Starsky Carr im Synth-Duell: Sequential Fourm vs Pro-One – Moderne Power oder Vintage-Magie?

7. Februar 2026

SPARKY

Starsky Carr im Synth-Duell: Sequential Fourm vs Pro-One – Moderne Power oder Vintage-Magie?

Starsky Carr steigt wieder in den Rave-Bunker und lässt den glänzenden Sequential Fourm gegen die Kult-Legende Pro-One antreten. Vergiss die Datenblätter – hier geht’s um einen echten Schlagabtausch für alle, die Bass bis in die Magengrube wollen und ihre Synths gerne schmutzig mögen. Starskys kompromissloser Stil trennt Hype von Realität und zeigt, wo der Fourm abliefert, wo er schwächelt und ob er wirklich diesen Prophet-Vibe bringt. Wer wissen will, ob moderne Analogsynths mit Legenden mithalten können, sollte die Kopfhörer aufsetzen – es wird wild.

Moderne Power, Vintage-Knochen

Starsky Carr steckt gleich zu Beginn das Schlachtfeld ab: Der Sequential Fourm, ein moderner Monosynth mit jeder Menge Prophet-DNA, trifft auf den Pro-One, eine Legende, die seit Jahrzehnten Dancefloors erschüttert. Beide bieten zwei Oszillatoren, klassische Hüllkurven und eine Modulationssektion, die nach Oldschool schreit – aber der Fourm ist kein simpler Klon, sondern bringt eigene Tricks mit.

Der Respekt vor dem Pro-One ist spürbar, aber Starsky ist nicht hier, um Vintage zu vergöttern. Es geht um Vibe, Spielfreude und darum, ob der Fourm wirklich zu kreativem Unfug anstiftet. Das Intro-Jam gibt die Richtung vor: Hier zählen nicht Zahlen, sondern ob der Fourm im echten Studioeinsatz mithalten kann.


Oszillator-Schlacht: PWM und FM im Vergleich

Beim Oszillator-Verhalten wird’s spannend. Starsky taucht in Pulsweitenmodulation und Frequenzmodulation ein und zeigt, dass der Fourm PWM etwas anders macht – nämlich nicht ganz symmetrisch um den Mittelpunkt wie der Pro-One. Das gibt den klassischen Sounds einen leicht anderen Charakter.

In Sachen FM kann der Fourm nicht ganz so wild wie der Pro-One. Man bekommt etwa 70% der Modulationstiefe – für die meisten reicht das, aber wer es richtig krachen lassen will, merkt den Unterschied. Trotzdem schlägt sich der Fourm tapfer, und für die meisten ist das eher ein Detail als ein K.O.-Kriterium. Wer den echten Dreck hören will, sollte das Video aufdrehen und die Boxen schwitzen lassen.

You know, if that was out when I was buying the Pro-1, maybe it wouldn't have bought the Pro-1.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Filter-Fight: Tiefgang und Resonanz-Exzesse

Jetzt kommt das Filter-Duell. Starsky fordert beide Synths heraus, dreht den Bass auf und schraubt die Resonanz hoch, um zu sehen, welcher das Zimmer mehr zum Beben bringt. Der Filter des Fourm ist kein Weichei – er liefert den Prophet-Punch und kann richtig böse werden, aber der Pro-One bleibt beim letzten Quäntchen Rohheit vorn.

Hier geht’s nicht um Zahlen, sondern um Gefühl. Der Fourm klingt smooth und kräftig, aber der Pro-One hat diese unberechenbare Kante, die ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Wer wissen will, welcher Synth die Nachbarn zur Weißglut treibt, sollte Starskys Gesichtsausdruck beobachten, wenn die Wände wackeln.


Bass mit Biss: Sub-Power und Raumzittern

All sorts of things are rattling in this room.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Beim Bass trennt sich die Spreu vom Weizen – und Starsky macht keine halben Sachen. Er dreht die Subs auf und zeigt, dass der Fourm richtig tiefe, aggressive Töne liefern kann, die sich im Mix durchsetzen. Der Pro-One ist für seinen Bass berüchtigt, aber der Fourm kommt gefährlich nah ran – so nah, dass man im Blindtest kaum einen Unterschied hört.

Starskys Fazit: Beide Synths bringen ordentlich Druck, aber der Fourm punktet mit moderner Flexibilität. Wer klassischen Bass mit einem Twist sucht, wird hier glücklich. Für pure, ungefilterte Vintage-Rohheit bleibt der Pro-One aber die Nummer eins. Egal wie – dein Subwoofer wird schwitzen.

Finale: Herausforderer oder Blender?

Stürzt der Fourm den Pro-One vom Thron? Nicht ganz – aber er ist ein würdiger Herausforderer. Starsky ist beeindruckt von Spielgefühl, Punch und der schieren Klangfülle des Fourm. Der hat ordentlich Eier und zeigt das auch. Die einzige echte Lücke bleibt bei PWM und den Modulations-Extremen, wo der Pro-One weiter das Sagen hat.

Aber hier kommt’s drauf an: Für die meisten Producer reicht der Fourm mehr als aus. Er inspiriert, liefert ab und steht im Schatten der Legende erstaunlich selbstbewusst. Wer jedes dreckige Detail und den vollen Sound-Clash will, muss das Video schauen – manches lässt sich einfach nicht in Worte pressen, egal wie sehr man’s versucht.


Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: