Sanjay C zündet die Absynth-Bombe: Synth-Legenden, Reverb-Zauberer und Gear für Mutige

7. Dezember 2025

SPARKY

Sanjay C zündet die Absynth-Bombe: Synth-Legenden, Reverb-Zauberer und Gear für Mutige

Sanjay C ist zurück im Bunker und liefert ein Synth-News-Round-up, das mehr Druck hat als ein Toaster-Fight im Rave-Keller. Native Instruments teasert die Wiederauferstehung von Absynth an, und Sounddesigner drehen kollektiv durch. Seratos SLAB-Controller will deinen Schreibtisch erobern (aber nimmt kaum Platz weg), Valhallas FutureVerb verbiegt Reverb in neue Formen, und Universal Audio zielt mit einem Studio-in-einem-Plugin auf Gitarristen. Dazu: Moog und Expressive E bringen Workflow-Updates, die deine DAW neidisch machen. Wer wissen will, was heiß ist, was gratis ist und was bald die Kreditkarte schmelzen lässt, ist bei Sanjay C an der richtigen Adresse.

Absynth 6: Die Kult-Rückkehr

Native Instruments wirbelt die Synth-Welt auf mit einem nicht gerade subtilen Teaser: Absynth 6 scheint tatsächlich aus dem Grab zurückzukehren. Wer sich erinnert, weiß: Absynth war der schräge Onkel unter den Softsynths – tiefe Modulation, sich entwickelnde Pads und Texturen, die deiner DAW den Angstschweiß auf die Stirn trieben. 2022 wurde er abgesetzt, und die Sounddesigner-Community schmollte seitdem. Jetzt deuten ein Magazin-Leak und ein verdächtiger Countdown auf der NI-Website auf einen Release am 9. Dezember hin. Keine offizielle Feature-Liste, keine GUI-Leaks – nur Hype und Hoffnung.

Was wirklich kommt? Niemand weiß es, aber Sanjay C macht klar: Das wird kein schnödes Update. Hier ist von einer kompletten Wiedergeburt die Rede, vielleicht sogar einem kompletten Redesign. Wer noch alte Absynth-Projekte auf der Festplatte hat, sollte sie jetzt ausgraben. Die Vorfreude ist echt, und zum ersten Mal wirkt es, als würde Native Instruments tatsächlich auf die Synth-Nerds hören statt auf die Buchhalter. Wer das volle Ausmaß des Hypes spüren will, sollte das Video schauen – Sanjays Begeisterung ist einfach ansteckend.

Absinthe war einer der ungewöhnlichsten virtuellen Synths überhaupt, bekannt für tiefe Modulation, sich entwickelnde Klanglandschaften und…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

SLAB: Seratos Schreibtisch-freundliche Beat-Maschine

Jetzt hat das Teil nicht Unmengen an Bedienelementen, aber das gefällt mir eigentlich. Es ist ziemlich fokussiert und nimmt auch nicht viel…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Seratos SLAB-Controller ist gelandet und will deinen Sample-Workflow aufmischen. Das Teil ist komplett auf Fokus getrimmt: RGB-Pads für Finger-Drumming und Sequencing, anschlagdynamisch, dazu ein Touchstrip, der tatsächlich nützlich ist (Filter oder Pitch, du entscheidest). Das eigentliche Highlight? Focus Control Mode – einfach mit der Maus über ein Element in Serato Studio schweben und der SLAB übernimmt, ganz ohne MIDI-Mapping-Gefrickel. Die Bedienelemente sind minimal, aber genau das ist der Punkt. Frisst kaum Platz auf dem Schreibtisch und kommt inklusive Serato Studio zu einem Preis, der nicht weh tut. Wer immer noch auf einem generischen MIDI-Klotz Beats klopft, bekommt hier endlich ein Upgrade, das wirklich passt.

Valhalla FutureVerb: Reverb, aber anders

Valhalla bringt selten Plugins raus, aber wenn, dann lohnt es sich hinzuschauen. FutureVerb ist nicht einfach nur ein weiteres Reverb – acht neue Algorithmen decken alles ab, von Räumen bis Kathedralen, und das mit typischer Valhalla-Transparenz. Der eigentliche Clou steckt aber in der Echo-Sektion: Zwölf Delay-Modi, von clean digital bis Tape-Wärme und granularem Chaos. Das Echo kann vor oder nach dem Reverb geschaltet werden oder auch solo laufen, wenn du es drauf anlegst.

Dazu gibt’s einen Colour-Mode, mit dem du den Sound blitzschnell von hell auf dunkel drehen kannst. Sanjay C nennt das Teil einen No-Brainer für Ambient, Cinematic oder einfach zum Aufpeppen deiner Tracks. Ob es VintageVerb vom Thron stößt? Das bleibt abzuwarten. Wer hören will, was das Plugin wirklich mit dem Mix macht, sollte sich das Video geben – Worte reichen da einfach nicht für diese Texturen.

Es gibt dir acht brandneue Reverb-Algorithmen, die großartig klingen. Räume, Plates, Halls und sogar Kathedralen- und Space-Modi, alle…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Universal Audio Paradise Guitar Studio: Einstecken, abrocken

Universal Audios Paradise Guitar Studio ist im Prinzip ein Pedalboard, Amp-Raum und Rack in einem Plugin. Elf Amp-Modelle, ein Buffet an Mic- und Cab-Setups und über 25 Effekte – Overdrive, Chorus, 1176-Kompressor, Delays, Reverbs, alles dabei. Das Interface erlaubt es, Effekte vor oder nach den Amp zu ziehen, wie auf einem echten Pedalboard, und du kannst kreativ mit dem Signalweg spielen.

Das Entscheidende ist aber der Sound: klassischer UAD-Charakter, über 300 Presets und ein Interface, das nicht zum Mauswerfen einlädt. Der Einführungspreis ist verlockend, und es gibt eine kostenlose Testversion. Wer als Gitarrist Studio-Sounds ohne Bandscheibenvorfall will, findet hier einen echten Kandidaten. Aber auch hier gilt: Sanjays Demo im Video zeigt erst, was wirklich abgeht – Text kann eben kein Gesicht schmelzen wie ein guter Amp-Sim.


Workflow-Boost: Moog Messenger & Osmose 61

Du kannst Parameter tweaken, Presets speichern und teilen und sogar direkt im Sequencer arbeiten.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Moogs Messenger hat jetzt einen kostenlosen Preset-Editor spendiert bekommen – ein echter Workflow-Boost. Parameter tweaken, Presets speichern und teilen, Sequencer direkt am Rechner steuern – alles möglich. Aktuell nur als Standalone, aber VST/AU-Versionen sind unterwegs, damit DAW-Fans bald automatisieren können. Firmware-Update drauf und los geht’s.

Gleichzeitig legt Expressive E mit der Osmose 61 nach. Die zusätzliche Oktave ist mehr als nur ein Stretch – sie eröffnet neue kreative Räume, gerade mit dem einzigartigen Keybed und der eigenen Synth-Engine. Firmware-Updates bringen neue Presets und Engine-Tweaks, die das Teil noch mehr zum Standalone-Biest machen. Wem die 49er zu eng war, bekommt jetzt das große Besteck. Beide Updates sorgen dafür, dass Hardware und Software besser zusammenspielen – und Sanjay C bringt auf den Punkt, warum das für alle ernsthaften Setups zählt.

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