Superbooth 2026 bekommt eine Prise Glasgow, als Signal Sounds in Berlin einfallen und sich kopfüber in eine Flut neuer Synths, Module und klanglicher Kuriositäten stürzen. Tom und Luke schneiden – ganz im Stil von Signal Sounds – durch den Hype und packen die neuesten Geräte an, von Buchlas überraschend kräftigem Ziggy über Xaocs spektralen Budapest bis zu Make Noises Feedback-Zauberei. Erwartet scharfe Sprüche, ehrliche Meinungen und null Geduld für schwache Presets. Wer wissen will, was im Modular-Kosmos wirklich knallt (und was nur heiße Luft ist), bekommt hier das Rave-Bunker-Briefing. Aber: Das volle Chaos und die Sounds gibt’s nur im Video – manche Dinge muss man einfach hören.

11. Mai 2026
SPARKY
Signal Sounds auf der Superbooth 2026: Synth-Flut, Buchla-Bretter & Spektral-Chaos
Superbooth 2026: Die Synth-Flut rollt an
Signal Sounds stürmen die Superbooth 2026 – Tom und Luke streifen durch die Berliner Hallen, immer auf der Jagd nach dem frischesten Synth-Gear. Das Motto? Overload. Es gibt so viel neues Zeug, dass selbst diese alten Hasen kaum einen Favoriten nennen können, ohne was Wildes zu verpassen. Wie sie selbst sagen: Einen Liebling zu wählen ist wie die beste Rave-Nacht zu bestimmen – unmöglich, ohne was zu bereuen.
Hier geht’s nicht um höfliche Produktvorstellungen. Es ist ein schnelles, loses Highlight-Feuerwerk, bei dem Tom und Luke von Stand zu Stand springen, klar sagen, was knallt und was nur Marketing-Gewäsch ist. Ehrliche Meinungen, bissige Sprüche und das Gefühl, mitten im Chaos zu stehen. Bei der Masse an Gear schaffen es nur die spannendsten Sachen in die Sendung – wenn’s hier erwähnt wird, lohnt es sich wirklich.
Buchla Ziggy: Komplexe Töne, einfaches Paket
Beim Buchla Ziggy waren die Signal-Sounds-Jungs erstmal skeptisch – die ersten Teaser klangen eher nach Synth-Wellness als nach Biest. Aber live auf der Superbooth dreht Ziggy den Spieß um. Ein Standalone-Monosynth, keine Patchkabel, aber trotzdem dieser Buchla-Komplexoszillator-Sound und LPG-Snap in einer Kiste, für die man nicht gleich die Wohnung beleihen muss.
Ziggys eigentlicher Trick: Er packt die klassischen Buchla-Klänge in ein benutzerfreundliches Format mit Presets. Nicht so winzig wie manches Insta-Row-Teil, aber kompakt genug für die meisten Setups. Die Effekte sind solide, und mit kommenden Firmware-Updates könnte das Teil noch besser werden. Wer immer schon einen Music Easel wollte, aber beim Preis schlucken musste, könnte mit Ziggy endlich auf seine Kosten kommen – ohne finanziellen Kater.

"The Buchla Ziggy is very good."
© Screenshot/Zitat: Signal Sounds (YouTube)
Xaoc Budapest: Spektrales Chaos entfesselt

"The Budapest is a exploratory stereophonic spectral lattice network, I think is how they describe it."
© Screenshot/Zitat: Signal Sounds (YouTube)
Xaoc Devices’ Budapest ist so ein Modul, bei dem Synth-Nerds sabbern und Casuals ratlos gucken. Beschrieben als „exploratives stereophones spektrales Lattice-Netzwerk“ (versuch das mal nach drei Bier zu sagen), steckt dahinter im Kern ein Paar Allpass-Filter-Netzwerke, die in Bandpass-Wahnsinn abdriften können. Die beiden Seiten interagieren und feedbacken so wild, dass man Sounds bekommt, die es sonst kaum gibt.
Tom und Luke sind sich einig: Budapest ist kein weiterer Comb-Filter-Abklatsch. Hier gibt’s wirklich frische Ideen in einem Markt voller Nachahmer. Die Feedback- und Modulationsmöglichkeiten öffnen klangliche Räume, die man anderswo schwer erreicht – ein echtes Must-Hear. Wer wissen will, was spektrale Verarbeitung wirklich bedeutet, muss das Demo hören – Worte reichen da nicht.
Make Noise Plexiphon: Feedback-Freakshow für Sounddesigner
Make Noise und Tom Urb bringen mit dem Plexiphon ein Feedback-Delay-Netzwerk, das die Signal-Sounds-Crew elektrisiert. Das hier ist kein Delay-Pedal von gestern – Plexiphon driftet in Reverb, Delay und alles dazwischen und wird so zur echten Geheimwaffe für Sounddesigner. Einziger Haken: Der Make-Noise-Stand war so überlaufen, dass ein echtes Demo zu bekommen war wie sich beim Warehouse-Rave nach vorne zu boxen.
Aber auch aus der Ferne überzeugt der Ruf. Tom Urb liefert immer ab, wenn’s um abgefahrene Module geht, und die Erwartungen sind entsprechend hoch. Die Jungs können es kaum erwarten, das Ding richtig durchzudrehen. Wer neue Wege sucht, Audio zu verbiegen und Raum zu verdrehen, sollte Plexiphon im Auge behalten – aber das echte Chaos gibt’s nur im Video.

"It always feels like a recipe for success when you have Tom Urb and Make Noise do a collab because they just don't really miss."
© Screenshot/Zitat: Signal Sounds (YouTube)
Eurorack-Trends: Spektral-Fieber & Performance-Rigs

"Spectral is in. Spectral is hot right now."
© Screenshot/Zitat: Signal Sounds (YouTube)
Im größeren Bild erkennen Tom und Luke klare Trends im Eurorack-Dschungel. Erstens: Spektrale Verarbeitung ist überall. Von Budapest über Plexiphon bis zu anderen Modulen – überall Allpass-Filter, Combs und Stereo-Tricks, die Delay, Reverb und Phaser verschwimmen lassen. Granular hält sich noch, aber Spektral ist der neue heiße Scheiß – wer sein Rack nicht in Stereo verbiegt, hat den Schuss nicht gehört.
Der andere große Shift? Benutzerfreundliche Interfaces und Performance-Gear. Mehr Mixer, mehr Hands-on, weniger nutzlose Mic-Preamps. Die Hersteller haben endlich gecheckt, dass Elektronikmusiker Live-taugliches Zeug wollen, keine Studio-Dinosaurier. Das Ergebnis: Rigs, die spielbarer, direkter und viel spaßiger sind. Aber ehrlich – das alles in einem Artikel abzudecken, ist unmöglich. Für den vollen Overload muss man das Video sehen und die Geräte selbst sprechen lassen.
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https://www.youtube.com/signal-sounds
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