SON WU nimmt das MPC Sample Leak auseinander: Oldschool-Vibes, moderne Tricks

20. März 2026

RILEY

SON WU nimmt das MPC Sample Leak auseinander: Oldschool-Vibes, moderne Tricks

Wer dachte, dass der Sampler-Markt langsam einschläft, wird von SON WU mit einem saftigen Leak überrascht, der Beatmaker sofort ihr Gear-Budget checken lässt. In diesem Video zerlegt SON WU die angeblichen Specs des kommenden AKAI MPC Sample – eine kompakte Groovebox mit mehr Retro-Charme als eine Kiste staubiger Vinyls. Mit seinem typischen, ehrlichen Stil schneidet SON WU durch die Google-übersetzten Leaks und liefert Real Talk, was diese Kiste für deine nächste Straßen-Session bedeuten könnte. Hier gibt’s keine trockene Spec-Liste, sondern ehrliche Meinungen, ein paar Lacher und jede Menge Gründe, dieses potenzielle Pocket-Biest im Auge zu behalten.

Oldschool-Flair im Hosentaschen-Format

Gleich zu Beginn macht SON WU klar: Das MPC Sample will den klassischen MPC-Vibe einfangen, aber endlich in einem Format, das auch wirklich in deinen Rucksack passt – ganz ohne Fitnessstudio. Die geleakten Bilder und Specs, auch wenn sie dank Google Translate etwas holprig sind, zeigen ein Gerät, das sich klar an Legenden wie dem MPC60 und MPC3000 orientiert. Hier kommt ein Standalone-Sampler, der bereit ist für Recording, Arrangement und Live-Performance – ganz ohne Laptop-Zwang.

Das Beste daran? Das Teil bringt genug Kits und Effekte mit, um dich von der Bahnfahrt bis zur Afterparty zu beschäftigen. SON WU betont, dass das MPC Sample nicht bloß ein Nostalgie-Trip ist – hier wird der Oldschool-Workflow in die moderne, portable Ära geholt. Wer schon immer unterwegs Samples choppen wollte, ohne Museumsstücke zu schleppen, dürfte bei diesem Leak nervöse Finger bekommen.

MPC sample is a fully functional standalone solution for recording, arranging, producing, and live performance.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

Pads, Farben und Effekte – alles am Start!

full color display, simple creative control.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

SON WU geht ins Detail: Ein Farbdisplay, die klassischen MPC-Pads (mit Anschlagsdynamik und Aftertouch!) und eine ordentliche Portion Effekte. Besonders die vier Effekt-Busse stechen hervor – ein echtes Upgrade, wenn man sonst mit den Limits anderer mobiler Sampler kämpft. Im Vergleich zum KO II mit nur einem Effekt-Slot ist das wie der Sprung vom Dreirad zum Lowrider mit Hydraulik.

Aber das war noch nicht alles. Das Video spricht von 60 verschiedenen Pad- und Knob-Effekten – SON WU hofft auf Punch-In-Effekte, aber selbst wenn es nur Insert-Effekte pro Pad oder Sound sind, gibt’s hier ordentlich Würze für die kleine Kiste. Dazu kommen Akku, microSD-Slot, eingebautes Mikro und Speaker – fertig ist der Sampler für Straßen-Sessions oder Couch-Jams bis spät in die Nacht.

Ansage an die Platzhirsche

Mal ehrlich: AKAI bringt das Teil nicht raus, um Sammler glücklich zu machen. SON WU stellt klar, dass das MPC Sample direkt die Zielgruppe von Teenage Engineering KO II und Roland SP-404MKII anspricht. Mit mehr Effekt-Bussen als der KO II und einem Workflow, der an den SP-404 erinnert, will diese Box ganz klar im Segment der portablen Beatmaschinen mitmischen. Wer sich fragt, ob das Teil mit den Großen mithalten kann, bekommt von SON WU zumindest auf dem Papier ein klares „Ja“.

more effects than the KO2 has, for example, which only has one effect at any given time plus the punch-in effects.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

Arranger, Sequenzer und USB-C-Träume

SON WU schaut sich die Arrangement- und Sequenzer-Features genauer an – oft die Schwachstelle günstiger Sampler. Hier wird Arrangement als Kernfunktion genannt, nicht bloß als Nachgedanke. Das ist Gold wert, wenn man mehr als nur Loops bauen will. SON WU deutet an, dass ein echter Song-Modus eingebaut sein könnte – ein Gamechanger für Live-Sets oder alle, die mehr als 4-Takt-Banger wollen.

Und dann ist da noch USB-C für Audio und MIDI. SON WU merkt an, dass wir zwar noch nicht wissen, ob es Multitrack-USB-Audio wie bei Elektrons Overbridge gibt, aber selbst simples Stereo-USB-Audio ist schon ein Gewinn für mobile Producer. Genau so ein Feature könnte das MPC Sample zum Herzstück eines portablen Setups machen – Beats direkt aufs Handy oder den Laptop, ganz ohne Kabelsalat.


Geleakt, gehypt und bereit für dein Setup?

Nicht zu früh freuen – SON WU erinnert daran, dass das alles noch Leaks sind und kein Evangelium. Aber selbst wenn nur die Hälfte der Specs stimmt, könnte das MPC Sample das Schweizer Taschenmesser werden, das jeder Beatmaker im Rucksack haben will. Mit 32-stimmiger Polyphonie, ordentlich Sample-Zeit und einem straßentauglichen Feature-Set sieht das Teil nach mehr als nur Spielzeug aus.

Wie es sich wirklich anfühlt und im Mix klingt, wird der Praxistest zeigen. Dafür lohnt sich ein Blick ins Video und SON WUs Reaktionen in Echtzeit – denn manches muss man einfach sehen und hören, damit es richtig knallt.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/son-wu-digs-into-the-mpc-sample-leak-classic-vibes-modern-tricks/
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