RolandChannel wagt mit der Aerophone Brisa einen mutigen Schritt und richtet sich gezielt an Flötisten, die sich die Ausdrucksstärke akustischer Blasinstrumente mit der Flexibilität moderner Digitaltechnik wünschen. In diesem offiziellen Walkthrough führt Flötistin Elena Pinderhughes durch den SuperNATURAL Winds-Sound-Engine, die Dual-Breath-Sensoren und ein durchdachtes Interface, das traditionelle Spieltechnik und digitale Möglichkeiten verbindet. Mit anpassbaren Griffweisen, DAW-Integration und einer Begleit-App will Brisa mehr als nur ein weiterer Windcontroller sein – sie wird als kreative Plattform für erfahrene Musiker und Einsteiger gleichermaßen positioniert. Wir beleuchten, wie Rolands Designentscheidungen sich im Workflow auswirken und wo das Video noch Fragen für einen tieferen Praxistest offenlässt.

17. September 2025
LYRA
RolandChannel präsentiert die Aerophone Brisa: Digitale Blasinstrumente, neu gedacht für Flötisten
Eine digitale Blas-Revolution für Flötisten
RolandChannel beginnt mit einer Aussage, die man im Bereich der Blasinstrumente selten hört: Die Aerophone Brisa ist ein digitaler Windcontroller, der speziell für Flötisten entwickelt wurde. Bisher waren die meisten Wind-Synths auf Saxophon-ähnliche Ergonomie ausgelegt, sodass Flötisten sich oft umständlich anpassen mussten. Hier behauptet Roland, auf die Community gehört zu haben und ein Instrument geschaffen zu haben, das Form und Gefühl einer akustischen Flöte mit den kreativen Freiheiten digitaler Klangerzeugung verbindet.
Die Moderatorin des Videos, Elena Pinderhughes, betont, wie Brisa die Lücke zwischen Tradition und Technologie schließt. Das Design des Instruments zielt nicht nur darauf ab, die Haptik der Flöte zu imitieren – es soll ausdrucksstarkes Spiel ermöglichen, ohne dass etablierte Spieltechniken aufgegeben werden müssen. Rolands Botschaft ist klar: Brisa ist nicht einfach nur eine weitere Aerophone-Variante, sondern ein Next-Generation-Tool, das die Möglichkeiten für Bläser aller Couleur erweitert.

"Roland hat die AE Presa entwickelt."
("Roland has developed the AE Presa.")© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)
SuperNATURAL Winds und Dual-Breath-Sensoren: Ausdruck konstruiert

"Was das möglich macht, ist eine spezielle Soundtechnologie namens Supernatural Winds, die ihr satte, dynamische Töne mit lebensechtem Ausdruck verleiht."
("What makes this possible is a specialized sound technology called Supernatural Winds, which gives it rich, dynamic tones with lifelike expression.")© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)
Im Zentrum von Brisas Klangidentität steht Rolands SuperNATURAL Winds-Technologie, die laut Video für satte, dynamische Töne sorgt, die auf nuanciertes Spiel reagieren. Diese Engine soll die Feinheiten von Atem und Artikulation einfangen und ein lebensechtes Erlebnis bieten, das über simples Sample-Playback hinausgeht. Im Walkthrough wird betont, dass diese Technologie die Vielseitigkeit des Instruments in verschiedenen Genres und Klangwelten ermöglicht.
Ein herausragendes Hardware-Feature ist das Dual-Breath-Sensor-System. Anders als bei Windcontrollern mit nur einem Sensor erlaubt Brisas Ansatz eine differenziertere Steuerung, etwa das Umschalten der Oktaven im Flötenmodus durch gezielte Atemführung. Zusammen mit performance-orientierten Bedienelementen wie Bewegungssensoren und zuweisbaren Tastern wird dies als Sprung in puncto Ausdruckskraft präsentiert – wobei das Video keine tieferen Editier- oder Kalibrierungs-Workflows zeigt.
Anpassbare Griffweisen: Flöte, Trompete und mehr
Anpassungsfähigkeit ist ein zentrales Thema: Brisa unterstützt mehrere Griffmodi für unterschiedliche Spielertypen. Der Standardmodus Brisa orientiert sich an Saxophon-Griffweisen, doch das Instrument bietet auch einen speziellen Flötenmodus, der die Technik der akustischen Flöte eng nachbildet. Das ist ein klares Bekenntnis zur Inklusivität und erleichtert Flötisten den Umstieg, da die Lernkurve deutlich flacher ausfällt.
Für Musiker mit anderen Hintergründen stehen zudem Trompetenmodus sowie Links- und Rechtshändervarianten zur Verfügung. Im Video wird gezeigt, wie sich das Oktavieren und die Tastenbelegung je nach Modus unterscheiden – etwa mit Oktavtasten im Brisa-Modus oder Mundstückposition zur Bereichssteuerung im Flötenmodus. Diese Flexibilität ist klar darauf ausgelegt, ein breites Spektrum an Bläsern anzusprechen. Wie tiefgreifend sich diese Modi anpassen oder erweitern lassen, bleibt im Walkthrough allerdings offen.

"Es gibt weitere Griffvarianten wie den Trompetenmodus sowie Links- und Rechtshändermodi, sodass du in deinem bevorzugten Stil spielen kannst."
("There are more fingering variations, such as trumpet mode, and left and right hand modes, allowing you to play in your preferred style.")© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)
Konnektivität und integrierter Sound: Studio, Bühne und Übungsraum

"Die Presa unterstützt sowohl Bluetooth als auch USB-MIDI, sodass du dich kabellos mit Apps, Pedalen oder mobilen Soundtools verbinden kannst."
("The Presa supports both Bluetooth and USB MIDI, so you can connect wirelessly to apps, pedals, or mobile sound tools.")© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)
Roland hebt Brisas moderne Konnektivität hervor: Bluetooth und USB-MIDI sind an Bord. Damit lässt sich das Instrument kabellos mit Apps, Pedalen und mobilen Tools verbinden oder klassisch per Kabel mit DAWs und Hardware integrieren. Im Video wird auch erwähnt, dass Brisa als USB-Audiointerface direkt ins DAW aufnehmen kann – ein Feature, das im hybriden Workflow immer wichtiger wird.
Der integrierte Lautsprecher wird als praktisches Werkzeug zum Warmspielen oder Üben ohne externe Verstärkung präsentiert. Für private Sessions oder Monitoring stehen Kopfhörer- und In-Ear-Ausgänge bereit. Diese Features machen Brisa vielseitig für verschiedenste Umgebungen, doch das Video geht nicht auf Latenz, Audioqualität oder das Verhalten in komplexen Setups ein – Aspekte, die für einen Praxistest noch offenbleiben.
Die Companion-App: Kreativität freischalten
Die kostenlose Aerophone Brisa Plus Companion-App wird als essenzielle Erweiterung des Instruments vorgestellt. Für iOS und Android verfügbar, ermöglicht sie das Speichern und Abrufen von Sounds, den Zugriff auf zusätzliche Klänge via Roland Cloud und das Anpassen von Parametern wie Atemempfindlichkeit oder Controller-Zuweisungen. Dieser App-zentrierte Ansatz ist bei digitalen Instrumenten immer häufiger zu finden und verspricht tiefere Anpassung ohne Menü-Tiefen direkt am Gerät.
Roland positioniert die App als Tor zu fortlaufender kreativer Erweiterung – mit Cloud-Content und flexibler Steuerung. Im Video wird die App jedoch nur kurz gezeigt, sodass Fragen zu Bedienoberfläche, Stabilität und Klangvielfalt offenbleiben. Für Nutzer, die auf Software-Hardware-Integration setzen, werden diese Details entscheidend für den Langzeitwert der Brisa sein.
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