OXI Instruments, bekannt für ihre zukunftsweisenden Sequencer-Designs, rückt mit einem fokussierten Tutorial zum Chord Mode des OXI One ins Rampenlicht. Dieses Video bleibt nicht an der Oberfläche – es ist ein praxisnaher Rundgang, wie der Chord Mode sowohl Theorie-Fans als auch absolute Anfänger dazu befähigt, im Handumdrehen komplexe Akkordfolgen zu kreieren. Von Auto-Voicing bis zu User-Chord-Bänken: OXIs Ansatz macht komplexe Harmoniestrukturen zugänglich und in Echtzeit formbar. Wir beleuchten die Architektur, Performance-Tools und kreativen Shortcuts, die den Akkord-Workflow dieses Sequencers ausmachen.

6. Juni 2024
LYRA
OXI Instruments OXI One: Chord Mode entschlüsselt – Ein Workflow-orientierter Deep Dive
Ein Sequencer für alle: OXI Ones Chord Mode enthüllt
OXI Instruments positioniert den OXI One als vielseitigen MIDI/CV-Sequencer, und dieses Tutorial hebt sofort den innovativen Chord Mode hervor. Das Gerät wird als Werkzeug für Nutzer aller Erfahrungsstufen präsentiert, wobei der Chord Mode darauf ausgelegt ist, harmonische Erkundungen schnell und intuitiv zu gestalten. Jeder Step im Chord Mode kann bis zu achtstimmige Akkorde auslösen, und das Grid visualisiert die Skalenstufen, sodass sich Progressionen auch ohne tiefes Theorie-Wissen bauen lassen.
Dieser Ansatz verwandelt den OXI One vom klassischen Step-Sequencer in einen harmonischen Spielplatz. Egal ob einfache Dreiklänge oder abenteuerliche Voicings mit Spannung und Umkehrungen – das System lädt zum Experimentieren ein. Zwei Akkord-Bänke (A und B) erweitern das Spektrum zusätzlich: Bank A konzentriert sich auf zugänglichere Akkorde, Bank B bietet fortgeschrittene, dissonante Varianten für alle, die an die Grenzen gehen wollen.

"You'll be playing cards progressions fast and in a fun inspiring way."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Akkorde im Handumdrehen: Auto-Voicing, Transposition und das Chord Keyboard

"The auto voicing engine is turned on by default which will assign the best possible voicings to every card to get the least voice movement."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Der Workflow des Chord Mode basiert auf Features, die Komposition und Performance gleichermaßen vereinfachen. Die Auto-Voicing-Engine, standardmäßig aktiviert, weist intelligent Voicings zu, um unnötige Stimmbewegungen zu minimieren – so klingen Progressionen stets musikalisch und fließend. Die Transposition erfolgt per einfachem Handgriff: Sequencer-Taste halten, Pad antippen, und schon verschiebt sich die gesamte Progression – ganz ohne Menütiefe.
Das vielleicht auffälligste Interface-Element ist das dedizierte Chord Keyboard. Dieses grid-basierte Layout teilt sich in Performance- und Konfigurationszonen: Akkorde werden nach Grundton ausgelöst und Typ, Voicing sowie Spread lassen sich direkt anpassen. Das Keyboard richtet sich an erfahrene Musiker wie Einsteiger, mit Skalenfilterung und Oktavnavigation inklusive. Selbst deaktivierte Noten werden elegant behandelt und auf den nächsten Skalenton umgeleitet – so bleibt jede Aktion musikalisch und frustfrei.
Step-für-Step-Anpassung: Parameter-Editing für ausdrucksstarke Progressionen
Der Chord Mode des OXI One geht über das reine Auslösen von Akkorden hinaus und erlaubt tiefgreifende Step-Bearbeitung. Hält man ein oder mehrere Pads, öffnet sich eine Parameterseite, auf der Velocity, Oktave, Gate-Länge und Modulation für jeden Step angepasst werden können. So bekommt jeder Akkord in einer Progression seinen eigenen Ausdruck – von subtiler Dynamik bis zu dramatischen Oktavsprüngen.
Die Modulation ist flexibel: Verschiedene CCs können zugewiesen werden, nicht nur das Modwheel – ideal für alle, die externe Synths oder Software einbinden. Das Step Chord Menu erweitert die Kontrolle: Spread (Akkordnoten in höheren Oktaven wiederholen), Akkordtypen von simpel bis komplex wählen und Voicings oder Umkehrungen pro Step setzen. Diese granulare Bearbeitung unterstützt sowohl detailverliebte Komposition als auch spontane Performance-Tweaks.

"You can change velocity, octave, gate and modulation amount by turning the respective encoder."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Kreative Shortcuts: Pick and Place, User Chords & Workflow-Booster

"Oxy remembers the last chord you played and you'll pass it on the step you want."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
OXI Instruments integriert Workflow-Verbesserungen, die den Chord Mode wirklich spaßig und effizient machen. Mit der Pick-and-Place-Methode können Akkorde auf dem Keyboard ausprobiert und direkt auf Steps im Sequencer gelegt werden – ganz ohne Fingerakrobatik oder Menüsuchen. So wird harmonische Erkundung zu einem haptischen, unmittelbaren Prozess.
User-Defined Chords treiben die Individualisierung weiter: Ab Firmware-Version 4 lassen sich Lieblingsakkorde – inklusive Grundton, Typ, Umkehrung und Spread – in speziellen Slots auf der obersten Keyboard-Reihe speichern. Das Speichern oder Löschen erfolgt per einfachem Halten, und diese User Chords verhalten sich wie alle anderen: Sie lassen sich arpeggieren, sequenzieren und jederzeit abrufen. So entsteht eine persönliche Harmonie-Bibliothek, die sofort in jedem Projekt verfügbar ist.
Global Chord Menu: Die Sequenz als Ganzes formen
Wer seine gesamte Sequenz auf einen Schlag formen will, findet im Global Chord Menu ein mächtiges Werkzeug. Über das Halten des Step-Chord-Buttons im Keyboard-View öffnet sich ein Menü mit vier Parametern – Spread, Typ, Voicing und Bass – die global auf die Sequenz wirken. Spread erhöht die Stimmenzahl pro Akkord, Typ und Voicing können die Akkorde Schritt für Schritt verschieben und so harmonische Texturen entstehen lassen.
Der Bass-Parameter fügt jeder Akkord-Note eine tiefe Oktave hinzu und achtet dabei intelligent auf das Acht-Noten-Limit der Polyphonie. Diese globalen Steuerungen erlauben es, das harmonische Gesamtbild einer Sequenz in Echtzeit zu verändern – von subtilen Verschiebungen bis zu dramatischen Transformationen. Ein passendes Finale für einen Modus, der auf Direktheit und Tiefe ausgelegt ist und Nutzer dazu einlädt, komplexe Klanglandschaften zu erforschen, ohne sich in Menüs zu verlieren.
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