Patrick Breen checkt Fender Studio Pro: Hat dieses DAW wirklich Wumms?

15. April 2026

RILEY

Patrick Breen checkt Fender Studio Pro: Hat dieses DAW wirklich Wumms?

Fender ist jetzt auch im DAW-Game – und Patrick Breen schaut ganz genau hin, ob sie mehr mitbringen als nur ein paar alte Amps und eine Gitarre. In diesem Video nimmt Patrick das frisch umgebrandete Fender Studio Pro auseinander, testet die Gitarren- und Bass-Plugins, die Splice-Integration und all die neuen Features, die Beatmaker und Produzenten anfixen könnten. Du fragst dich, ob dieses DAW nur was für Gitarrenfreaks ist oder ob es wirklich mit den Großen wie Logic und Ableton mithalten kann? Patrick liefert die ehrlichen Antworten. Kopfhörer auf, Bier auf – dieses Review hat mehr Überraschungen als eine nächtliche Plattenkiste.

Fenders DAW-Debüt: Mehr als nur ein neuer Anstrich

Fender ist jetzt im DAW-Game – aber lass dich nicht täuschen: Das ist kein völlig neuer Herausforderer, sondern ein fettes Rebranding von PreSonus Studio One. Trotzdem bringt der neue Look genug frische Vibes und Features mit, dass selbst abgebrühte Produzenten neugierig werden. Patrick Breen verschwendet keine Zeit und macht klar: Die Basis ist bekannt, aber das Redesign bringt echten Wind rein.

Das eigentliche Highlight ist Fenders Versuch, über die Gitarrenwelt hinauszugehen. Klar, der Name schreit nach Saiten und Röhrenamps, aber Studio Pro hat mehr als nur Gitarrenschnickschnack am Start. Patricks Blick von außen ist dabei Gold wert – er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es nur ein schickes Etikett ist oder wirklich ein Upgrade. Wer genug von DAWs mit Tabellenkalkulations-Feeling hat, könnte hier endlich mal wieder Spaß haben.

vielleicht am interessantesten: neue Fender-Gitarren- und Bass-Amp- und Effekt-Plugins.

© Screenshot/Zitat: Patrickbreenmusic (YouTube)

String Theory: Gitarren- & Bass-Plugins, die wirklich knallen

du bekommst hier nicht nur Fender-Amps, denn das ist eindeutig ein Roland Jazz Chorus – ziemlich cool.

© Screenshot/Zitat: Patrickbreenmusic (YouTube)

Mal ehrlich: Wenn Fender draufsteht, müssen die Gitarren- und Bass-Plugins auch abliefern. Patrick taucht in die Mustang Native und Rumble Native Plugins ein – und das Fazit? Diese Amps und Effekte klingen deutlich besser als die meisten Schlafzimmer-Sims. Er klickt sich nicht nur durch Fender-Klassiker, sondern findet auch eine geheime Auswahl an Nicht-Fender-Amps – Roland, Vox, Marshall, Orange – wie eine versteckte Speisekarte beim Lieblingsimbiss.

Es geht aber nicht nur um Presets. Patrick baut seine eigenen Sounds von Grund auf, stapelt Effekte, schraubt an Delays und zaubert Reverbs, die mehr glitzern als jede Disco-Kugel. Auch der Bass kommt nicht zu kurz – mit Röhren- und Studio-Preamps, die ordentlich Druck machen. Wer Saiten spielt, wird hier glücklich – aber auch Synth-Fans könnten sich beim Kopfnicken erwischen.

Splice-Integration: Ziehen, Droppen, Fertig

Workflow ist alles – und die Splice-Integration von Studio Pro läuft so smooth wie ein frischer Fade. Patrick zeigt, wie man Samples direkt aus Splice sucht, anhört und ins Projekt zieht – ohne Umwege, ohne Extra-Klicks. Alles wird automatisch quantisiert und gestretcht, sodass du Beats bauen kannst, ohne aus dem Flow zu kommen.

Für Beatmaker, die auf Samplepacks schwören, ist das ein echter Gamechanger. Patrick sagt’s offen: Wer tief im Splice-Ökosystem steckt, bekommt mit diesem DAW ein echtes Upgrade. So ein Feature fragt man sich: Warum machen das nicht alle DAWs? Wer sehen will, wie schnell man von Sample zu Beat kommt, sollte sich das Workflow-Magic im Video anschauen.

du kannst wie gewohnt in Splice suchen, dann ziehst du einfach alles, was du nutzen willst, rüber und es wird automatisch quantisiert.

© Screenshot/Zitat: Patrickbreenmusic (YouTube)

Audio-to-MIDI & Native FX: Das Schweizer Taschenmesser

wir ziehen unsere Audiospur auf die Instrumentenspur und sagen dann einfach Noten extrahieren.

© Screenshot/Zitat: Patrickbreenmusic (YouTube)

Jetzt wird’s spannend. Patrick testet die Audio-to-MIDI-Funktion von Studio Pro, nimmt eine Gitarrenspur auf und verwandelt sie in MIDI für die Keys. Das Ganze ist super simpel – ziehen, droppen, Noten extrahieren – und das Ergebnis bleibt erstaunlich menschlich, statt alles zu robotisieren. Perfekt ist es nicht, aber nah dran und definitiv workflow-tauglich.

Auch die nativen Effekte bekommen Props, besonders die neuen Studio Verbs. Patrick feiert die schnelle Vorhörfunktion, und die eingebauten Instrumente und Effekte klingen für ein DAW mit Neuwagenduft überraschend fett. Wer den Unterschied wirklich hören will, sollte ins Video reinschauen – Worte können lush Reverbs und knackige Kompressoren eben nur schwer beschreiben.

Kann es mit den Großen mithalten?

Ist Fender Studio Pro nur ein Spielplatz für Gitarren-Nerds oder kann es wirklich mit Logic und Ableton mithalten? Patricks Praxistest – ein Track von Grund auf gebaut – zeigt: Dieses DAW ruht sich nicht auf dem Fender-Logo aus. Der Workflow ist schnell, die Plugins sind stark und das Gesamtpaket fühlt sich deutlich einladender an als viele steife DAWs.

Patricks ehrliches Fazit: Das Mustang Native Gitarren-Plugin allein ist fast schon das Eintrittsgeld wert. Die eigentliche Überraschung ist aber, wie vielseitig Studio Pro für alle Produzenten-Typen wirkt. Wer sehen will, wie es in Action abschneidet, sollte das Video nicht verpassen – manche Dinge, wie ein fetter Groove oder ein Solo, muss man einfach live erleben.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/patrick-breen-digs-into-fender-studio-pro-does-this-daw-actually-slap/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: