Sanjay Cs FLkey 2 Test: OLEDs, Endlos-Encoder und eine MIDI-Meuterei

7. Juni 2026

SPARKY

Sanjay Cs FLkey 2 Test: OLEDs, Endlos-Encoder und eine MIDI-Meuterei

Novations FLkey 2 ist gelandet, und Sanjay C schneidet gnadenlos durch den Hype. Wenn du einen MIDI-Controller suchst, der sich endlich weniger wie ein Plastikspielzeug und mehr wie eine echte Klangwaffe anfühlt, schnall dich an. Sanjays Review ist messerscharf: neue OLED-Displays, Endlos-Encoder und ein Größer-ist-besser-Ansatz ohne Umschweife. FL Studio-Integration? Knackig. Fehlende Features? Er spricht sie an, ohne zu beschönigen. Wenn du wissen willst, welches FLkey-Modell knallt und welches nur klappert, bekommst du hier dein fünfminütiges Rave-Bunker-Briefing. Spoiler: Halte dein Portemonnaie bereit.

OLED-Träume und Endlos-Encoder: Der große FLkey 2-Sprung

Novation hat sich endlich bewegt und dem FLkey 2 echte Upgrades verpasst. Sanjay C startet direkt mit den neuen Features, und sofort sticht das OLED-Display ins Auge. Das ist so ein Upgrade, bei dem man sich fragt, warum wir uns je mit Rätselraten abgefunden haben. Jetzt siehst du wirklich, was du drehst – egal ob du Plugin-Parameter verbiegst oder zwischen Skalen und Arps wechselst. Kein ewiges Starren mehr auf den Bildschirm.

Die Endlos-Encoder sind der andere große Wurf. Vorbei die Zeiten, in denen ein Drehregler deinen Filter von null auf hundert katapultiert, nur weil du das Plugin gewechselt hast. Die neuen Encoder übernehmen exakt den Softwarewert, du kämpfst nicht mehr mit der Hardware mitten im Jam. Ein riesiger Fortschritt – und wenn du einmal Endlos-Encoder hattest, fühlt sich ein alter Poti an wie ein Tausch deines Synths gegen einen Toaster.

Das OLED-Display ist hier eines der größten Upgrades.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Größe zählt: FLkey-Modelle werden schwergewichtig

Für nur 50 Dollar mehr als beim 37er bekommst du plötzlich Fader, mehr Controls, halbgewichtete Tasten und ein Setup, das sich weniger wie…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Sanjay C macht keine Gefangenen: Je größer dein FLkey, desto mehr Power bekommst du. Das 25 Mini richtet sich an die Portable-Fraktion, aber ab dem 49er und 61er fühlt es sich nach ernsthaftem Produktionswerkzeug an. Vollformat, halbgewichtete Tasten beim 49er? Ja bitte. Zwischen den matschigen Mini-Tasten und der richtigen Mechanik der großen Modelle liegen Welten – wenn du echte Parts einspielst, willst du die großen Jungs.

Er bricht die Zahlen runter: mehr Buttons, mehr Fader, mehr von allem, je weiter du nach oben gehst. Der 49er ist das Sweet Spot – massig Controls und Workflow-Abkürzungen für kaum mehr Geld als der 37er. Das sind nicht nur Marketingzahlen; weniger Menütauchen, mehr Hands-on heißt: Du machst wirklich Musik, statt mit dem Controller zu kämpfen. Das Einzige, was fehlt? Der alte Note-Repeat-Button. Ein Opfer der Nostalgie, aber kein K.O.-Kriterium.

Plug-and-Play mit FL Studio: Integration auf neuem Level

Hier lässt das FLkey 2 die Konkurrenz alt aussehen. Die Integration mit FL Studio ist so tief, dass es fast unfair wirkt – Channel-Rack-Sequencing, gemappte Controls, Plugin-Parameter-Feedback auf dem OLED, das volle Programm. Pads, Encoder, Fader und Buttons sprechen direkt mit FL Studio. Wenn du bisher nur generische MIDI-Controller kanntest, ist das wie ein frischer, koffeinstarker Wind.

Die Kreativ-Tools bekommen ein dickes Upgrade: fortschrittliche Akkordmodi, ein voll ausgestatteter Arpeggiator und Scale-Locking, das deine Melodien sauber und die Basslines in der Spur hält. Wichtig: Diese Features gibt’s nicht nur für die Topmodelle – selbst das Mini bekommt denselben kreativen Motor. Wer sehen will, wie tief das Kaninchenloch geht, sollte sich die Jam- und Sequencing-Demos im Video reinziehen – Text kann den Workflow-Vibe einfach nicht einfangen.

Channel-Rack-Control ist auf diesem Keyboard herausragend. Du kannst Beats direkt am Keyboard sequenzieren – das findest du sonst nur beim…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Fehlende Links: Wo das FLkey 2 ins Stolpern gerät

Bei aller FL Studio-Magie: Das FLkey 2 schafft es noch nicht, so eng mit Software-Instrumenten zu verzahnen wie Arturia oder Native Instruments. Wenn du auf tiefes VST-Handling und Preset-Browsing direkt am Keyboard stehst, merkst du die Lücke. Sanjay nennt das Arturia KeyLab MK3 als einzigen echten Rivalen beim Channel-Rack-Sequencing, aber dafür zahlst du – und günstigere Arturia-Modelle bieten das nicht.

Es gibt Hoffnung: Native Instruments hat NKS etwas geöffnet, also bekommst du mit dem FLkey 2 inzwischen etwas mehr Plugin-Kontrolle. Trotzdem: Wenn totale VST-Kontrolle dein Heiliger Gral ist, landest du vielleicht bei einem Zwei-Controller-Setup. Das FLkey 2 ist ein Monster für FL Studio, aber noch kein universeller MIDI-Overlord.


Upgrade oder abhauen? Das Sparky-Urteil

Sanjay C bringt es auf den Punkt. Wenn dein Studio eng ist oder du einfach einen portablen Knaller willst, reicht das Mini 25 – die neuen Features sind alle drin. Aber wer regelmäßig produziert, greift zum 49er – richtige Tasten, mehr Controls, der volle Workflow-Boost. Der 61er ist für die, die das Synth-Fort aufbauen wollen, aber die meisten landen beim 49er.

Solltest du upgraden, wenn du schon das alte FLkey hast? Sanjays Antwort ist ein ziemlich klares Ja – vor allem, wenn du besseres Feedback und mehr Hands-on willst. Allein OLED und Endlos-Encoder sind den Sprung wert. Denk nur dran: Für tiefe VST-Integration willst du vielleicht trotzdem noch einen zweiten Controller. Für FL Studio-Heads ist das Ding aber ein No-Brainer. Wer alle Workflow-Details will, schaut das Video – manches knallt einfach mehr, wenn man es sieht (und hört).


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/sanjay-cs-flkey-2-review-oleds-endless-encoders-and-a-midi-mutiny/
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