Starsky Carr ist zurück im Bunker und hat die Erica Synths Hexdrums dabei – und er macht keine Gefangenen. Das hier ist nicht die Drum Machine von deinem Vater – das ist ein knurrender, fetter und herrlich dreckiger Analog-Bolide, der Löcher in deinen Mix schlagen will. Starskys typischer Deep-Dive-Stil reißt jede Stimme, Pattern-Trick und Performance-Hack auseinander und zeigt, wie weit diese Kiste über die üblichen 808/909-Klischees hinausgeht. Wer auf knackige Hats, dreckige Snares und Wände aus Verzerrung steht, sollte sich anschnallen – das ist eine Rave-Waffe mit Biss.

17. März 2026
SPARKY
Starsky Carrs Hexdrums Deep Dive: Analoger Wahnsinn in der Kiste
Klassiker-Vibes, moderne Power
Die Erica Synths Hexdrums verbeugen sich nicht nur vor den Klassikern – sie packen sie am Kragen und zerren sie in die Gegenwart. Starsky Carr zeigt direkt, wie diese Kiste von Bossa Nova bis hin zu vollem Techno-Dreck alles kann, und das bei absolut simpler Bedienung. Wer schon mal eine Drum Machine angefasst hat, programmiert hier in Sekunden los.
Aber lass dich vom vertrauten Layout nicht täuschen. Unter der Haube steckt bei den Hexdrums richtig viel Sound-Power. Die 909- und 808-Referenzen sind nur der Startpunkt – mit zwei Kicks, einer Machine-Voice und einer Master-Distortion-Sektion, die fieser ist als eine Clubtoilette, ist das Teil für modernen Sounddesign-Chaos gebaut. Starskys Ansatz: Grenzen ausloten statt Vintage-Boxen abhaken.
Zehn Stimmen, unendliche Attitüde
Jede der zehn Stimmen der Hexdrums hat ihren eigenen Charakter – vom punchigen 909-Kick bis zu den knusprigen Hats und samplebasierten Cymbals. Starsky Carr führt im Schnelldurchlauf durch alles, mutet, soliert und schraubt was das Zeug hält. Die Machine-Voice mit ihren zwei Oszillatoren und Noise ist ein echtes Highlight – sie kann Cowbell-Irrsinn genauso wie digitalen Dreck liefern.
Was auffällt: Diese Stimmen sind für Studio-Nerds und Live-Performer gleichermaßen getunt. Es gibt Einzelausgänge, flexible Patternlängen pro Kanal und genug Filter- und Modulationsoptionen, um jeden Tweakhead stundenlang zu beschäftigen. Wer von clean auf komplett zerstört in Sekunden will, ist hier goldrichtig.

"Es wird sehr schnell fett, dick und dreckig."
("It really does get fat and thick and dirty very quickly.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Distortion & Pattern: Das Techno-Werkzeug
In der Mastersektion wird’s wild. Starsky dreht Drive und Kompressor auf und verwandelt brave Patterns in eine Wand aus analoger Aggression. Die Verzerrung ist kein Gimmick – sie ist das Herz des Sounds und macht aus Shuffle-Grooves oder Rave-Geballer eine fette Masse.
Auch das Pattern-Bauen läuft geschmeidig. Live-Recording, Step-Programmierung, Ratchets, Probability, Microtiming – alles am Start und alles schnell. Der Workflow ist für den harten Live-Einsatz gemacht, von der Idee bis zur Dancefloor-Zerstörung ohne Menü-Gewühle. Wer Techno will, der tritt wie ein besoffenes Pferd, findet hier sein Werkzeug.
Performance-Tricks: Live und ungefiltert
Starsky Carr zeigt nicht nur Features – er demonstriert, wie man sie live zur Waffe macht. Mutes, Solos, Accent-Tricks und exklusive Hat-Fades bekommen ihren Auftritt und machen klar: Diese Kiste ist für spontane Groove-OPs gebaut. Probability und Microtiming lassen sich on the fly setzen – Chaos oder Kontrolle, wie du willst.
Beim Zuschauen merkt man: Hexdrums ist weniger Drum Machine, mehr Straßenwaffe für die Bühne. Die Performance-Features sind nicht angeklebt, sondern tief im Workflow verankert – so kannst du Patterns in Echtzeit verdrehen und mutieren. Wer wissen will, wie tief das Kaninchenloch geht, muss das Video sehen – manche Tricks lassen sich einfach nicht in Text pressen.
Von 808-Purismus bis Zerstörungs-Exzess

"Das sind alle Töne. So klingen sie, und so spielt man mit ihnen."
("They're all the tones. They're what they sound like and that's how you play with them.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Die Hands-on-Sounddemos zeigen, was die Hexdrums wirklich draufhaben. Starsky wechselt von klassischen, knackigen 808- und 909-Sounds zu komplett bitreduziertem, verzerrtem Wahnsinn – die Bandbreite ist enorm. Die Kicks können subby oder böse, die Snares tight oder dreckig, die Hats schneiden durch jeden Mix – vorausgesetzt, deine Boxen halten das aus.
Aber es geht nicht nur um rohe Gewalt. Die Hexdrums können auch subtil, wenn man will. Aber ehrlich: Am meisten Spaß macht’s, wenn man die Verzerrung aufdreht und das Ding loslässt. Für den vollen Impact – und um zu hören, wie hart das Teil wirklich zuschlägt – musst du das Video schauen und deine Ohren ins Kreuzfeuer schicken.
Zum YouTube Video:
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/StarskyCarr
Links von StarskyCarr:
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