Nu-Trix The Synth Guy taucht in Filterverse ein: Kein Filter-Plugin für Omas Wohnzimmer

31. Dezember 2025

SPARKY

Nu-Trix The Synth Guy taucht in Filterverse ein: Kein Filter-Plugin für Omas Wohnzimmer

Nu-Trix The Synth Guy ist zurück – diesmal taut er im eiskalten Montreal auf, um Polyverses Filterverse auf Herz und Nieren zu prüfen. Vergiss alles, was du über Filter-Plugins zu wissen glaubst: Dieses Teil ist eine echte Klangwaffe, randvoll mit Synth-Features, verrücktem Routing und Modulation bis zum Abwinken. Nu-Trix setzt auf praxisnahe Demos und keine Marketing-Floskeln. Wer ein Plugin sucht, das Drums in mutierte Breakbeats und Synth-Riffs in dronende Klangwände verwandelt, sollte jetzt weiterlesen. Das hier ist kein gewöhnlicher Filter – das ist ein Rave-Bunker im VST-Format.

Filterverse: Filter auf Steroiden

Nu-Trix The Synth Guy verliert keine Zeit – nach einem kurzen Kommentar über Montreals arktische Temperaturen stürzt er sich direkt auf Polyverses Filterverse. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es sei nur ein weiteres Filter-Plugin, aber das wäre, als würde man ein Modularsystem als „schicke Lärm-Kiste“ abtun. Filterverse bietet weit mehr als nur Standard-Lowpass und Highpass. Es ist ein Universalfilter, klar, aber mit so vielen Routing- und Synthese-Tricks, dass selbst deine DAW ins Schwitzen kommt.

Was Filterverse besonders macht, ist die Fähigkeit, sich von einem Filter-Spielplatz in einen vollwertigen Synthesizer zu verwandeln. Nu-Trix betont, dass die Magie in der Kombination der Module liegt. Hier werden nicht einfach Filter gestapelt – man baut sich einen klanglichen Frankenstein, und das Ergebnis kann so subtil oder abgefahren sein, wie man will. Das ist nicht einfach ein Filter; das ist das Filterverse, und es wird wild.

Es kann sogar ein eigener Synthesizer für sich sein.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Routing-Chaos und Modulationswahnsinn

Du hast hier eine sehr coole Liste, und sie erklären, wenn du hier bewegst, was es macht und wie du es benutzt.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Das Interface wirkt täuschend simpel, aber lass dich nicht beirren – unter der Haube tobt ein Toaster-Kampf. Es gibt drei identische Einheiten, die jeweils ein anderer Filter- oder Effekt-Typ sein können, und du kannst sie in Serie, parallel oder hybrid verschalten. Swiss Army Knife-Filter in einen Evil-Filter und dann alles durch die Brickwall? Kein Problem. Jede Einheit hat eigenen Dry/Wet- und Drive-Regler, damit du genau die richtige Portion Dreck oder Feinschliff bekommst.

Nu-Trix erkundet die Filtertypen: von klassischen Brot-und-Butter-Filtern bis zu verzerrten, fetten und sogar Vokal-Filtern, die deine Drums wie einen nuschelnden Nachbarn klingen lassen. Es gibt mehr als nur Filter – Comb-Filter, Flanger, Chorus und sogar Cabinet-Simulation. Das Plugin-Menü ist ein Rave-Bunker voller Optionen, und der Spaß beginnt erst richtig, wenn du anfängst, alles zu modulieren.

Modulation ist das absolute Highlight von Filterverse. Envelope Follower, Sequencer, Randomizer und mehr – alles lässt sich auf nahezu jeden Parameter routen. Nu-Trix zeigt, wie man damit rhythmische Bewegungen oder komplettes Chaos erzeugt. Wer von statischen Sounds gelangweilt ist, findet hier seinen Spielplatz.

Drums, Riffs und Klangzerstörung

Nu-Trix bleibt nicht bei der Theorie – er jagt Drums und Synth-Riffs durch Filterverse, um zu zeigen, was das Plugin wirklich kann. Der Drumloop wird mit Phasentricks, rhythmischer Modulation und Filtertypen von smooth bis böse zerlegt. Mit den Dry/Wet-Reglern kann man das Chaos zähmen oder es für echten Breakbeat-Wahnsinn laufen lassen.

Beim Umschalten auf ein simples Synth-Riff verwandelt Filterverse dieses in eine massive, animierte Klanglandschaft. Der eingebaute Oszillator und das Pitch-Tracking machen aus einer schlichten Melodie ein echtes Synth-Monster. Wer wissen will, wie das wirklich klingt, sollte sich das Video anschauen – Worte können nicht beschreiben, wie Filterverse dein Audio zerlegt und wieder ausspuckt.

Was wir haben, ist der Oszillator, der eine eigene Klangquelle ist, und dieser wird durch das Pitch-Tracking gesteuert.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Drones, Echtzeitkontrolle und Modular-Feeling

Das ist auch irgendwie ein modularer Synthesizer, wenn du willst, also ist das Filterverse viel mehr als nur ein Universum von Filtern – es…

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Filterverse kann nicht nur rhythmisch – es ist auch eine Drone-Maschine. Nu-Trix zeigt, wie man Oszillatoren stapelt und Pitch- sowie Envelope-Follower nutzt, um sich entwickelnde, dronige Texturen zu bauen, bei denen Ambient-Produzenten neidisch werden. Das Plugin folgt deinem Audio oder MIDI und erlaubt es, Drones in Echtzeit zu formen.

Der modulare Geist ist hier allgegenwärtig: Modulatoren lassen sich auf alles patchen, Oszillatoren schichten, sogar MIDI und CV können das Ganze steuern. Egal ob Klangwand oder subtile Bewegung – Filterverse liefert die Tools für Experimente. Ein Sounddesigner-Spielplatz, dessen Grenzen nur durch Geduld (und vielleicht die CPU) gesetzt werden.

Filterverse: Der kreative Spielplatz

Nu-Trix fasst zusammen: Filterverse ist ein kreativer Spielplatz, der weit über das Filtern hinausgeht. Synth, Modular-Patchbay und Chaos-Engine in einem. Wer seine Sounddesigns in neue Sphären schießen will – oder einfach ein Plugin sucht, das tritt wie ein besoffenes Pferd – sollte Filterverse ausprobieren. Aber ehrlich: Das Video ist voll von Klangwahnsinn, den man einfach selbst hören muss.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/nu-trix-the-synth-guy-dives-into-filterverse-not-your-nans-filter-plugin/
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