OXI Instruments E16: Präzise MIDI-Kontrolle für das moderne Hybrid-Setup

4. Dezember 2025

LYRA

OXI Instruments E16: Präzise MIDI-Kontrolle für das moderne Hybrid-Setup

OXI Instruments wagt mit dem E16 den Schritt in die Welt der Performance-MIDI-Controller – ein Gerät für Musiker:innen, die sowohl Ausdrucksstärke als auch effiziente Workflows verlangen. Im offiziellen Walkthrough zeigt OXI, wie die 16 Metall-Encoder, LED-Feedback und die tiefgehenden Mapping-Fähigkeiten des E16 zum Steuerzentrum jedes hybriden Setups werden. Im Fokus stehen das Szenensystem, Gruppierungen, Snapshots und die nahtlose Integration in komplexe Hardware-Umgebungen. Wie immer bei OXI steht der direkte, haptische Zugriff im Vordergrund – unterstützt von einer leistungsstarken App für alle, die noch tiefer eintauchen möchten.

Vorstellung des E16: Ein neuer Standard für ausdrucksstarke MIDI-Kontrolle

OXI Instruments präsentiert den E16 als performanceorientierten MIDI-Controller, entwickelt für Musiker:innen, die Präzision und Ausdruck in ihren Setups suchen. Das Video beginnt mit einem klaren Statement zur Designphilosophie: Der E16 soll ein kreatives Kraftpaket sein, das Intuition und Performance vereint. Hier handelt es sich nicht um eine weitere MIDI-Kiste – der E16 will das zentrale Nervensystem deines elektronischen Setups werden, egal ob im Studio oder auf der Bühne.

Das robuste Aluminium-Unibody-Gehäuse und die 16 endlosen Metall-Encoder stehen für Langlebigkeit und ein präzises, haptisches Spielgefühl. Die Herangehensweise von OXI ist klar: Jede Funktion ist mit nur einer Shift-Taste erreichbar, der Workflow bleibt minimal und direkt. Das Gerät ist als Multi-Szenen-Controller konzipiert, mit dem sich alle MIDI-fähigen Instrumente zentral steuern lassen – ganz ohne Menü-Wirrwarr oder umständliche Einrichtung.

Wir haben den E16 mit größter Sorgfalt entwickelt, 16 endlose Metall-Encoder mit LED-Ringen, alles in einem robusten Aluminium-Unibody.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Hardware-Highlights: Encoder, LEDs und Mapping-Power

Im Zentrum des E16 stehen seine 16 hochwertigen endlosen Encoder, jeweils mit konfigurierbaren LED-Ringen für sofortiges visuelles Feedback. Diese Regler sind keine generischen Knöpfe – sie sind auf Präzision ausgelegt, unterstützen jeweils zwei Mapping-Ziele sowie eine Druckfunktion und ermöglichen so dichte Steuerungs-Layouts ohne Verwirrung. Das helle, gestochen scharfe Display sorgt dafür, dass man stets den Überblick behält – besonders wichtig bei komplexen Mappings oder Live-Performances.

Das Zuweisen von Parametern ist unkompliziert: Encoder halten und Shift drücken, schon gelangt man ins Edit-Menü und kann MIDI-CC-Nummern, Kanäle und Ausgänge (USB, klassisches MIDI oder Bluetooth) festlegen. Die minimal gehaltene Menüstruktur garantiert, dass man nie mehr als einen Tastendruck von tiefgehenden Einstellungen entfernt ist. Wer lieber grafisch arbeitet, nutzt die OXI-App, die das Mapping und das Management von Instrumentendefinitionen vereinfacht – inklusive Laden fertiger MIDI-CC-Maps oder dem Erstellen eigener Vorlagen.


Szenen, Snapshots und Gruppierung: Kreative Kontrolle entfesselt

Eine Szene enthält 12 Seiten mit jeweils 16 Reglern. Das sind 192 zuweisbare Regler pro Szene.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Das Szenensystem des E16 ist ein echtes Highlight: Nutzer:innen können ihr Setup in 16 Szenen organisieren, jede mit 12 Seiten à 16 Regler – das ergibt bis zu 192 zuweisbare Parameter pro Szene. Szenen lassen sich direkt über die Hauptseite oder via MIDI-Control-Change aufrufen, und jede Szene bietet 16 Presets zum sofortigen Abrufen komplexer Zustände. Diese Struktur eignet sich perfekt für Multi-Instrumenten-Setups oder den schnellen Wechsel zwischen Performance-Konfigurationen.

Mit Gruppierung und Snapshots geht der E16 weit über herkömmliche MIDI-Controller hinaus. Die Gruppierung erlaubt es, mehrere Encoder zu verlinken, sodass ein Master-Regler mehrere Parameter gleichzeitig steuert – etwa Lautstärken, Effekte oder beliebige gemappte Ziele. Polarität und Intensität der einzelnen Gruppenmitglieder lassen sich anpassen, was kreative Fades oder Invertierungen ermöglicht. Snapshots erlauben das Morphen zwischen zwei Zuständen einer Seite – ideal für Übergänge oder das Erkunden neuer Klangtexturen. Die Aufnahmefunktion zeichnet Bewegungen der Encoder unabhängig voneinander auf und erzeugt so unsynchronisierte, organische Modulationsschleifen für lebendige Klangverläufe.

Praxiseinsatz: Der E16 im Setup-Alltag

Im Video wird demonstriert, wie der E16 zum Herzstück eines Hardware-Setups wird – exemplarisch am Mapping wichtiger Parameter eines Elektron Syntakt über mehrere Tracks. Indem Lieblings-Parameter auf einer Seite zusammengefasst werden, entfällt das Menü-Gewühle und man erhält sofortigen, haptischen Zugriff. Gruppierung und Snapshots erleichtern den Performance-Alltag zusätzlich und ermöglichen komplexe Übergänge sowie dynamische Veränderungen mit minimalem Aufwand. Das spart nicht nur Zeit, sondern fördert auch kreatives Experimentieren – ob live oder im Studio.


Mehr als MIDI: E16 und das OXI-App-Ökosystem

Der E16 funktioniert zwar komplett eigenständig, doch in Kombination mit der OXI-App eröffnet sich noch mehr Flexibilität. Die App erkennt den E16 automatisch, erleichtert Firmware-Updates und bietet eine grafische Umgebung zum Erstellen und Verwalten von Synth-Definitionen und Control-Maps. Setups können bequem am Computer vorbereitet und in den E16 importiert werden – ideal für komplexe Rigs. Dieses Zusammenspiel aus Hardware und Software fördert die Neugier und verschiebt die Grenzen klassischer MIDI-Steuerung – für neue Wege in Performance und Sounddesign.

Wenn du Mapping, Gruppierung, Snapshots und Aufnahme kombinierst, erkennst du das volle Ausdruckspotenzial des E16.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/oxi-instruments-e16-precision-midi-control-for-the-modern-hybrid-rig/
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