Der Polyend Play Plus hat mit seinem DIRT-Synth-Engine eine ordentliche Portion Chaos abbekommen – und Nu-Trix The Synth Guy taucht direkt in den Dreck. Das hier ist nicht Omas subtraktiver Synth – das ist ein lärmendes Biest, das nach dreckigen Basslines und messerscharfen Leads schreit. Nu-Trix bringt seinen typischen Deep-Dive-Stil und zeigt jede raue Kante und jede verzogene Welle. Wer unberechenbare Klanglandschaften sucht oder einfach sehen will, wie ein Synth-Engine an seine Grenzen getrieben wird, bekommt hier puren Bunker-Treibstoff. Das volle Erlebnis? Gibt’s nur im Video – Worte werden diesen dreckigen Growls nicht gerecht.

6. Juni 2026
SPARKY
Nu-Trix The Synth Guy wird schmutzig: Polyend Play Plus DIRT Engine im Test
DIRT: Kein gewöhnlicher Subtraktiv-Synth
Polyends DIRT-Engine ist nicht hier, um brav zu sein – sie mischt klassische subtraktive Techniken mit einer herrlich rauen Kante. Nu-Trix macht gleich zu Beginn klar: Wer es sauber will, ist hier falsch. Hier geht’s um Sounds, die knurren, surren und beißen – genau das, was man von einer Engine erwartet, die ihren Dreck offen zur Schau trägt.
DIRT bringt frischen Wind in den Play Plus und scheut sich nicht vor Krawall. Klar, die Engine kann auch sanft, wenn man sie darum bittet, aber die Magie liegt im Chaos. Nu-Trix’ Deep-Dive-Ansatz passt hier perfekt und liefert genau genug Kontext, bevor er in die rohen, kompromisslosen Texturen eintaucht, die DIRT von den anderen Polyend-Engines abheben.

"So there's what you have from a normal analog subtractive synthesizer, the basic stuff that you expect. And then you have the DIRT part."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Oszillatoren, Modulation & Shaper: Dreck in drei Gängen
Die Oszillator-Sektion ist klassisch – mit Twist. Es gibt den Hauptoszillator, aber der Submix sorgt für den nötigen Tiefbass – Keller-Bass, der die Zähne klappern lässt. Kein Detune-Wahnsinn, sondern dicke Schichten dank wählbarer Subtypen und Noise-Optionen. Die Noise-Regler mischen Pink- und White-Noise dazu – perfekt, wenn der Track noch mehr Dreck braucht.
Die Modulation ist simpel, aber effektiv. Es gibt Envelope- und LFO-Optionen, wenn auch mit Macken – eine vollständige Mod-Matrix wie bei anderen Polyend-Engines sucht man vergeblich. Der eigentliche Star ist der Shaper, der den Sound von knackig bis total zerstört bringt. Mit Optionen wie Fuzz, Rectify, Bit Brush und Redux geht’s hier nur um Zerstörung und Charakter. Wer Subtilität sucht, kann weitergehen. Wer will, dass sein Synth wie ein Toaster-Fight klingt, ist hier richtig.
Patch-Parade: Von Keller-Bass bis Klang-Chaos

"It's a weird type of sound but it's the noisy. That's the dirt."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix redet nicht nur – er liefert eine Parade an Patches, die die Bandbreite von DIRT zeigen. Kicks, die auch als Bass taugen, Bells mit Attitüde und Hi-Hats, als wären sie aus kaputten Schaltkreisen gebaut. Ein nasal Lead, das durch jeden Mix schneidet, und ein 3D-Bass, so dick wie eine Lagerhallenwand.
Das ist kein One-Trick-Pony. Die Engine kann klassische Drums genauso wie unberechenbare, lärmende Leads. Jeder Patch erinnert daran: DIRT ist zum Grenzen sprengen und stilvollem Zerstören da. Wer sichere Presets sucht, ist hier falsch; wer Überraschungen will, ist im richtigen Rave-Bunker.
Modulationswahnsinn: Routing für Mutige
Wer tiefer gräbt, findet Modulations- und Routing-Optionen, mit denen sich Sounds bis zur Unkenntlichkeit verbiegen lassen. Nu-Trix weist auf die Macken der Engine hin: Nicht jedes Mod-Ziel ist verfügbar, was Tweak-Freaks nerven könnte. Was es gibt, ist aber mächtig – Envelope- und LFO-Optionen, die verzerren, biegen und sättigen. Der Shaper kann vor oder nach dem Filter geroutet werden und öffnet alles von subtiler Crunchiness bis hin zu kompletter Audio-Zerstörung.
Es gibt ein bisschen Rant über die inkonsistente Mod-Matrix bei Polyend – und ehrlich, er hat recht. Trotzdem: DIRT’s Routing erlaubt Sounds voller Attitüde und ohne Kompromisse. Ein Spielplatz für Sounddesigner, die es unberechenbar mögen und keine Angst vor scharfen Kanten haben.

"There is no mod matrix in this one. Which is sometimes... something that I don't really understand."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Sehen. Hören. Erleben: Das DIRT-Gefühl
Mit Worten kommt man bei einer Engine wie DIRT nur bedingt weiter. Nu-Trix’ Live-Demos und Soundbeispiele lassen den Synth erst richtig leben – das muss man hören. Wer jedes Knurren, Stampfen und Quietschen mitkriegen will, sollte das Video schauen. Glaubt mir, eure Lautsprecher werden es euch danken (oder hassen).
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/Nu-trix
Links von Nu-trix:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen


