Scott’s Synth Stuff entfesselt den Groove Synthesis 3rd Wave: Wavetables auf Steroiden

26. April 2026

SPARKY

Scott’s Synth Stuff entfesselt den Groove Synthesis 3rd Wave: Wavetables auf Steroiden

Scott’s Synth Stuff hat gerade den $5.000 Groove Synthesis 3rd Wave ausgepackt, und sagen wir’s mal so: Die blaue Bestie enttäuscht nicht. Das ist kein gewöhnlicher Digital-Analog-Hybrid – das ist ein Rave-Bunker im Kasten, vollgepackt mit PPG-DNA, dreckigen Analogfiltern und einer Mod-Matrix, die dir das Hirn grillt. Scotts Hands-on-Ansatz ohne Handbuch liefert rohe Ersteindrücke, glückliche Zufälle und null Marketing-Geschwafel. Wer wissen will, ob dieser Synth knallt oder floppt – und warum dein nächster Track seinen donnernden Bass braucht – liest weiter. Aber glaub mir: Du willst das Ding im Video schreien hören.

Wavetables treffen Analog-Muskeln

Scott fackelt nicht lange und reißt den Groove Synthesis 3rd Wave auf – ein Synth, der genauso viel Attitüde wie Architektur bietet. Direkt aus dem Karton knallt das ikonische blaue Metallic-Finish, taktile Buttons und ein Premium-Vibe. Aber was zählt, ist das Innenleben: Dieses Teil ist ein Wavetable-Monster mit ernsthaftem Analog-Rückgrat. Vergiss Nostalgie – der 3rd Wave nimmt das PPG-Erbe und gibt Vollgas, mit klassischen Factory-Sounds und einer Wave-Engine, die nur darauf wartet, missbraucht zu werden.

Hier gibt’s mehr als nur digitalen Glanz. Der 3rd Wave wirft eine virtuelle Analog-Engine, Sample-Playback und die Möglichkeit, eigene Wavetables direkt am Panel zu bauen, in den Ring. Kein Klon – eine echte Klangwaffe für die Straße. Scotts Ansatz: pure Erkundung, kein Handbuch, kein Plan, nur roher Sound und sofortiges Feedback. Wer einen Synth sucht, der alles kann – von gläsernen Digital-Pads bis zu analogen Growls – wird hier zum Stubenhocker und sagt das Abendessen ab.

It can do everything. In fact it has all the PPG Wave factory sounds in it but it can do way way more.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

Filter, die zubeißen – und streicheln

This analog filter is the same analog filter that you will find in the Prophet 5 so it sounds amazing.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

Die Filtersektion ist ein zweiköpfiges Biest: vorne ein digitaler State-Variable-Filter, dahinter ein Prophet-5-Style-Analog-Tiefpass. Das sind 24 Stimmen, jede mit eigenem Analogfilter – kein Marketing-Blabla, sondern spürbar im Raum. Scotts Ersteindruck? Die Resonanz ist wild, die Hüllkurven knackig, und das Ganze trieft vor Charakter. Egal ob chirurgisch präzise oder dreckig-warm: Diese Kombi liefert. Ein Filter-Setup, das in Sekunden von Butterweich zu Toaster-Schlägerei wechselt.

Multi-Timbral-Wahnsinn & Modulations-Overkill

Der 3rd Wave ist kein One-Trick-Pony – vierfach multitimbral, damit du Sounds stapeln, splitten und layern kannst, bis die Nachbarn klingeln. Scott zeigt, wie jeder Part ein anderes Biest sein kann: Drums, Pads, Plucks und mehr – alles gleichzeitig. Der Workflow ist schnell, das Ergebnis fett. Wer eine Soundwand bauen oder mit sich entwickelnden Texturen jammen will, ist hier richtig.

Der Spaß beginnt aber erst mit Modulation und Effekten. Die Mod-Matrix ist tief, aber nicht abschreckend – Envelopes, LFOs und mehr lassen sich fast überallhin routen. Die Effekte sind allesamt nach klassischer Hardware modelliert: Flanger, BBD-Delays, Chorus, sogar Distortion und Ringmod. Scotts Live-Tweaks zeigen, wie schnell man von lush zu nasty kommt – und glückliche Unfälle sind nur einen Dreh entfernt. Das Video liefert das volle Chaos – Beschreiben reicht da nicht.

It's actually modeled off of classic physical hardware a plate a bbd delay and a feedback stereo a chorus.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

PPG-Geister & neue Tricks

Man kann über den 3rd Wave nicht reden, ohne das PPG-Erbe zu erwähnen – und Scott legt los. Die klassischen Digital-Texturen, das unverwechselbare Imaging, sogar Anspielungen auf ikonische Tracks – alles am Start. Aber das ist kein Museumsstück. Der 3rd Wave geht weiter, mit Features wie Wave Surfer und Unison-Modi, die den Sound biegen und brechen, wie es das alte Zeug nie konnte.

Scotts erste Jams zeigen sowohl die treuen Reproduktionen als auch das wilde Neuland. Egal ob Euroglider-Pads oder analoges Gequake – der Synth wechselt mühelos zwischen den Epochen. Wer Vintage und Zukunft in einem Atemzug will, ist hier richtig. Aber ehrlich: Die Sounds muss man selbst hören – das Video bringt die Magie.


Live-Demos: 3rd Wave in freier Wildbahn

The low end of this thing is just so powerful the whole room is shaking.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

Hier zeigt sich Scotts Stil: keine polierten Demos, sondern rohe, echte Sounds. Der Bass schüttelt den Raum, die Effekte tropfen vor Charakter, der ganze Synth schreit nach stundenlangem Spielen. Es gibt von allem etwas: tiefe Bässe, glitzernde Höhen und genug Modulation für Überraschungen. Scotts ehrliche Reaktionen sagen alles – das Teil macht süchtig. Wer wissen will, wie der 3rd Wave wirklich klingt, muss das Video sehen (und hören). Worte reichen für diesen Punch einfach nicht.

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