tafony nimmt das Shakmat Lancer’s Lash ordentlich unter die Lupe und zeigt, warum das mehr als nur eine weitere Snare-Stimme fürs Rack ist. Von knalligen Analog-Zaps bis hin zu wildem IDM-Territorium – er checkt jedes Soundmodell und jagt das Snare-Modul durch den Dreck. Kein Preset bleibt verschont, keine Verzerrung ignoriert. Wer eine Snare-Waffe sucht, die von clean bis Chaos alles kann, bekommt hier die volle Dröhnung. Ehrliche Meinungen, Hands-on-Demos und ein paar Rants über Displays (die guten).

10. September 2026
SPARKY
Snare Warfare: tafony nimmt das Shakmat Lancer’s Lash auseinander
Snare-Arsenal: Erste Eindrücke
Das Shakmat Lancer’s Lash landet als dringend benötigtes Snare-Modul in einer Welt, die verdächtig wenig dedizierte Snare-Stimmen kennt. tafony macht kein Geheimnis daraus – seit der Ankündigung hat er ein Auge drauf, und auch die Discord-Crew wollte Antworten. Sagen wir’s so: Für dieses Video wurde Gear geopfert – Einsatz für die Snare-Sache.
Von Anfang an ist klar: Das ist kein One-Trick-Pony. Lancer’s Lash bringt ein ganzes Arsenal mit: analog, slap, modal, physical, FM, grains und blend. Jede Variante verspricht eine andere Art perkussives Chaos. Wer nach DEM einen Snare-Patch sucht, kann weiterziehen – das hier ist eine komplette Straßenschlägerei in 8HP.
Interface, das nicht nervt
Endlich ein kleines Modul mit Display, das nicht nachträglich drangeklatscht wirkt. tafony wird fast emotional – kein Ratespiel mehr, welcher LED-Farbcode für welchen Modus steht, keine Shift-Funktionen, die in einem Toaster-Menü vergraben sind. Das Display zeigt immer, wo man ist – eine echte Wohltat im Eurorack-Land.
Die Bedienung ist simpel. Direkter Zugriff auf alle Modelle, zwei Makroregler (Timbre und Color), die je nach Modell was anderes machen, und ein Pitch-Regler für noch mehr Tiefe. Presets werden erwähnt, aber tafony – wie man ihn kennt – schraubt lieber live als alte Speicherstände zu laden. Es gibt sogar VCA und Velocity-Tricks, aber das eigentliche Highlight: kein Shift-Gefrickel. Dieses UI hält dich im Flow, statt dich mit blinkenden Lichtern zu nerven.

"Mein Gott, ich habe das bei jedem Modul gefordert und Shackmat macht es endlich."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Random ist das neue Schwarz

"Es fühlt sich fast wie Schummeln an, weil es so einfach ist, Varianz in die Snares zu bringen."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Der Random-Button ist tafonys heimlicher Held. Statt ein CV-Kabel-Gewirr zu bauen, dreht man einfach die Zufälligkeit für Pitch, Decay, Model, Effekte und mehr hoch. Ein bisschen Varianz für den Human-Touch? Niedrig einstellen. IDM-Snare-Chaos? Aufdrehen und das Modul ausrasten lassen. Kein Clock, keine Patchkabel, einfach sofortiger Wahnsinn.
Genau solche Features machen aus einer braven Snare-Kiste eine echte Straßenwaffe. Wer jeden Hit gleich will, ist hier falsch. Wer seine Snare wie einen Ausreißer im Rave-Bunker klingen lassen will, ist goldrichtig.
Sieben Sorten Snare-Gemetzel
tafony jagt durch jedes Modell – und die haben alle Charakter. Analog macht klassischen Drum-Machine-Sound, Slap geht Richtung Clap und haut zu wie ein hyperaktiver Drummer, Modal bringt akustische Obertöne, Physical wird resonant und abgefahren. FM ist metallisch und wild, Grains liefert granulare Eskalation, und Blend zitiert den gesampelten Boom-Bap.
Mit den Makroreglern kann man jedes Engine live morphen. Egal ob Piccolo-Zaps, punchige Claps oder fette Layer-Snares – für alles gibt’s ein Modell. Wer wirklich jede Drehung hören will, muss das Video schauen – Text kann den vollen Sound-Slap nicht rüberbringen. Aber eins ist sicher: Langweilig wird’s mit diesem Modul nie.

"Ich liebe eine Snare, die fast schon ins Clap-Territorium geht."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Hands-On: Vom Labor auf die Bühne
tafony schraubt nicht nur im luftleeren Raum – er patcht echte Modulation, spielt mit Velocity und zeigt, wie das Lancer’s Lash im Live- oder Sounddesign-Setup funktioniert. Modulationseingänge lassen alles animieren, von Pitch bis Effekte, und der Random-Button ist immer bereit, wenn’s zu vorhersehbar wird.
Das Video endet mit einer Patch-Session, die zeigt, warum das mehr als nur ein Demo-Teil ist. Für Hands-On-Fans liegt die Magie darin, das Modul live reagieren zu sehen und zu hören – das kann kein Text ersetzen. Wer noch zweifelt: Einfach tafony beim Zerstören zuschauen. Nur so hört man, wie hart diese Snare zuschlägt.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/TafonyYVR
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