibes-no-fuss/
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