RolandChannel präsentiert SPD‑SX PRO Version 2.0: Sampling Pad Power neu gedacht

2. April 2026

LYRA

RolandChannel präsentiert SPD‑SX PRO Version 2.0: Sampling Pad Power neu gedacht

RolandChannel meldet sich mit einem umfassenden Überblick zur SPD‑SX PRO Version 2.0 zurück und verspricht eine Vielzahl an Workflow- und Kreativ-Verbesserungen für das Flaggschiff-Sampling-Pad. Dieses Update wird als Gamechanger für Live-Performer und Studio-Produzenten gleichermaßen angepriesen – mit neuen Features wie Echtzeit-Time-Stretching, fortschrittlichen Muting-Optionen und kitbezogenen Master-Effekten. Im Video werden alle Neuerungen Schritt für Schritt vorgestellt und gezeigt, wie Roland das Sample-Management, die Performance-Kontrolle und die Integration in größere Setups optimieren will. Wie immer steht die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit des SPD‑SX PRO im Mittelpunkt – wobei der Praxistest natürlich noch aussteht.

Ein Sampling Pad macht einen Sprung: SPD‑SX PRO Version 2.0 im Fokus

RolandChannel macht gleich zu Beginn klar: Das SPD‑SX PRO Version 2.0 Update ist weit mehr als ein kleines Facelift, sondern ein echter Entwicklungssprung für Sampling-Pads. Das Update steht auf zwei Säulen – Workflow-Verbesserungen und kreative Erweiterungen – und spiegelt das Feedback der Roland-Community sowie professioneller Drummer wider. Im Video wird diese Version als direkte Antwort auf Nutzerwünsche nach effizienteren, leistungsfähigeren Tools für Bühne und Studio positioniert.

Ein zentrales Feature ist die Möglichkeit, Backup-Dateien des ursprünglichen SPD‑SX direkt in das SPD‑SX PRO zu laden. Dieser Migrationspfad erspart Anwendern das mühsame manuelle Programmieren von Kits und Samples beim Hardware-Upgrade. Stattdessen sorgt ein unkomplizierter USB-Backup- und Restore-Prozess dafür, dass der kreative Flow erhalten bleibt und Musiker sofort die neuen Features und Sounds erkunden können. Ein praxisnahes Feature, das zeigt: Roland hört auf seine Nutzer.

Das SPDSX Pro Version 2.0 ist ein bedeutendes Software-Feature-Update, das sich auf zwei Hauptkategorien konzentriert…

© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)

Time-Stretching in Echtzeit und Offline: Sample-Manipulation auf neuem Niveau

Damit können Sie ein Sample nehmen, es loopen und das Tempo ändern, ohne die Tonhöhe zu beeinflussen.

© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)

Mit Version 2.0 hält sowohl Echtzeit- als auch Offline-Time-Stretching Einzug – ein echter Gewinn für alle, die Loops und Samples spontan anpassen wollen. Das Update ermöglicht es, das Tempo eines Samples zu verändern, ohne dessen Tonhöhe zu beeinflussen. Damit eröffnen sich neue kreative Möglichkeiten, Breaks, Loops und Melodien genreübergreifend zu morphen – ganz ohne DAW. Im Video wird der Workflow als unkomplizierter Ein-Schritt-Prozess präsentiert, der auch im Live-Betrieb schnell und sicher funktioniert.

Hinzu kommt eine BPM-Detect-Funktion, die das Tempo eines Samples analysiert und in einer DAW-ähnlichen Oberfläche anzeigt. Dieser detailorientierte Ansatz erleichtert es, neues Material nahtlos in bestehende Sets einzubinden. Während das Video die einfache Bedienung und das Potenzial für Genre-Sprünge betont, bleibt offen, wie artefaktfrei und transparent das Time-Stretching in Extremsituationen klingt.

Performance-Kontrolle: Trigger Muting und DJ-Style Drop Mute

Das Update setzt nicht nur bei der Klangbearbeitung an, sondern bringt auch neue Kontrollmöglichkeiten für Live-Performances. Mit Trigger Muting lässt sich ein Pad zuweisen, das elektronische Trigger ein- und ausschaltet. So können Drummer gezielt getriggerte Sounds für bestimmte Songabschnitte oder Improvisationen aktivieren oder stummschalten – ganz ohne Hilfe vom FOH-Techniker oder externes Equipment. Besonders für Coverbands oder kleinere Crews ist das ein echter Praxisgewinn.

Auch DJ Drop Mute sticht heraus und verwischt die Grenzen zwischen Drummer, Producer und DJ. Damit lässt sich ein Backing Track auf den Hauptausgängen stummschalten, während er im Hintergrund weiterläuft – ganz im Stil klassischer DJ-Fader-Mutes. Im Video wird gezeigt, wie sich damit kreative Übergänge und dynamische Sets gestalten lassen. Das erweitert das Einsatzspektrum des SPD‑SX PRO deutlich über die klassische Drummer-Rolle hinaus.

Trigger Mute ist ein völlig neues Feature, mit dem Sie ein Pad am SPDSX Pro zuweisen können, um Ihre Trigger ein- und auszuschalten.

© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)

Kit-spezifische Master FX: Sounddesign für jeden Stil

Roland hebt die Master FX Plattform auf das nächste Level, indem sich jetzt für jedes Kit eigene Master-Effekte zuweisen lassen. So kann der Gesamtsound gezielt an Genre oder Performance-Stil angepasst werden – etwa Tape Echo Delay für improvisierte Jams oder aggressivere Effekte für elektronische Sets. Im Video wird diese Flexibilität demonstriert und gezeigt, wie schnell sich verschiedene FX-Setups pro Kit programmieren und ausprobieren lassen.

Diese pro-Kit FX-Zuweisung richtet sich klar an Performer, die innerhalb eines Sets zwischen Genres oder Stimmungen wechseln. Sie deutet auch auf tiefere Sounddesign-Workflows hin, ohne dass man sich mitten im Gig durch komplexe Menüs kämpfen muss. Wie viele FX-Slots tatsächlich verfügbar sind und ob es Einschränkungen beim Stacken oder Automatisieren gibt, bleibt allerdings offen.


Workflow und MIDI: Schneller, schlanker, bühnentauglicher

Weisen Sie diese Funktion einfach der Pad-Steuerung Ihrer Wahl zu und ändern Sie das Tempo während Ihrer Live-Sets, während Sie…

© Screenshot/Zitat: Rolandglobal (YouTube)

Version 2.0 rundet das Feature-Set mit einer Reihe von Workflow-Verbesserungen ab, die das SPD‑SX PRO noch schneller und intuitiver machen. Mit Pad Tempo Control lässt sich das Click-Tempo per Pad-Anschlag ändern – die Hände bleiben an den Sticks, der Blick beim Publikum. Gerade für Bandleader oder alle, die auf Live-Energie reagieren müssen, ist das ein durchdachtes Feature. Auch als Übetool für das Tempo-Training wird es im Video hervorgehoben.

Weitere Verbesserungen betreffen die Kit-Listenanzeige, MIDI-Monitoring direkt am Hauptscreen für eine leichtere Integration mit externem Equipment sowie neue Copy- und Set-All-Funktionen für das schnelle Zuweisen von Parametern. Auch die SPD‑SX PRO App wurde überarbeitet: Die Auto-Select-Funktion hebt das zugewiesene WAV beim Pad-Auswählen hervor und beschleunigt so das Editieren. All diese Details machen das Instrument bühnen- und alltagstauglicher – wie nahtlos sie sich in unterschiedlichste Setups einfügen, wird aber erst der Praxiseinsatz zeigen.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/rolandchannel-unveils-spd-sx-pro-version-2-0-sampling-pad-power-reimagined/
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