OXI Instruments: Ein modulares Kraftpaket – E16, One MKII und Coral im Zusammenspiel

11. Dezember 2025

LYRA

OXI Instruments: Ein modulares Kraftpaket – E16, One MKII und Coral im Zusammenspiel

OXI Instruments treibt die Grenzen hybrider Hardware weiter voran und zeigt in dieser offiziellen Demonstration, wie sich der E16-Controller, der One MKII-Sequencer und das Coral-Polyphonie-Eurorack-Modul zu einem eng verzahnten Ökosystem verbinden lassen. Im Fokus steht der Workflow: Direktes Mapping, fließende Übergänge und ein controllerbasierter Ansatz, der spontanes Performen und sich entwickelnde Klanglandschaften ermöglicht. Die OXI-Crew illustriert, wie diese Geräte gemappt und sequenziert werden, sodass sie als ein einziges, ausdrucksstarkes Instrument funktionieren – mit direkter Kontrolle über mehrere Stimmen und tiefgreifende Klangformung. Wer auf modulare Kontrolle, digitale Flexibilität und Performance-Makros steht, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick in OXIs Vision moderner Elektronik-Rigs.

Das OXI-Ökosystem: Kohäsion in Aktion

Das Video startet mit einer klaren Mission: Es soll gezeigt werden, wie sich der OXI E16-Controller, der One MKII-Sequencer und das Coral-Modul zu einem einzigen, performancebereiten Ökosystem vereinen lassen. Das Setup ist dabei ebenso einfach wie leistungsstark – MIDI geht vom One MKII in den E16, der wiederum die Kontrolle an das Coral-Modul weitergibt, OXIs polyphones und multitimbrales Eurorack-Modul. Diese Konfiguration maximiert die praktische Kontrolle und Sequenzierungstiefe und unterstreicht OXI Instruments’ Philosophie, ihre Geräte zum zentralen Gehirn hybrider Setups zu machen.

Der Moderator führt methodisch durch das Initial-Setup, weist vier Spuren des One MKII verschiedenen MIDI-Kanälen zu, die jeweils einer eigenen Stimme im Coral entsprechen. Der Ablauf ist strukturiert, mit Fokus auf MIDI-Routing und Kanalzuweisung, sodass alle Systemteile nahtlos kommunizieren. Das Coral wird zurückgesetzt und für den Empfang auf den richtigen Kanälen konfiguriert – die Grundlage für einen flexiblen und robusten multitimbralen Workflow.

Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du das volle Oxy-Ökosystem nutzen kannst.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Direktes Mapping: Filter, Pegel, Makros und mehr

Aber mit dem E16 wird das Leben leichter.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Eine der Stärken dieses Setups ist das direkte Mapping der Coral-Parameter auf die E16-Encoder – so entfällt das ständige Eintauchen ins Coral-Panel für jede Feinjustierung. Im Video wird gezeigt, wie jeder E16-Regler einem bestimmten Parameter zugeordnet werden kann – Filter-Cutoff, Hüllkurve, Pegel, Reverb-Send – und das pro Stimme, sowohl über das Hardware-Interface als auch über die OXI-App. Dieser Mapping-Workflow ist auf Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit ausgelegt und ermöglicht es Performern, den Sound in Echtzeit zu formen, ohne sich durch Menüs zu hangeln.

Das Mapping wird sowohl manuell am E16 als auch über die OXI-App demonstriert, die Massen-Zuweisungen beschleunigt und Parameter-Layouts visualisiert. Die Flexibilität, jeden Coral-Parameter jedem Encoder zuzuweisen und die Steuerung nach Spur oder Sounddesign-Tiefe zu organisieren, unterstreicht die Rolle des E16 als Performance-Makro-Oberfläche. Dieser Hands-on-Ansatz ist zentral für OXIs Ethos: Komplexe digitale Architekturen sollen unmittelbar und spielbar wirken.

Fließende Übergänge und sich entwickelnde Klanglandschaften

Mit dem eingerichteten Mapping ermöglicht die Integration von Sequencer, Controller und Synth-Modul nahtlose musikalische Übergänge. Das Video hebt hervor, wie Performer zwischen Abschnitten wechseln, Töne im Handumdrehen anpassen und sich entwickelnde Texturen erschaffen können, ohne den Performance-Flow zu unterbrechen. Das Szenen- und Seitensystem des E16 erlaubt es, Steuerungen für verschiedene Spuren, Instrumente oder Sounddesign-Ebenen zu gruppieren und unterstützt sowohl globale als auch stimmenspezifische Manipulationen.

Der Moderator demonstriert das Umschalten zwischen Seiten für globale oder detaillierte Kontrolle und betont die Möglichkeit, das Interface auf die Bedürfnisse einer bestimmten Performance oder Komposition zuzuschneiden. Diese Architektur unterstützt sowohl schnelle, grobe Änderungen als auch tiefgehende, stimmenspezifische Edits und eignet sich damit für Live-Improvisation ebenso wie für Sounddesign im Studio.

Auffällig ist die fehlende Reibung: Übergänge zwischen musikalischen Ideen erfolgen unmittelbar, und der Performer muss nie die Musik stoppen, um Steuerungen neu zu konfigurieren. Hier wurde ein Workflow für Spontaneität geschaffen, in dem die Grenzen zwischen Sequencing, Modulation und Klangformung bewusst verschwimmen.

Sobald du das gemacht hast, ist nur noch deine Vorstellungskraft die Grenze, denn du kannst verschiedene Seiten erstellen und hast 12 pro…

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Controller-getriebene Kreativität: Anwendungsbeispiele und Vielseitigkeit

Es gibt so viele Dinge, die du mit nur diesem kleinen Setup machen kannst.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Das Video schließt mit Beispielen für die Vielseitigkeit dieses controllerbasierten Ansatzes. Mit bis zu 12 Seiten pro Szene und der Möglichkeit, Encoder nach Spur, Instrument oder Funktion zu organisieren, wird der E16 zur dynamischen Schaltzentrale für die Steuerung mehrerer Stimmen und komplexer Sounddesign-Techniken. Der Moderator schlägt Anwendungsszenarien vor, die von globalen Performance-Makros bis hin zu tiefgreifender, stimmenspezifischer Klanggestaltung reichen – alles erreichbar, ohne den musikalischen Fluss zu unterbrechen.

Dieses Setup ist nicht nur technisch integriert, sondern fördert Kreativität. Das demonstrierte OXI-Ökosystem unterstützt einen Workflow, bei dem die Vorstellungskraft die Grenze setzt, nicht das Equipment. Ob für Live-Performance, DAWless-Rigs oder ausgefeilte Studiosessions – die Kombination aus One MKII, E16 und Coral bietet eine überzeugende, intuitive Plattform für moderne elektronische Musiker.

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